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Einsetzungsberichte im Abendmahl als eine Geschichtserzählung für den Religionsunterrich -zum Verstehen der neutestamentlichen Sprach-

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주제분류가톨릭신학

초록

Die Bibel, die ‘Buch der Bücher’ ist, ‘ist genau genommen nicht eineinheitliches Buch, sondern sie besteht aus einer ganzen Bibliothek von unterschiedlichen Einzelschriften, die sich nach Alter, Umfang, Inhalt, Form und Gattung stark unterscheiden.’ Deswegen ist es wichtig, die biblische Spra- che zu verstehen und zwar das Verständnis für die Differenz der literarischen Gattungen in der Bibel zu wecken und zwischen literarischer Darstellungsform und theologischer Intention unterscheiden zu lernen. Hierbei versteht man den Begriff ‘Gattung’ als einen Überbegriff für längere Texteinheiten oder ganze Texte, die nach einem ganz bestimmten und charakteristischen sprachlichen wie formalen Schema funktionieren; z. B.: Gebete, Gleichnisse, Briefe, usw. Wenn der Religionsunterricht darin besteht, den SchülerInnen eine Hilfe zu sein, damit sie selbst Glauben finden und leben können, ist ‘die Bibel ein zen- traler Lerngegenstand für den Religionsunterricht’. Damit die SchülerInnen biblische Sprache verstehen können, will diese Arbeit aufzeigen, was die Ge- schichtserzählung eigentlich ist, die eine von zahlreichen Gattungen ist. Die gewählten Einsetzungsberichte des Abendmahls haben damit Hauptrolle. Wir versuchen zu erklären, dass eine biblische Geschichtserzählung im Neuen Tes- tament vor allem aus dem Glauben der Gemeinde entstanden ist. Damit über- legen wir auch, wie sich diese Gattung ‘Geschichtserzählung’ durch ‘Abend- mahl’ den SchülerInnen im Religionsunterricht nähern kann. Im Einzelnen sind folgende Schritte zurückzulegen: (1) Den Anfang macht eine Beobachtung des biblischen ‘Textes’ und einer Vorstellung der Methode der biblischen Auslegung. Daraus bekommt man ein Verständnis von den Gattungen als eine biblische Sprache, indem man die Gattungen in der Bibel, besonders Geschichtserzählung und ihre Bedeutung versteht. Erzählung ist die häufigste textliche Ausdrucksform der Bibel. Aber die Bibel erzählt nicht Geschichte der normalen Definition, sondern Heilsge- schichte. Also wird bei biblischen Texten, besonders neutestamentlichen Texten, die nicht beanspruchen, historische Tatsachen zu berichten, sondern kerygma- tisch zu erzählen, darauf geachtet, durch welchen Glauben in der Gemeinde sie geprägt worden sind. Darum erkennen wir in den Texten der Bibel, welchen Glauben ein Text hat. (2) Ein Blick auf die Einsetzungsberichte im Neuen Testament hilft uns, um die Einsetzungsberichte als eine Geschichtserzählung klar zu verstehen. Die Feier der Eucharistie bzw. Abendmahls ist das Zentrum unserer christlichen Gemeinden. Markus (14, 22-25),Matthäus (26, 26-29) und Lukas (Lk 22, 15- 20) sowie Paulus (1Kor 11, 23-25) überliefern uns die Handlungen und Worte Jesu über Brot und Wein, die bis heute einen Kristallisationspunkt christlicher Traditionen und Theologie bilden. So genannt die markinische Fassung (Mk / Mt) und die antiochenische Fassung (Lk / Paulus) berichten das gleiche Ereig- nis in unterschiedlicher Weise. Von den vier Fassungen gab und gibt es viele Fragen nach Einsetzungsberichte und nach dem Sinn. Die exegetische Diskus- sion zeigt sich besonders an der historischen Rückfrage interessiert. Insofern ist die streng chronologische Frage, wann das letzte Mahl Jesu genau stattge- funden hat und ob es nun das ‘reguläre’ Paschamahl war oder nicht, relativ unbedeutend in Anbetracht der wichtigeren Frage, welche inhaltliche Bedeutung ihm Jesus gab. Warum feierten die Christen schon in der Anfangszeit der Kirche ein ‘Herrenmahl’? Man muss gedenken, dass es keinem von den Einsetzungs- berichten im NT darauf ankommt, einem protokollarisch genauen Bericht über das zu geben, was der Herr beim letzten Abendmahl getan und gesagt hat. Vielmehr überliefern sie jene Gestalt, in welcher die Eucharistie zu ihrer Zeit und in ihrer Gemeinde gefeiert wurde. Aus der Erfahrung und dem Glauben der Jünger nach Ostern feierten die Christen schon in der Anfangszeit das Herrenmahl, und dadurch bekommen sie wieder ihren stärken Glauben. Die verschiedenen Grundformen der Tradition hatten ihren ‘Sitz im Leben’ in der Liturgie der Kirche, bevor sie in die Evangelien bzw. deren Passionsgeschichte aufgenommen wurde. Nach obigen Beobachtungen kann man folgender Zusam- menfassung, dass Einsetzungsberichte eine Geschichtserzählung, die Glaubens- erzählung ist, aus dem Glauben und dem Leben sind, zustimmen. Darum versucht man zuerst in der Bibel, zu erkennen, welchen Glauben ein Text hat, und diesen Glauben zu entdecken. (3) Nach der bisherigen Beobachtung der biblischen Sprache und der Einsetzungsberichte können wir einen Unterrichtsplan für den Religions- unterricht gestalten. Es geht in diesem Unterricht nicht um Auslegung des Einzeltextes, sondern um Verständnis zur Biblischen Sprache durch die Er- zählung vom Abendmahl, die aus dem Glauben entstanden ist, bzw. zur Synoptik und zur Geschichtserzählung. Wir versuchen die verschiedenen Me- thode (Puzzeln, Bildbenutzung z.B. ‘Das Letzte Abendmahl (1495-1498) von Leonardo da Vinci’, Gruppenarbeit, Erzählen von den gegebenen Aufgaben u.s.w.) benutzen und damit auch 3 Phasen Schritte (Textbegegnung, Text- analyse, Textdeutung) mit der kreativen Phase.

Abstract

Die Bibel, die ‘Buch der Bücher’ ist, ‘ist genau genommen nicht eineinheitliches Buch, sondern sie besteht aus einer ganzen Bibliothek von unterschiedlichen Einzelschriften, die sich nach Alter, Umfang, Inhalt, Form und Gattung stark unterscheiden.’ Deswegen ist es wichtig, die biblische Spra- che zu verstehen und zwar das Verständnis für die Differenz der literarischen Gattungen in der Bibel zu wecken und zwischen literarischer Darstellungsform und theologischer Intention unterscheiden zu lernen. Hierbei versteht man den Begriff ‘Gattung’ als einen Überbegriff für längere Texteinheiten oder ganze Texte, die nach einem ganz bestimmten und charakteristischen sprachlichen wie formalen Schema funktionieren; z. B.: Gebete, Gleichnisse, Briefe, usw. Wenn der Religionsunterricht darin besteht, den SchülerInnen eine Hilfe zu sein, damit sie selbst Glauben finden und leben können, ist ‘die Bibel ein zen- traler Lerngegenstand für den Religionsunterricht’. Damit die SchülerInnen biblische Sprache verstehen können, will diese Arbeit aufzeigen, was die Ge- schichtserzählung eigentlich ist, die eine von zahlreichen Gattungen ist. Die gewählten Einsetzungsberichte des Abendmahls haben damit Hauptrolle. Wir versuchen zu erklären, dass eine biblische Geschichtserzählung im Neuen Tes- tament vor allem aus dem Glauben der Gemeinde entstanden ist. Damit über- legen wir auch, wie sich diese Gattung ‘Geschichtserzählung’ durch ‘Abend- mahl’ den SchülerInnen im Religionsunterricht nähern kann. Im Einzelnen sind folgende Schritte zurückzulegen: (1) Den Anfang macht eine Beobachtung des biblischen ‘Textes’ und einer Vorstellung der Methode der biblischen Auslegung. Daraus bekommt man ein Verständnis von den Gattungen als eine biblische Sprache, indem man die Gattungen in der Bibel, besonders Geschichtserzählung und ihre Bedeutung versteht. Erzählung ist die häufigste textliche Ausdrucksform der Bibel. Aber die Bibel erzählt nicht Geschichte der normalen Definition, sondern Heilsge- schichte. Also wird bei biblischen Texten, besonders neutestamentlichen Texten, die nicht beanspruchen, historische Tatsachen zu berichten, sondern kerygma- tisch zu erzählen, darauf geachtet, durch welchen Glauben in der Gemeinde sie geprägt worden sind. Darum erkennen wir in den Texten der Bibel, welchen Glauben ein Text hat. (2) Ein Blick auf die Einsetzungsberichte im Neuen Testament hilft uns, um die Einsetzungsberichte als eine Geschichtserzählung klar zu verstehen. Die Feier der Eucharistie bzw. Abendmahls ist das Zentrum unserer christlichen Gemeinden. Markus (14, 22-25),Matthäus (26, 26-29) und Lukas (Lk 22, 15- 20) sowie Paulus (1Kor 11, 23-25) überliefern uns die Handlungen und Worte Jesu über Brot und Wein, die bis heute einen Kristallisationspunkt christlicher Traditionen und Theologie bilden. So genannt die markinische Fassung (Mk / Mt) und die antiochenische Fassung (Lk / Paulus) berichten das gleiche Ereig- nis in unterschiedlicher Weise. Von den vier Fassungen gab und gibt es viele Fragen nach Einsetzungsberichte und nach dem Sinn. Die exegetische Diskus- sion zeigt sich besonders an der historischen Rückfrage interessiert. Insofern ist die streng chronologische Frage, wann das letzte Mahl Jesu genau stattge- funden hat und ob es nun das ‘reguläre’ Paschamahl war oder nicht, relativ unbedeutend in Anbetracht der wichtigeren Frage, welche inhaltliche Bedeutung ihm Jesus gab. Warum feierten die Christen schon in der Anfangszeit der Kirche ein ‘Herrenmahl’? Man muss gedenken, dass es keinem von den Einsetzungs- berichten im NT darauf ankommt, einem protokollarisch genauen Bericht über das zu geben, was der Herr beim letzten Abendmahl getan und gesagt hat. Vielmehr überliefern sie jene Gestalt, in welcher die Eucharistie zu ihrer Zeit und in ihrer Gemeinde gefeiert wurde. Aus der Erfahrung und dem Glauben der Jünger nach Ostern feierten die Christen schon in der Anfangszeit das Herrenmahl, und dadurch bekommen sie wieder ihren stärken Glauben. Die verschiedenen Grundformen der Tradition hatten ihren ‘Sitz im Leben’ in der Liturgie der Kirche, bevor sie in die Evangelien bzw. deren Passionsgeschichte aufgenommen wurde. Nach obigen Beobachtungen kann man folgender Zusam- menfassung, dass Einsetzungsberichte eine Geschichtserzählung, die Glaubens- erzählung ist, aus dem Glauben und dem Leben sind, zustimmen. Darum versucht man zuerst in der Bibel, zu erkennen, welchen Glauben ein Text hat, und diesen Glauben zu entdecken. (3) Nach der bisherigen Beobachtung der biblischen Sprache und der Einsetzungsberichte können wir einen Unterrichtsplan für den Religions- unterricht gestalten. Es geht in diesem Unterricht nicht um Auslegung des Einzeltextes, sondern um Verständnis zur Biblischen Sprache durch die Er- zählung vom Abendmahl, die aus dem Glauben entstanden ist, bzw. zur Synoptik und zur Geschichtserzählung. Wir versuchen die verschiedenen Me- thode (Puzzeln, Bildbenutzung z.B. ‘Das Letzte Abendmahl (1495-1498) von Leonardo da Vinci’, Gruppenarbeit, Erzählen von den gegebenen Aufgaben u.s.w.) benutzen und damit auch 3 Phasen Schritte (Textbegegnung, Text- analyse, Textdeutung) mit der kreativen Phase.

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