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루만의 예술론- 예술 관찰을 통해 현실을 관찰할 가능성

Die Kunsttheorie von Niklas Luhmann - Zur zweiten Beobachtungsm glichkeit der Wirklichkeit durch Kunstbeobachtung

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit stellt zuerst die semantische Logik von George Spencer-Browns “Laws of Form” und ihre biologische Anwendung für die Beschreibung der Lebewesensphänomens in Humberto R. Maturanas und Francisco J. Varelas “Der Baum der Erkenntnis” vor. Sie zeigt dann, wie die Logik auch von N. Luhmann - als Systemtheorie entwickelt - für die soziologische Beschreibung der Gesellschaft verwendet wird. Nach der Logik von Spencer-Brown etabliert sich jeder Sinn zuerst durch eine Setzung des Sinns, indem der Betrachter eine Unterscheidung trifft. Der durch eine Unterscheidung getroffene Sinn unterteilt die anfängliche Unbestimmtheit in Bereiche: in den unterschiedenen Sinn und in den davon ausgeschlossenen Nichtsinn. Der Sinn allein ist das System und der Nichtsinn die Umwelt. Der Sinn ist im System eingeschlossen und reproduziert sich autopoietisch. Er ist rekursiv. Luhman besagt, dass auch die funktional ausdifferenzierten modernen Gesellschaftssysteme nach der gleichen Logik entstanden sind. Sie sind Ergebnisse der jeweils zufällig ihren eigenen Sinn unterscheidenden Benennung. Die Kunst als ein Gesellschaftssystem gehört zwar dazu, aber mit einem deutlichen Unterschied: Sie macht die paradoxie des Sich-nicht-sehen-könnens des Unterscheidenden offensichtlich und somit zum Gegenstand der Beobachtung und Reflexion. Die Verdopplung der Form der künstlerischen Fiktion in fiktive und in reale Realität veranlaßt den Beobachter über die Fiktion hinüber auch die gewohnten Sinne der Gesellschaftsysteme mitzubedenken - ob diese ihrerseits vielleicht “zufällg gestellte Quasi-Sinne” sein könnten. Das ist der Grund, warum die Kunst trotz ihrer scheinbaren Nutzlosigkeit in der Gesellschaft doch noch als ein engagiertes System der Gesellschaft gelten darf. Die Kunst regt uns zur Reflektion und zur fragenden Kommunikation an, was überhaupt Sinn ist.

Abstract

Die vorliegende Arbeit stellt zuerst die semantische Logik von George Spencer-Browns “Laws of Form” und ihre biologische Anwendung für die Beschreibung der Lebewesensphänomens in Humberto R. Maturanas und Francisco J. Varelas “Der Baum der Erkenntnis” vor. Sie zeigt dann, wie die Logik auch von N. Luhmann - als Systemtheorie entwickelt - für die soziologische Beschreibung der Gesellschaft verwendet wird. Nach der Logik von Spencer-Brown etabliert sich jeder Sinn zuerst durch eine Setzung des Sinns, indem der Betrachter eine Unterscheidung trifft. Der durch eine Unterscheidung getroffene Sinn unterteilt die anfängliche Unbestimmtheit in Bereiche: in den unterschiedenen Sinn und in den davon ausgeschlossenen Nichtsinn. Der Sinn allein ist das System und der Nichtsinn die Umwelt. Der Sinn ist im System eingeschlossen und reproduziert sich autopoietisch. Er ist rekursiv. Luhman besagt, dass auch die funktional ausdifferenzierten modernen Gesellschaftssysteme nach der gleichen Logik entstanden sind. Sie sind Ergebnisse der jeweils zufällig ihren eigenen Sinn unterscheidenden Benennung. Die Kunst als ein Gesellschaftssystem gehört zwar dazu, aber mit einem deutlichen Unterschied: Sie macht die paradoxie des Sich-nicht-sehen-könnens des Unterscheidenden offensichtlich und somit zum Gegenstand der Beobachtung und Reflexion. Die Verdopplung der Form der künstlerischen Fiktion in fiktive und in reale Realität veranlaßt den Beobachter über die Fiktion hinüber auch die gewohnten Sinne der Gesellschaftsysteme mitzubedenken - ob diese ihrerseits vielleicht “zufällg gestellte Quasi-Sinne” sein könnten. Das ist der Grund, warum die Kunst trotz ihrer scheinbaren Nutzlosigkeit in der Gesellschaft doch noch als ein engagiertes System der Gesellschaft gelten darf. Die Kunst regt uns zur Reflektion und zur fragenden Kommunikation an, was überhaupt Sinn ist.

참고문헌 (13)

  1. 김준수, "피히테의 승인이론 ― 칸트의 실천철학에 대한 비판적 수용과 승인이론의 발생", 대동철학, (36), pp.61~80 (2006), 대동철학회
  2. 루만, 니클라스, "예술체계이론(Die Kunst der Gesellschaft)" (2014), 한길사
  3. 2, "사회의 사회 1", pp.2012, 루만, 니클라스
  4. 마투라나, 움베르토, "인식의 나무. 인식활동의 생물학적 뿌리" (1995), 자작아카데미
  5. 맥루한, 마샬, "미디어의 이해" (2001), 커뮤니케이션북스
  6. 이규인, "하버마스의 의사소통 행위론과 루만의 체계론", 유럽헌법연구, 6, pp.321~341 (2009)
  7. 조경식, "니클라스 루만 체계이론의 문예학적 수용", 인문과학, 78, pp.375~415 (1997), 인문학연구원
  8. 푸코, 미쉘, "말과 사물" (2012), 민음사
  9. Hammacher, Klaus, "Fichte in Geschichte und Gegenwart. Beiträge zum vierten Kongress der Internationalen J.-G.-Fichte-Gesellschaft", pp.223~236 (2003)
  10. Luhmann, Niklas, "Das Erziehungssystem der Gesellschaft" (2002), Suhrkamp
  11. Luhmann, Niklas, "Schriften zu Kunst und Literatur" (2008), Suhrkamp
  12. Luhmann, Niklas, "die Kunst der Gesellschaft" (2015), Suhrkamp
  13. Spencer-Brown, George, ". Übersetzt von Thomas Wolf" (1994), Bohmeier

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