몰락의 서사 — 카렌 두베의 『폭우』에 나타난 근대적 남성성의 해체 연구
Moral und Gnade sind hier fehl am Platz - Destruktion von Mannlichkeit in Karen Duves Regenroman
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초록
Hier wird eine problemorientierte Textanalyse unternommen. Konkret geht es darum, den Untergang des männlichen Subjektes in Karen Duves Roman Regenroman zu analysieren und zu interpretieren. Leon Ulbricht, „ein stereotyper Vertreter seines Geschlechts“ sieht sich mit der tückischen Natur der Moorlandschaft und der menschlichen Gewalt zweier Männer, Pfitzner und Harry konfrontiert. Ohne sich gegen die Attacke behaupten zu können, wird er zunehmend erbärmlich und schwächlich. Nachdem seine Ehefrau Martina ihn verlassen hat, vegetiert er dahingehend im verfallenden Haus. Schließlich versinkt er im Schlamm. Leons Untergang wird in der vorliegenden Arbeit folgendermaßen interpretiert: Bei Karen Duve wird die Demontage der ‘hegemonialen’Männlichkeit unternommen, die seit dem 18. Jahrhundert mit dem Subjekt gleichgesetzt wird und die sich als Reprasentant der Menschheit etabliert hat. Leon ist ein kleinburgerlicher, harmloser Macho, der auf die traditionelle Geschlechterdichotomie pocht und der keinen Zweifel an dem Glauben lasst, er kriege jede Frau, die er haben will. Seine Vorstellung von Mannlichkeit ist an Phantasien uber Potenz und Macht gekoppelt. Auf dem Weg der Suche nach der mannlichen Identitat gerat er in die Mannlichkeitsprobe, in der er seine mannliche Macht vor den anderen Mannern zu behaupten hat. Denn die Mannlichkeit wird nicht nur in der Relation mit der Weiblichkeit, sondern auch und nicht zuletzt in dem Feld konstruiert und vollendet, wo die Manner durch das Spiel des Wettbewerbes miteinander und untereinander in Beziehung treten. Leon versagt in der Mannlichkeitsprobe. Er wird aus dem symbolischen System der von Mannern dominierten Ordnung ausgestosen. Leon wird unter die symbolische Kastrationsstrafe untergeworfen, was etwa nicht Verweiblichung bedeutet, sondern darauf verweist,dass ihm der Status eines vergesellschafteten Wesens . mit Giorgio Agamben gesprochen b.os politikos- verloren geht und sein Dasein auf das blose Leben eingeschrankt wird. Nur allzu folgerichtig scheint sein Tod zu sein, weil er vorher auch nicht wirklich gelebt hat. Seine einzige Entwicklung hat ja in 갿Regression,Mutation, Degeneration갾(Thomas Bollwert) bestanden.
Abstract
Hier wird eine problemorientierte Textanalyse unternommen. Konkret geht es darum, den Untergang des männlichen Subjektes in Karen Duves Roman Regenroman zu analysieren und zu interpretieren. Leon Ulbricht, „ein stereotyper Vertreter seines Geschlechts“ sieht sich mit der tückischen Natur der Moorlandschaft und der menschlichen Gewalt zweier Männer, Pfitzner und Harry konfrontiert. Ohne sich gegen die Attacke behaupten zu können, wird er zunehmend erbärmlich und schwächlich. Nachdem seine Ehefrau Martina ihn verlassen hat, vegetiert er dahingehend im verfallenden Haus. Schließlich versinkt er im Schlamm. Leons Untergang wird in der vorliegenden Arbeit folgendermaßen interpretiert: Bei Karen Duve wird die Demontage der ‘hegemonialen’Männlichkeit unternommen, die seit dem 18. Jahrhundert mit dem Subjekt gleichgesetzt wird und die sich als Reprasentant der Menschheit etabliert hat. Leon ist ein kleinburgerlicher, harmloser Macho, der auf die traditionelle Geschlechterdichotomie pocht und der keinen Zweifel an dem Glauben lasst, er kriege jede Frau, die er haben will. Seine Vorstellung von Mannlichkeit ist an Phantasien uber Potenz und Macht gekoppelt. Auf dem Weg der Suche nach der mannlichen Identitat gerat er in die Mannlichkeitsprobe, in der er seine mannliche Macht vor den anderen Mannern zu behaupten hat. Denn die Mannlichkeit wird nicht nur in der Relation mit der Weiblichkeit, sondern auch und nicht zuletzt in dem Feld konstruiert und vollendet, wo die Manner durch das Spiel des Wettbewerbes miteinander und untereinander in Beziehung treten. Leon versagt in der Mannlichkeitsprobe. Er wird aus dem symbolischen System der von Mannern dominierten Ordnung ausgestosen. Leon wird unter die symbolische Kastrationsstrafe untergeworfen, was etwa nicht Verweiblichung bedeutet, sondern darauf verweist,dass ihm der Status eines vergesellschafteten Wesens . mit Giorgio Agamben gesprochen b.os politikos- verloren geht und sein Dasein auf das blose Leben eingeschrankt wird. Nur allzu folgerichtig scheint sein Tod zu sein, weil er vorher auch nicht wirklich gelebt hat. Seine einzige Entwicklung hat ja in 갿Regression,Mutation, Degeneration갾(Thomas Bollwert) bestanden.
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