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인류문명의 사라짐 또는 그 이후 - 크리스티안 크라흐트의『1979』

Verschwinden der Zivilisation oder danach. - Christian Krachts『1979』

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit versucht, Ch. Krachts zweiten rladmdwnRoman『1979』als ein Abschied von Pop-Literatur und zugleich als ein Werk über das Verschwinden der Zivilisation zu begreifen. Der Repräsentant der deutschen Pop-Literatur, Ch. Kracht, stellt in『1979』nicht mehr pop-kulturelle Genügsamkeit dar. Sein namenloser Erzähler reist durch den Iran, Tibet und landet schließlich in einem chinesichen Lager. Während seiner Reise im Iran erlebt der Erzähler den Zusammenstoß zwischen der islamischen und westländischen Zivilisation. In Tibet erfährt er, daß die harmonischen Ideale der beiden Zivilisationen nicht realisierbar sind. Bei ihm sind die zivilisatorischen Werte verschwunden. Im chinesischen Lager erkennt er, daß das Individuum nur ein entwerteter Begriff ist. Was er auf seiner Reise herausgefunden hat, um überhaupt zu überleben, sind der Selbsthass und die Akzeptanz aller Bedingungen, die um ihn herum liegen. Humanistische Ideale, um die die Menschen sich seit mehreren Jahrhunderten bemüht haben, sind in diesem Roman verschwunden. Damit wird klar, daß der pop-kulturelle Spaßkult der sog. ‘Golf-Generation’ nicht mehr zu finden ist.

Abstract

Die vorliegende Arbeit versucht, Ch. Krachts zweiten rladmdwnRoman『1979』als ein Abschied von Pop-Literatur und zugleich als ein Werk über das Verschwinden der Zivilisation zu begreifen. Der Repräsentant der deutschen Pop-Literatur, Ch. Kracht, stellt in『1979』nicht mehr pop-kulturelle Genügsamkeit dar. Sein namenloser Erzähler reist durch den Iran, Tibet und landet schließlich in einem chinesichen Lager. Während seiner Reise im Iran erlebt der Erzähler den Zusammenstoß zwischen der islamischen und westländischen Zivilisation. In Tibet erfährt er, daß die harmonischen Ideale der beiden Zivilisationen nicht realisierbar sind. Bei ihm sind die zivilisatorischen Werte verschwunden. Im chinesischen Lager erkennt er, daß das Individuum nur ein entwerteter Begriff ist. Was er auf seiner Reise herausgefunden hat, um überhaupt zu überleben, sind der Selbsthass und die Akzeptanz aller Bedingungen, die um ihn herum liegen. Humanistische Ideale, um die die Menschen sich seit mehreren Jahrhunderten bemüht haben, sind in diesem Roman verschwunden. Damit wird klar, daß der pop-kulturelle Spaßkult der sog. ‘Golf-Generation’ nicht mehr zu finden ist.

참고문헌 (15)

  1. Kracht, "Christian: 1979" (2001)
  2. Baßler, Moritz, "Der deutsche Pop-Roman" (2002)
  3. Buhr, Elke, "Durch nichts erregt werden. In Frankfurter Rundschau" (2001)
  4. Conter, Claude, "Ch. Krachts posthistorische Ästhetik. In Christian Kracht. Zu Leben und Werk" (1997)
  5. Hagestadt, Lutz, "Die absolute Freiheit und der Schrecken. In Christian Kracht. Zu Leben und Werk"
  6. Heidenreich, Elke, "Nichts wird je wieder gut. In Der Spiegel" (2001)
  7. Hielscher, Martin, "Zurück in die Wirklichkeit. In Die Welt" (2001)
  8. Jahraus, Oliver, "Ästhetischer Fundamentalismus. Christian Krachts radikale Erzählexperimente. In Christian Kracht. Zu Leben und Werk"
  9. Lehmann, Christine, "Fantasien der Auslöschung. In Oandaemonium germanicum" (2005)
  10. Rauen, Christoph, "Schmutzige Unterhose wird saubere Büstenhalter. Zur Überwindung von Postmoderne und Pop bei Ch. Kracht. In Christian Kracht. Zu Leben und Werk"
  11. Schumann, Andreas, "Das ist ziemlich charmant. Ch. Krachts Werke im literarischen Geflecht der Gegenwart. In Christian Kracht. Zu Leben und Werk"
  12. Spiegel, Hubert, "Wie sehen uns mit Augen, die nicht die unseren sind. In FAZ" (2001)
  13. Seibt, Gustav, "Dunkel ist die Speise des Aristokraten. In Süddeutsche Zeitung" (2001)
  14. Vilas-Boas, Goncalo, "Krachts 1979. Ein Roman der Entmythisierungen. In Mythisierungen, Entmythisierungen, Remythisierungen. Zur Darstellung von Zeitgeschichte in deutschsprachiger Gegenwartsliteratur" (2007)
  15. Weidemann, Volker, "Ich möchte ein Bildverbot machen. In FAZ" (2001)

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