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서신 교환을 통해 본 필립 오토 룽에 Philipp Otto Runge의 낭만주의 예술관 - 괴테와 티크와의 서신을 중심으로

Runges romantische Kunstanschauung in seinem Briefaustausch mit Goethe und Tieck

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주제분류독일어와문학

초록

Obwohl die meisten Werke Runges zwischen 1800 und 1810 geschaffen worden sind, ist er den Frühromantikern zuzurechnen, die in den Jahren vor der Jahrhundertwende mit literarischen, philosophischen und künstlerischen Neuerungen experimentiert und diese teilweise auch realisiert haben. Die Begegnung mit Goethe ist für den jungen Künstler ein sehr wichtiges Ereignis seines Kunstschaffens. Sein Briefwechsel mit Goethe, der in die Zeit zwischen 1806 und 1810 fällt, wirkt sich für beide Seiten als ein produktive Motivierung aus, nachdem sich Runge von den Maximen der Weimarschen Kunstfreunde verabschiedet hatte. Auch Tiecks Einfluss ist hervorzuheben. Tiecks Sternbald gilt für Runge als eine große Anregung zu seiner romantischen Wende ab von den "Weimarischen Kunstfreunden". Die Dresdener Jahre mit Tieck und mit anderen Romantikern wie Schlegel und Novalis erscheinen als Jahre seines künstlerischen Bewusstseinswandels, in denen sich zugleich immer deutlicher die eigenen Aufgaben, vor allem die der 'allegorisch-symbolischen Landschaftsmalerei' herauskristallisiert haben. Runge hat diese künstlerische Aufgabe realisiert, indem er die Darstellung von Landschaft und Natur mit seiner Farbenlehre in Zusammenhang bringt. So entfaltet sich Runges romantisches Kunstprogramm, indem sich Mensch, Geschichte, Kunst und Religion sowohl einheitlich als auch als jeweils einzelne Bereiche darstellen. So soll im Sinne des Künstlers Runge eine Landschaftsmalerei die reine Naturwelt dekonstruieren und mit allegorischen Elementen wiederum als ein einheitliches Universum erscheinen lassen. Trotz des respektvollen Briefwechsels und der darin aufscheinenden Freundschaft könnte man sagen, dass das Verhältnis zwischen Goethe und Runge durch eine konfliktreiche Haltung hinsichtlich der ästhetischen Grundposition kennzeichnet wird. Diese Wertung kann freilich zu einer komplexeren Sicht auf das (gegensätzliche) Pärchen ̀der klassische Goethe und der romantische Runge' beitragen.

Abstract

Obwohl die meisten Werke Runges zwischen 1800 und 1810 geschaffen worden sind, ist er den Frühromantikern zuzurechnen, die in den Jahren vor der Jahrhundertwende mit literarischen, philosophischen und künstlerischen Neuerungen experimentiert und diese teilweise auch realisiert haben. Die Begegnung mit Goethe ist für den jungen Künstler ein sehr wichtiges Ereignis seines Kunstschaffens. Sein Briefwechsel mit Goethe, der in die Zeit zwischen 1806 und 1810 fällt, wirkt sich für beide Seiten als ein produktive Motivierung aus, nachdem sich Runge von den Maximen der Weimarschen Kunstfreunde verabschiedet hatte. Auch Tiecks Einfluss ist hervorzuheben. Tiecks Sternbald gilt für Runge als eine große Anregung zu seiner romantischen Wende ab von den "Weimarischen Kunstfreunden". Die Dresdener Jahre mit Tieck und mit anderen Romantikern wie Schlegel und Novalis erscheinen als Jahre seines künstlerischen Bewusstseinswandels, in denen sich zugleich immer deutlicher die eigenen Aufgaben, vor allem die der 'allegorisch-symbolischen Landschaftsmalerei' herauskristallisiert haben. Runge hat diese künstlerische Aufgabe realisiert, indem er die Darstellung von Landschaft und Natur mit seiner Farbenlehre in Zusammenhang bringt. So entfaltet sich Runges romantisches Kunstprogramm, indem sich Mensch, Geschichte, Kunst und Religion sowohl einheitlich als auch als jeweils einzelne Bereiche darstellen. So soll im Sinne des Künstlers Runge eine Landschaftsmalerei die reine Naturwelt dekonstruieren und mit allegorischen Elementen wiederum als ein einheitliches Universum erscheinen lassen. Trotz des respektvollen Briefwechsels und der darin aufscheinenden Freundschaft könnte man sagen, dass das Verhältnis zwischen Goethe und Runge durch eine konfliktreiche Haltung hinsichtlich der ästhetischen Grundposition kennzeichnet wird. Diese Wertung kann freilich zu einer komplexeren Sicht auf das (gegensätzliche) Pärchen ̀der klassische Goethe und der romantische Runge' beitragen.

참고문헌 (17)

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