물의 제국 - 카렌 두베의 소설『폭우 Regenroman』연구
Das Reich des Wassers. Zu Karen Duves 'Regenroman'
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초록
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Karen Duves Erstling Regenroman (1999) in Bezug auf die reiche Wassermetaphorik zu analysieren. Im Mittelpunkt des Regenromans stehen Martina und Leon Ulbricht, die frisch verheiratet aus Hamburg in eine ländliche Gegend in der ehemaligen DDR ziehen. Sie wollen ein heruntergekommenes Haus renovieren. Neben der Beziehung zwischen Leon und Martina, die von Unverständnis und einer zunehmenden Sprachlosigkeit geprägt ist, bestimmt das Wetter als stetiger Regenfall die Handlung. Der unablässige Regen und die Schneckenplage greifen die beiden Protagonisten und die Grundmauern des Hauses an. Überdies verschlechtert sich die Gesundheit Leons. Begleitet wird dieser umfassende Niedergang von dem Verfall des Hauses. Der gewaltsame Regen trägt zu dem Eindruck von Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit bei. Das Wasser übt die Gewalt Gottes aus. Leon sinkt schliesslich ins Moor, nämlich in den Abgrund des Todes. Die Textbewegung kulminiert im Tod von Leon, der sich als Verschwinden des Subjekts vollzieht. Im Regenroman stehen sich Natur und Mensch bzw. Natur und Kultur feindlich gegenüber. Dieser Antagonismus wird durch einige Metaphorik ins Bild gesetzt; vor allem das Sinnflucht-Motiv und das Ophelia-Motiv sind allgegenwärtig. Der anhaltende Regen zerstört das Haus in zwei Stücke, der heftige Schauer bricht den Lebenswillen und die zwischenmenschlichen Beziehungen ab, schließlich vollzieht das nasskalte, erbarmungslose Moor den Tod. Deswegen ist tatsächlich das Wasser der eigentliche Held des Regenromans. Das Wasser dominiert die Handlung, der Regen beherrscht die Figuren des Regenromans.
Abstract
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Karen Duves Erstling Regenroman (1999) in Bezug auf die reiche Wassermetaphorik zu analysieren. Im Mittelpunkt des Regenromans stehen Martina und Leon Ulbricht, die frisch verheiratet aus Hamburg in eine ländliche Gegend in der ehemaligen DDR ziehen. Sie wollen ein heruntergekommenes Haus renovieren. Neben der Beziehung zwischen Leon und Martina, die von Unverständnis und einer zunehmenden Sprachlosigkeit geprägt ist, bestimmt das Wetter als stetiger Regenfall die Handlung. Der unablässige Regen und die Schneckenplage greifen die beiden Protagonisten und die Grundmauern des Hauses an. Überdies verschlechtert sich die Gesundheit Leons. Begleitet wird dieser umfassende Niedergang von dem Verfall des Hauses. Der gewaltsame Regen trägt zu dem Eindruck von Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit bei. Das Wasser übt die Gewalt Gottes aus. Leon sinkt schliesslich ins Moor, nämlich in den Abgrund des Todes. Die Textbewegung kulminiert im Tod von Leon, der sich als Verschwinden des Subjekts vollzieht. Im Regenroman stehen sich Natur und Mensch bzw. Natur und Kultur feindlich gegenüber. Dieser Antagonismus wird durch einige Metaphorik ins Bild gesetzt; vor allem das Sinnflucht-Motiv und das Ophelia-Motiv sind allgegenwärtig. Der anhaltende Regen zerstört das Haus in zwei Stücke, der heftige Schauer bricht den Lebenswillen und die zwischenmenschlichen Beziehungen ab, schließlich vollzieht das nasskalte, erbarmungslose Moor den Tod. Deswegen ist tatsächlich das Wasser der eigentliche Held des Regenromans. Das Wasser dominiert die Handlung, der Regen beherrscht die Figuren des Regenromans.
참고문헌 (35)
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