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마르틴 발저의 소설 『사랑에 빠진 남자』에 나타난 ‘늙은 베르테르’ 로서의 괴테상

Die Problematik des leidenden Goethe-Bilds im Roman Ein liebender Mann von Martin Walser

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주제분류독일어와문학

초록

Der Protagonist des Romans Ein liebender Mann von Martin Walser ist der alte Goethe, der trotz seiner 74 Jahre dem neunzehnjährigen Mädchen Ulrike Levetzow einen Heiratsantrag machte. In diesem Roman handelt es sich um die Liebe und die Niederlage des alten Mannes. Man nennt deshalb diesen Roman die Leiden des alten Werthers. Walser hat in seinen vorherigen Romanen Der Augenblick der Liebe und Angstblüte die Liebesbeziehung zwischen dem alten Mann und der jungen Frau provokatorisch dargestellt, und stand unter der feurigen Kritik, ein altersgeiler Lustgreis zu sein. Dieser Aufsatz zielt darauf, mit der Theorie de rnegativen Ironie nachzuvollziehen, wie Walser seine Figur Goethe durch die Schwingung der Ironie zum negativen Selbstbewusstsein gelangen lässt. Dafür soll zuerst die historische Sache mit dem Romaninhalt verglichen werden. Anschließend sollen dann die Figuren des Romans im Kontext der zwei Gruppen Mithelfer und Widerpart der goetheschen Liebe analysiert werden. August, der einzige Sohn Goethes, Ottilie, seine Schwiegertochter, und die Mutter von Ulrike usw. gehören zu dieser und Carl August Weimar Herzog, Klebel, Dr. Rehbein und Humbolt usw. zu jener. Danach zeigt die Arbeit den Prozess der Ironieschwankung zum negativen Selbstbewusstsein. Hin und her bewegt sich Goethe zwischen dem Heiratswunsch und dessen Unmöglichkeit. Innerlich wegen seines Alters und seines körperlichen Mangels, äußerlich wegen des Sittenzwangs und der kulturellen Norm kann Goethe seinen Wunsch nicht vollbringen. Goethe hat in diesem Roman am Ende durch den Ironievorgang ein neues Gebot: Du sollst nicht lieben. Bis dahin entsteht keine Problematik der negativen Ironie mehr. Aber der Roman hat noch neun Zeilen mehr, die noch einmal Streit verursachen können. Goethe schläft und erwacht mit seinem steifen Penis in der Hand. Er versteht, von wem er in dieser Nacht geträumt hat. Da kommt die Frage, wofür Walser das Tabu der Sexualität des alten Mannes zerbrechen will? Für das Rechtfertigen der alten Liebe oder der alten männlichen sexuellen Fantasie?

Abstract

Der Protagonist des Romans Ein liebender Mann von Martin Walser ist der alte Goethe, der trotz seiner 74 Jahre dem neunzehnjährigen Mädchen Ulrike Levetzow einen Heiratsantrag machte. In diesem Roman handelt es sich um die Liebe und die Niederlage des alten Mannes. Man nennt deshalb diesen Roman die Leiden des alten Werthers. Walser hat in seinen vorherigen Romanen Der Augenblick der Liebe und Angstblüte die Liebesbeziehung zwischen dem alten Mann und der jungen Frau provokatorisch dargestellt, und stand unter der feurigen Kritik, ein altersgeiler Lustgreis zu sein. Dieser Aufsatz zielt darauf, mit der Theorie de rnegativen Ironie nachzuvollziehen, wie Walser seine Figur Goethe durch die Schwingung der Ironie zum negativen Selbstbewusstsein gelangen lässt. Dafür soll zuerst die historische Sache mit dem Romaninhalt verglichen werden. Anschließend sollen dann die Figuren des Romans im Kontext der zwei Gruppen Mithelfer und Widerpart der goetheschen Liebe analysiert werden. August, der einzige Sohn Goethes, Ottilie, seine Schwiegertochter, und die Mutter von Ulrike usw. gehören zu dieser und Carl August Weimar Herzog, Klebel, Dr. Rehbein und Humbolt usw. zu jener. Danach zeigt die Arbeit den Prozess der Ironieschwankung zum negativen Selbstbewusstsein. Hin und her bewegt sich Goethe zwischen dem Heiratswunsch und dessen Unmöglichkeit. Innerlich wegen seines Alters und seines körperlichen Mangels, äußerlich wegen des Sittenzwangs und der kulturellen Norm kann Goethe seinen Wunsch nicht vollbringen. Goethe hat in diesem Roman am Ende durch den Ironievorgang ein neues Gebot: Du sollst nicht lieben. Bis dahin entsteht keine Problematik der negativen Ironie mehr. Aber der Roman hat noch neun Zeilen mehr, die noch einmal Streit verursachen können. Goethe schläft und erwacht mit seinem steifen Penis in der Hand. Er versteht, von wem er in dieser Nacht geträumt hat. Da kommt die Frage, wofür Walser das Tabu der Sexualität des alten Mannes zerbrechen will? Für das Rechtfertigen der alten Liebe oder der alten männlichen sexuellen Fantasie?

참고문헌 (15)

  1. 마르틴 발저, "괴테의 사랑" (2011), 이룸
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  9. Kaiser, Joachim, "Süddeutsche Zeitung", ~ (2008)
  10. Kruse, Jens, "Walsers Trilogie der Leidenschaft: Eine Analyse seines Goethe-Romans Ein liebender Mann im Kontext der Tradition der Ulrike-Romane", Goethe Yearbook XVIII, 259~284 (2011)
  11. Lüdke, Martin, "Von der Kraft, die alles bewegt, Und sie küsst lieber mit der Seele, in Martin Walsers neuem Roman, <Ein liebender Mann> und alte Meister unter sich", Frankfurter Rundschau, ~ (2008)
  12. Magenau, Jörg, "Martin Walser, Eine Biographie" (2005), Rowolt
  13. Schachner, ,Christiane C., "Martin Walsers Goetheroman Ein liebender Mann, Dichtung und historische Wahrheit" (2012), Königshausen&Neumann
  14. Weidermann, Volker, "Wie komme ich hier raus?", Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, ~ (2006)
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