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헤세의 『클링조어의 마지막 여름』에 나타난 예술가적 존재와 표현주의적 요소

Die Künstlerexistenz und die expressionistischen Elemente in Hesses Klingsors letzter Sommer

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주제분류독일어와문학

초록

In Hermann Hesses Klingsors letzter Sommer macht der Maler Klingsor die Erfahrung der Ambivalenz zwischen den Überfluss des Lebens und der Furcht vor dem Tod. Dies hat durchaus auch schizophrene Elemente, da die Figur Klingsors umso mehr Angst hat, je mehr sie Freude am Leben fühlt und sie gleichzeitig umso willenskräftiger lebt, je fruchtbarer sie den Tod und das Ende fühlt. An einer Stelle hat Klingsor diskutiert mit einem armenischen Magier und seinem Freund - seinem alter ego - Hermann über das Problem vom Leben und Tod. Der Magier rät Klingsor, dass er die Zeit überschreiten muss, um die Furcht vor dem Tod überwinden zu können. Und Hermann sagt, dass man sich dem Tod anpassen müsse, weil der Tod eins mit dem Urgrund von allem sei. Klingsor, der an dieser innerlichen Spaltung leidet und gleichzeitig während des letzten Sommers vor seinem Tod eifrig seinem Werk arbeitet, erninnert sich daraufhin an den Maler Vincent van Gogh, der an Schizophrenie gelitten und sich ganz seinem Schaffen hingegeben hat. Überhaupt dominiert in dieser Erzählung Hesses die Auseinandersetzung mit dem ästhetischen Erfahrungen für die der Expressionismus mit einen Stilmitteln und Themen die Vorlage geliefert zu haben scheint. Es finden sich vitalistische Darstellungen, esoterische Landschaften und der Ausdruck von Momenten der Ekstase und der Leidenschaft. In dem Selbstbild Klingsors drückt sich nicht nur die Gequältheit des Individuums, sondern auch die Mannigfaltigkeiten und der Heterogenität des Menschen aus. Ein solcher Synchronismus ist ein typischer Stilmittel des Expressionismus. Man versteht darunter ein ästhetisches Ausdrucksmittel, das Zeit und Raum in einem herkömmlichen Sinn transzendiert, und das Individuum in seiner zeitlichen Entwicklung erfassbar macht. Und auch Hesse mahnt durch seine Figur Klingsors, ebenso wie etliche andere dem Expressionismus nahestehnende Künstler vor der Krisis Europas und der Zivilisation. Hesse schuf mit dieser Erzählung über das Leben Klingsors ein Werk, in dem es "weniger um ein Malerleben und dessen Resultat, als um ein vorbildliches Schicksal, um das Leben eiens großen Leidenden, eines Unbedingten, der keiner Konzession fähig sich an der Mechanik unserer Welt und unseres Lebens aufrieb” geht.

Abstract

In Hermann Hesses Klingsors letzter Sommer macht der Maler Klingsor die Erfahrung der Ambivalenz zwischen den Überfluss des Lebens und der Furcht vor dem Tod. Dies hat durchaus auch schizophrene Elemente, da die Figur Klingsors umso mehr Angst hat, je mehr sie Freude am Leben fühlt und sie gleichzeitig umso willenskräftiger lebt, je fruchtbarer sie den Tod und das Ende fühlt. An einer Stelle hat Klingsor diskutiert mit einem armenischen Magier und seinem Freund - seinem alter ego - Hermann über das Problem vom Leben und Tod. Der Magier rät Klingsor, dass er die Zeit überschreiten muss, um die Furcht vor dem Tod überwinden zu können. Und Hermann sagt, dass man sich dem Tod anpassen müsse, weil der Tod eins mit dem Urgrund von allem sei. Klingsor, der an dieser innerlichen Spaltung leidet und gleichzeitig während des letzten Sommers vor seinem Tod eifrig seinem Werk arbeitet, erninnert sich daraufhin an den Maler Vincent van Gogh, der an Schizophrenie gelitten und sich ganz seinem Schaffen hingegeben hat. Überhaupt dominiert in dieser Erzählung Hesses die Auseinandersetzung mit dem ästhetischen Erfahrungen für die der Expressionismus mit einen Stilmitteln und Themen die Vorlage geliefert zu haben scheint. Es finden sich vitalistische Darstellungen, esoterische Landschaften und der Ausdruck von Momenten der Ekstase und der Leidenschaft. In dem Selbstbild Klingsors drückt sich nicht nur die Gequältheit des Individuums, sondern auch die Mannigfaltigkeiten und der Heterogenität des Menschen aus. Ein solcher Synchronismus ist ein typischer Stilmittel des Expressionismus. Man versteht darunter ein ästhetisches Ausdrucksmittel, das Zeit und Raum in einem herkömmlichen Sinn transzendiert, und das Individuum in seiner zeitlichen Entwicklung erfassbar macht. Und auch Hesse mahnt durch seine Figur Klingsors, ebenso wie etliche andere dem Expressionismus nahestehnende Künstler vor der Krisis Europas und der Zivilisation. Hesse schuf mit dieser Erzählung über das Leben Klingsors ein Werk, in dem es "weniger um ein Malerleben und dessen Resultat, als um ein vorbildliches Schicksal, um das Leben eiens großen Leidenden, eines Unbedingten, der keiner Konzession fähig sich an der Mechanik unserer Welt und unseres Lebens aufrieb” geht.

참고문헌 (11)

  1. Hesse, Hermann, "Sämtliche Werke. 20 Bde" (2001)
  2. 홍순길, "헤세와 표현주의, In 헤세 연구 제 3집" (2000)
  3. Ball, Hugo, "Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk" (1972)
  4. Bogner, Ralf Georg, "Einführung in die Literatur des Expressionismus" (2005), Wissenschaftliche Buchgesellschaft
  5. Brinkmann, Richard, "Expressionismus. Internationale Forschung zu einem internationalen Phänomen" (1980)
  6. Field, George Wallis, "Hermann Hesse. Kommentar zu sämtlichen Werken" (1977)
  7. Gogh, Vincent van, "고흐의 재발견" (2012), Siso
  8. Mileck, Joseph, "Hermann Hesse. Dichter, Sucher, Bekenner" (2002)
  9. Pfeifer, Martin, "Hesse Kommentar" (2002)
  10. Pohlmann, Gisela, "Das Problem der Wirklichkeit bei Hermann Hesse" (1951)
  11. Zweig, Stefan, "Der Weg Hermann Hesses", Neue Freie Presse, 6(2) (1923)

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