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괴테의 뱀파이어 담시에 나타난 환상성 연구 - 「코린트의 신부」를 중심으로

Das Phantastische in Goethes vampirischer Ballade Die Braut von Korinth

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Abhandlung wird untersucht, welche Funktion das Phantastische in Goethes Ballade Die Braut von Korinth hat. In der phantastischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts erscheinen die Vampyre im allgemeinen als teuflische, böse Wesen im überlieferten Sinne. Als Hauptvertreter dieser Richtung gilt der Roman Dracula von Bram Stoker, durch den die Popularität der Draculamythen hervorgerufen wurde. Von dieser Funktion des Phantastischen in der vampirischen Literatur rückt Goethe in seiner Ballade Die Braut von Korinth ab. Bei ihm wird der Vampyr nicht in seine Grenzen verwiesen und getötet wie bei Stoker oder wie in den anderen Vampyre-Erzählungen, sondern wird er zum Medium der Gesellschaftskritik, genauer gesagt der Kritik an der christlichen Ideologie. Der weibliche Vampyr protestiert gegen das Christentum, indem er es als unmenschliche Tat anklagt, dass sein eigenes Menschenleben wegen des christlichen Glaubens seiner Mutter auf deren Geheiß hin geopfert werden musste. Die vampirische Braut verletzt dann auch noch das strenge Tabu der Sexualität, wenn sie nicht vor dem Liebesakt mit dem heidnischen Jüngling zurückschreckt, der ihr früher eigentlich als Bräutigam zugedacht worden war, und wenn sie noch dazu ihre sinnlichen Bedürfnisse aus unstillbarer Leidenschaft klar zum Ausdruck bringt. Auf diese Weise übt Goethe in der Ballade die Kritik an christlichen Ideen und Glauben. Hierbei ist es auffällig, dass der weibliche Vampyr nicht als die teuflische, böse Gestalt auftritt. Somit unterscheiden sich nicht nur die Charaktereigenschaften des Vampyrs, sondern auch die Funktion und das Ziel des Phantastischen bei Goethe von den anderen vampirischen Literaturen im 18. und 19. Jahrhundert. Folglich lässt sich aus der Betrachtung über das Phantastische Goethes Hauptthese auf zwei Ebenen konstituieren. Einerseits stellt Goethe die sinnlichen, sexuellen Bedürfnisse des Menschen als etwas Natürliches dar, das von der christlichen Ideologie unterdrückt und aufgeopfert wird. Andererseits versucht er, durch die Vereinigung zwischen dem Menschen und dem Vampyr alle Differenzierungen und Grenzen in der aufklärerischen vernunftorientierten Denkweise aufzuheben. Dabei sind Goethes fortschrittlichen Denkmodelle mit zu bedenken, das nicht nur im 18. Jahrhundert, sondern auch in der Moderne seinen geschichlichen Sinn hat.

Abstract

In der vorliegenden Abhandlung wird untersucht, welche Funktion das Phantastische in Goethes Ballade Die Braut von Korinth hat. In der phantastischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts erscheinen die Vampyre im allgemeinen als teuflische, böse Wesen im überlieferten Sinne. Als Hauptvertreter dieser Richtung gilt der Roman Dracula von Bram Stoker, durch den die Popularität der Draculamythen hervorgerufen wurde. Von dieser Funktion des Phantastischen in der vampirischen Literatur rückt Goethe in seiner Ballade Die Braut von Korinth ab. Bei ihm wird der Vampyr nicht in seine Grenzen verwiesen und getötet wie bei Stoker oder wie in den anderen Vampyre-Erzählungen, sondern wird er zum Medium der Gesellschaftskritik, genauer gesagt der Kritik an der christlichen Ideologie. Der weibliche Vampyr protestiert gegen das Christentum, indem er es als unmenschliche Tat anklagt, dass sein eigenes Menschenleben wegen des christlichen Glaubens seiner Mutter auf deren Geheiß hin geopfert werden musste. Die vampirische Braut verletzt dann auch noch das strenge Tabu der Sexualität, wenn sie nicht vor dem Liebesakt mit dem heidnischen Jüngling zurückschreckt, der ihr früher eigentlich als Bräutigam zugedacht worden war, und wenn sie noch dazu ihre sinnlichen Bedürfnisse aus unstillbarer Leidenschaft klar zum Ausdruck bringt. Auf diese Weise übt Goethe in der Ballade die Kritik an christlichen Ideen und Glauben. Hierbei ist es auffällig, dass der weibliche Vampyr nicht als die teuflische, böse Gestalt auftritt. Somit unterscheiden sich nicht nur die Charaktereigenschaften des Vampyrs, sondern auch die Funktion und das Ziel des Phantastischen bei Goethe von den anderen vampirischen Literaturen im 18. und 19. Jahrhundert. Folglich lässt sich aus der Betrachtung über das Phantastische Goethes Hauptthese auf zwei Ebenen konstituieren. Einerseits stellt Goethe die sinnlichen, sexuellen Bedürfnisse des Menschen als etwas Natürliches dar, das von der christlichen Ideologie unterdrückt und aufgeopfert wird. Andererseits versucht er, durch die Vereinigung zwischen dem Menschen und dem Vampyr alle Differenzierungen und Grenzen in der aufklärerischen vernunftorientierten Denkweise aufzuheben. Dabei sind Goethes fortschrittlichen Denkmodelle mit zu bedenken, das nicht nur im 18. Jahrhundert, sondern auch in der Moderne seinen geschichlichen Sinn hat.

참고문헌 (15)

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  12. Ilse Graham, "Die Theologie tanzt Goethes Balladen Die Braut von Korinth und Der Gott und die Bajadere, In Goethe Schauen und Glauben", pp.253~284 (1988)
  13. Mathias Mayer, "Goethes Vampirische Poetik Zwei Thesen zur Braut von Corinth", Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft, 43, pp.148~158 (1999)
  14. Walter Müller-Seidel, "Goethes Gedicht <Die Braut von Korinth> Zum Balladenjahr der deutschen Klassik", pp.118~124 (1983), Die Geschichtlichkeit der deutschen Klassik
  15. Wolfgang Schemme, "Goethe: Die Braut von Korinth Von der literarischen Diginität des Vampirs", Wirkendes Wort, 36, pp.335~346 (1986)

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