빌헬름 보링거의 추상과 감정이입: 양식 심리학의 조건
Abstraktion und Einfühlung von Wilhelm Worringer: Bedingungen der Stilpsychologie
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초록
Die vorligende Arbeit nimmt sich zu Aufgabe, die in Abstraktion und Einfühlung entfaltet Theorie in ihren zentralen Zügen wieder zu geben. Dies führt zwangsläufig dazu, dass für den Gesammtzusammenahng weniger bedeutsame Überlegungen Worringers oftmals nicht im einzelnen wiedergegeben werden können, sondern allein deren Ergebnisse Erwähnung finden. Mit seiner Dissertation bei Heinrich Wolfflin, die im jahre 1908 unter dem “Abstraktion und Einfühlung”erschien, gab Wilhelm Worringer dem künstlerischen Bestreben einer ganz Generation Ausdruck und führte ausserdem den Begriff der Abstraktion in die Kunsttheorie ein. Hinsichtlich der Wirkmächtigkeit seiner Theorie konstatierte Worringer selbst rückblickend ein ganz ungeahntes Zusammentreffen meiner persönlichen Disposition für bestimmte Probleme mit dem Disponiertsein einer ganzen Zeit für eine grundlegende Neuorientierung ihrer ästhetiscehn Wertmassstäbe. Tatsächlich fiel die Veröffentlichungseines Buches mit dem Anbruch der modernen abstrakten Malerei zusammen. man kann ihm einem bedeutenden Anteil vor allem an der ideologischen Fundierung des Expressionismus nachsagen. Die jedoch auf die entsprechenden Textstellen verwiesen wir, ist es dem Leser freigestellt, seinem Verlangen nachzugehen, möglicherweise bestimmte Schritte in allen Einyelheiten nachvollziehen zu wollen. Neben dem reproduktiven Bestandteil dieser Arbeit verfolgt ein grosser Teil der folgenden Ausführung die Absicht, wichtige geistesß und kulturgeschcihtliche Bezüge herausyuarbeiten, um so Worringers eigene Ausführungen zu erhellen und deutlich werden zu lassen, dass seine Theorie trotz aller Voraussetzungslosigkeit doch nicht im luftleeren Raum hängt, sondern ihren philosophiegeschichtlichen Ort hat. Doch soll hier auch über das Verdienst Worringers gesprochen werden. Überzeugend und aus diesem Grunde wohl historisch so erfolgreich ist vor allem der theoretische Teil seiner Schrift. Wie die vorligende Arbeit aufzuzeigen versucht hat, gelingt es Worringer hier, unterschiedlichste Einflüsse mit eigenen Gedanken zu vermischen und zu einem weitgehend allgemeinverständlichen und konsistenten System zusammenzufügen. Es vermutlich gerade jenes Epigoenhafte und Triviallesierende gewesen ist, das Worringers Schrift zu ihrer Popularität verholfen hat. Das diese Popularität bis auf den heutigen Tag ungebrochen ist, beweisen die Spuren, die “Abstraktion und Einfühlung” selbst noch in der Werken der Poststrukturalisten hinterlassen hat.
Abstract
Die vorligende Arbeit nimmt sich zu Aufgabe, die in Abstraktion und Einfühlung entfaltet Theorie in ihren zentralen Zügen wieder zu geben. Dies führt zwangsläufig dazu, dass für den Gesammtzusammenahng weniger bedeutsame Überlegungen Worringers oftmals nicht im einzelnen wiedergegeben werden können, sondern allein deren Ergebnisse Erwähnung finden. Mit seiner Dissertation bei Heinrich Wolfflin, die im jahre 1908 unter dem “Abstraktion und Einfühlung”erschien, gab Wilhelm Worringer dem künstlerischen Bestreben einer ganz Generation Ausdruck und führte ausserdem den Begriff der Abstraktion in die Kunsttheorie ein. Hinsichtlich der Wirkmächtigkeit seiner Theorie konstatierte Worringer selbst rückblickend ein ganz ungeahntes Zusammentreffen meiner persönlichen Disposition für bestimmte Probleme mit dem Disponiertsein einer ganzen Zeit für eine grundlegende Neuorientierung ihrer ästhetiscehn Wertmassstäbe. Tatsächlich fiel die Veröffentlichungseines Buches mit dem Anbruch der modernen abstrakten Malerei zusammen. man kann ihm einem bedeutenden Anteil vor allem an der ideologischen Fundierung des Expressionismus nachsagen. Die jedoch auf die entsprechenden Textstellen verwiesen wir, ist es dem Leser freigestellt, seinem Verlangen nachzugehen, möglicherweise bestimmte Schritte in allen Einyelheiten nachvollziehen zu wollen. Neben dem reproduktiven Bestandteil dieser Arbeit verfolgt ein grosser Teil der folgenden Ausführung die Absicht, wichtige geistesß und kulturgeschcihtliche Bezüge herausyuarbeiten, um so Worringers eigene Ausführungen zu erhellen und deutlich werden zu lassen, dass seine Theorie trotz aller Voraussetzungslosigkeit doch nicht im luftleeren Raum hängt, sondern ihren philosophiegeschichtlichen Ort hat. Doch soll hier auch über das Verdienst Worringers gesprochen werden. Überzeugend und aus diesem Grunde wohl historisch so erfolgreich ist vor allem der theoretische Teil seiner Schrift. Wie die vorligende Arbeit aufzuzeigen versucht hat, gelingt es Worringer hier, unterschiedlichste Einflüsse mit eigenen Gedanken zu vermischen und zu einem weitgehend allgemeinverständlichen und konsistenten System zusammenzufügen. Es vermutlich gerade jenes Epigoenhafte und Triviallesierende gewesen ist, das Worringers Schrift zu ihrer Popularität verholfen hat. Das diese Popularität bis auf den heutigen Tag ungebrochen ist, beweisen die Spuren, die “Abstraktion und Einfühlung” selbst noch in der Werken der Poststrukturalisten hinterlassen hat.
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