헤르만 헤세의 문학과 회화에서 드러나는 상호매체적인 특성과 의미
Zur Intermedialiät zwischen Literatur und Malerei von Hermann Hesse
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초록
Hermann Hesses dichterische und malerische Bilderwelt legt ein sehr wichtiges Moment in seinem Leben und Schaffen nahe: die Intermedialität zwischen Literatur und Malerei. Hesse malte selbst und war auch mit vielen bekannten Malern befreundet, sodass es nicht erstaunt, dass der eine oder andere Maler in seinen Schriften zu finden ist. Auch andere, auffällig malerische Elemente sind in seinen autobiografisch orientierten Werken zu erkennen. Besonders charakteristisch ist hierbei, dass viele seiner gemalten Bilder - überwiegend Aquarelle –, ebenso wie die Zeichnungen und Illustrationen aus seinen Büchern und Briefen, das Geschriebene aufgreifen, kommentieren und ergänzen. Literatur und Malerei greifen ineinander, insbesondere seit er sich im Jahre 1919 im Tessin niederließ, wo die meisten seiner Aquarelle entstanden. Das zentrale Motiv in seinen ichorientierten, dichterischen und malerischen Werken ist die Natur - hauptsächlich ein Baum auf dem Weg zu einem idyllisch-heimatlichen, bisweilen märchenhaften Haus mit viel Grün. Der Symbolcharakter für das Leben Hesses selbst ist offensichtlich: Der sensible Künstler, der in den Krisenzeiten des 20. Jahrhunderts persönlich, aber auch politisch bedingt, sehr viel gelitten hatte, war ständig auf der Suche nach innerer Ausgeglichenheit, nach einer besseren Welt.
Abstract
Hermann Hesses dichterische und malerische Bilderwelt legt ein sehr wichtiges Moment in seinem Leben und Schaffen nahe: die Intermedialität zwischen Literatur und Malerei. Hesse malte selbst und war auch mit vielen bekannten Malern befreundet, sodass es nicht erstaunt, dass der eine oder andere Maler in seinen Schriften zu finden ist. Auch andere, auffällig malerische Elemente sind in seinen autobiografisch orientierten Werken zu erkennen. Besonders charakteristisch ist hierbei, dass viele seiner gemalten Bilder - überwiegend Aquarelle –, ebenso wie die Zeichnungen und Illustrationen aus seinen Büchern und Briefen, das Geschriebene aufgreifen, kommentieren und ergänzen. Literatur und Malerei greifen ineinander, insbesondere seit er sich im Jahre 1919 im Tessin niederließ, wo die meisten seiner Aquarelle entstanden. Das zentrale Motiv in seinen ichorientierten, dichterischen und malerischen Werken ist die Natur - hauptsächlich ein Baum auf dem Weg zu einem idyllisch-heimatlichen, bisweilen märchenhaften Haus mit viel Grün. Der Symbolcharakter für das Leben Hesses selbst ist offensichtlich: Der sensible Künstler, der in den Krisenzeiten des 20. Jahrhunderts persönlich, aber auch politisch bedingt, sehr viel gelitten hatte, war ständig auf der Suche nach innerer Ausgeglichenheit, nach einer besseren Welt.
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