온라인 추천 시스템 알고리즘 투명성 확보와 이용자의 선택권 보장 - EU 디지털서비스법과의 비교를 중심으로 -
Transparenzpflicht bei Algorithmusbasierten Empfehlungssystemen und Wahlrecht von Nutzern - Eine Analyse unter Berücksichtigung des EU-Digital Services Act -
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초록
온라인 플랫폼 환경의 비약적인 성장과 함께, 알고리즘 기반 추천 시스템은 이용자에게 방대한 정보 중 선별된 내용을 제시함으로써 정보 탐색의 효율성을 제고하는 핵심 기술로 자리 잡았다. 이러한 추천 시스템은 이용자 편의성을 증진 시키는 긍정적 기능에도 불구하고, 특히 알고리즘이 검색 순위를 결정하는 방식이 불투명하거나, 플랫폼의 자체적 이익을 우선하는 방식으로설계될 경우, 이용자는 자신도 모르는 사이 정보 선택권이 침해되고 의사 결정이 왜곡될 수 있다는 점에서 본질적인 위험성을 내포하고 있다. 이는 일반 소비자뿐만 아니라 플랫폼을 통해 상품⋅서비스를 유통하는 비즈니스 이용자의 이익과도 직결되는 문제로, 플랫폼의 시장지배력이커질수록 그 법적⋅정책적 대응 필요성이 더욱 증대되고 있다. 본 논문은 이와 같은 문제의식 하에 온라인 플랫폼에서의 추천 시스템 알고리즘의 투명성 확보와 이용자의 실질적인 선택권 보장을 주제로 EU 디지털서비스법(이하 DSA)이 제시하는 규제 모델을 중심으로 온라인 추천 시스템에 대한 입법적 대응을 분석한다. 구체적으로는 DSA 제27조와 제38조를 중심으로 그 핵심 내용과 입법 취지를 살펴보고, 이를 기존 EU 법제인 온라인 플랫폼 규칙(P2B법), 불공정상거래지침, 소비자권리지침과 비교함으로써 EU 차원의 규제 발전흐름을 총체적으로 조망한다. DSA는 단순히 정보 제공을 통한 알고리즘의 투명성 확보를 넘어서, 이용자가 추천 시스템의 주요 매개변수 설정을 변경하거나 프로파일링에 기반하지 않은 추천 옵션을 선택할 수 있도록 함으로써, 정보의 선택 설계 구조에 대한 실질적인 통제 가능성을확보하려는 입법적 시도를 담고 있다. 한편, 본 논문은 DSA의 이러한 입법적 시도가 대규모 온라인 플랫폼에 국한된다는 적용상의한계를 지적하며, 그 대안으로서 이용자가 플랫폼 외부의 제3의 추천 시스템을 선택할 수 있도록 보장하는 방안의 타당성과 현실성에 대해서도 함께 검토한다. 이러한 비판적 분석을 토대로, 국내 온라인 플랫폼 법제 정비 과정에서 고려되어야 할 법적 시사점과 정책 방향을 제안한다. 특히 EU가 알고리즘 투명성 확보에서 이용자의 알고리즘에 대한 실질적인 통제권 및 선택권 보장으로 규제 패러다임 전환을 시도하였으며 국내 관련 법률 개정 시에도 이를 고려할 필요성이있음을 강조한다.
Abstract
Algorithmusbasierte Empfehlungssysteme, die als Erfolgsformel von Online-plattformen gelten, ermöglichen es den Nutzern, die Informationsflut im Internet zu bewältigen. Trotz dieser positiven Funktionen können sie jedoch auf Nutzende eine stark verhaltenssteuernde Wirkung ausüben und dadurch deren informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigen, insbesondere wenn die Art und Weise, wie die Algorithmen die Reihenfolge von Suchergebnissen bestimmen, intransparent ist oder wenn diese primär auf die Eigeninteressen der Plattformbetreiber ausgerichtet sind. Vor diesem Hintergrund analysiert die vorliegende Arbeit regulatorische Ansätze bei algorithmischen Empfehlungssystemen, insbesondere den Digital Services Act (im Folgenden: DSA), im Hinblick auf die Sicherung von Transparenz und die Gewährleistung des Wahlrechts von Nutzern. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Inhalte und gesetzgeberischen Intentionen der Artikel 27 und 38 DSA, die im Vergleich zur P2B-Verordnung, Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken und Verbraucherrechterichtlinie untersucht werden. Über ein bloßes Transparenzgebot hinaus ermöglicht der DSA den Nutzern, die wichtigsten Parameter von Empfehlungssystemen selbst zu verändern oder eine auf Profiling verzichtende Empfehlungsoption zu wählen. Der europäische Gesetzgeber beabsichtigte hierdurch, eine tatsächlich durchsetzbare Kontrollmöglichkeit der Nutzer zu schaffen. Zudem behandelt die Arbeit die Anwendungsgrenzen des DSA, da sich die darin vorgesehenen Pflichten ausschließlich auf sehr große Online-Plattformen beziehen. In diesem Zusammenhang wird auch die Machbarkeit und Zweckmäßigkeit einer alternativen Option untersucht, wobei die Nutzer externe, d.h. plattformunabhängige Empfehlungssys wählen können. Auf Grundlage dieser Analyse formuliert die Studie rechtliche und politische Vorschläge zur Weiterentwicklung des nationalen Plattformrechts. Dabei wird insbesondere betont, dass der von der EU angestoßene Paradigmenwechsel, nämlich von der Algorithmen-Transparenz zur Algorithmen-Wahl, auch in Korea Berücksichtigung finden sollte.
