발저의 <사랑에 빠진 남자>에 나타난 괴테의 질투에 관하여 - 진화심리학을 중심으로
Zur Eifersucht Goethes in Ein liebender Mann von Walser aus der Perspektive der evolutionären Psychologie
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초록
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, die Eifersucht Goethes im Roman 98 독일어문학 제73집Ein liebender Mann von Martin Walser aus der Perspektive der evolutionären Psychologie zu interpretieren. Die evolutionäre Psychologie ist als eine wissenschaftliche Theorie aufzufassen, die versucht zu erklären, wie sich der menschliche Geist in der Stammgeschichte entwickelt, um die wiederholt auftauchenden adaptiven Probleme zu lösen und damit die Fortpflanzungsmöglichkeiten der Genen erhöhen zu können. Nach der evolutionären Psychologie lässt sich die Eifersucht als eine Emotion verstehen, die auf mögliche bzw. tatsächliche Seitensprünge von Ehe- und Lebenspartnern unbewusst antwortet, um vor einer bevorstehenden Gefahr in der Partnerschaft zu warnen. Dabei sollte aber darauf hingewiesen werden, dass Männer wegen der Unsicherheit der Vaterschaft auf sexuelle Affären von Partnern stärker und aggressiver als Frauen reagieren müssen. Im Hinblick auf den evolutionspsychologischen Eifersuchtsbegriff wird die Eifersucht Goethes auf den jungen und erfolgsversprechenden Geschäftsmann, De Ror dargestellt. Dabei wird vor allem darauf aufmerksam gemacht, dass Goethes Eifersucht zum großen Teil auf den Beischlaf von Ulrike und De Ror gerichtet ist. Dies ist der evolutionären Psychologie zufolge darauf zurückzuführen, dass sich Männer mit untreuen Frauen als eine Hahnrei bloßstellen können. Mit dem Versuch, den Roman Walsers aus evolutionspsychologischer Sicht, vor allem im Hinblick auf die Eifersucht zu verstehen, wird darauf gezielt, Interpretationsmöglichkeiten des Romans zu erweitern, nach Anwendungsmöglichkeiten der evolutionären Psychologie auf die Literaturforschung zu suchen und über die Frage nach neuen Forschungsmöglichkeiten der Literatur zu reflektieren.
Abstract
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, die Eifersucht Goethes im Roman 98 독일어문학 제73집Ein liebender Mann von Martin Walser aus der Perspektive der evolutionären Psychologie zu interpretieren. Die evolutionäre Psychologie ist als eine wissenschaftliche Theorie aufzufassen, die versucht zu erklären, wie sich der menschliche Geist in der Stammgeschichte entwickelt, um die wiederholt auftauchenden adaptiven Probleme zu lösen und damit die Fortpflanzungsmöglichkeiten der Genen erhöhen zu können. Nach der evolutionären Psychologie lässt sich die Eifersucht als eine Emotion verstehen, die auf mögliche bzw. tatsächliche Seitensprünge von Ehe- und Lebenspartnern unbewusst antwortet, um vor einer bevorstehenden Gefahr in der Partnerschaft zu warnen. Dabei sollte aber darauf hingewiesen werden, dass Männer wegen der Unsicherheit der Vaterschaft auf sexuelle Affären von Partnern stärker und aggressiver als Frauen reagieren müssen. Im Hinblick auf den evolutionspsychologischen Eifersuchtsbegriff wird die Eifersucht Goethes auf den jungen und erfolgsversprechenden Geschäftsmann, De Ror dargestellt. Dabei wird vor allem darauf aufmerksam gemacht, dass Goethes Eifersucht zum großen Teil auf den Beischlaf von Ulrike und De Ror gerichtet ist. Dies ist der evolutionären Psychologie zufolge darauf zurückzuführen, dass sich Männer mit untreuen Frauen als eine Hahnrei bloßstellen können. Mit dem Versuch, den Roman Walsers aus evolutionspsychologischer Sicht, vor allem im Hinblick auf die Eifersucht zu verstehen, wird darauf gezielt, Interpretationsmöglichkeiten des Romans zu erweitern, nach Anwendungsmöglichkeiten der evolutionären Psychologie auf die Literaturforschung zu suchen und über die Frage nach neuen Forschungsmöglichkeiten der Literatur zu reflektieren.
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