본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

세기전환기 빈 회화 속의 육체와 성 - 클림트와 쉴레의 그림을 중심으로 -

Körperlichkeit und Sexualität in der Wiener Malerei der Jahrhundertwende

1

조회

0

다운로드

4

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류기타인문학

초록

In dieser Arbeit wird versucht, die Bilderwelt von Gustav Klimt und Egon Schiele in bezug auf das Thema ,Körperlichkeit und Sexualität‘ zu beleuchten;als repräsentative Künstler der Wiener Moderne haben sie den gleichen kulturellen Kontext der Jahrhundertwende um 1900 gemeinsam. Das Thema ist auch bedeutend im Verständnis der ästhetischen Moderne. Bei Klimt ist der Körper der Frauen eine Quelle seines künstlerischen Schaffens und gleichzeitig der Hauptgegenstand seiner Malerei. Dort benutzt er verschiedene ornamentale Elemente des Jugendstils, in denen meistens eine sexuelle Symbolik kodifiziert ist. Die Funktion der Ornamentalität besteht darin, das Spiel von Verhüllen und Enthüllen der körperlichen Sinnlichkeit zu ermöglichen. Auf dieser Verbindung von Erotik und Ornamentalität basiert die phantastische Bilderwelt von Klimt. Im Gegensatz zu Klimt schließt Schiele die Ornamentalität gründlich aus. In den meisten seiner Zeichnungen ist sogar der Hintergrund der Figuren zur einfarbigen Fläche geworden. Damit liegt die Konzentration auf dem Ausdruck ihrer Körperlichkeit, der aus holperigen und hysterischen Kurven besteht, die wiederum eine unruhige Innerlichkeit der Figuren oder des Künstlers selber widerspiegeln. Bei weiblichen Figuren ist die Schamlosigkeit charakteristisch, da diese meistens gleichmütig ihre Schamteile entblößen und ihre Blicke auf den Betrachter richten. Diese Ästhetik der Schamlosigkeit könnte dazu beitragen, die sexuellen Phantasien zu zerstören. Bei allen stilistischen Unterschieden gelten die beiden Künstler als Bahnbrecher der modernen Kunst, indem sie das Verständnis der körperlichen und sexuellen Natur des Menschen teilen.

Abstract

In dieser Arbeit wird versucht, die Bilderwelt von Gustav Klimt und Egon Schiele in bezug auf das Thema ,Körperlichkeit und Sexualität‘ zu beleuchten;als repräsentative Künstler der Wiener Moderne haben sie den gleichen kulturellen Kontext der Jahrhundertwende um 1900 gemeinsam. Das Thema ist auch bedeutend im Verständnis der ästhetischen Moderne. Bei Klimt ist der Körper der Frauen eine Quelle seines künstlerischen Schaffens und gleichzeitig der Hauptgegenstand seiner Malerei. Dort benutzt er verschiedene ornamentale Elemente des Jugendstils, in denen meistens eine sexuelle Symbolik kodifiziert ist. Die Funktion der Ornamentalität besteht darin, das Spiel von Verhüllen und Enthüllen der körperlichen Sinnlichkeit zu ermöglichen. Auf dieser Verbindung von Erotik und Ornamentalität basiert die phantastische Bilderwelt von Klimt. Im Gegensatz zu Klimt schließt Schiele die Ornamentalität gründlich aus. In den meisten seiner Zeichnungen ist sogar der Hintergrund der Figuren zur einfarbigen Fläche geworden. Damit liegt die Konzentration auf dem Ausdruck ihrer Körperlichkeit, der aus holperigen und hysterischen Kurven besteht, die wiederum eine unruhige Innerlichkeit der Figuren oder des Künstlers selber widerspiegeln. Bei weiblichen Figuren ist die Schamlosigkeit charakteristisch, da diese meistens gleichmütig ihre Schamteile entblößen und ihre Blicke auf den Betrachter richten. Diese Ästhetik der Schamlosigkeit könnte dazu beitragen, die sexuellen Phantasien zu zerstören. Bei allen stilistischen Unterschieden gelten die beiden Künstler als Bahnbrecher der modernen Kunst, indem sie das Verständnis der körperlichen und sexuellen Natur des Menschen teilen.

참고문헌 (20)

  1. Bisanz,Hans, "Die Klimt-Gruppe in Kunst und Kultur" (2006), Wien
  2. Brandstätter,Christian, "Wien 1900. Kunst und Kultur" (2006)
  3. Burdorf, Dieter u. a., "Metzler Lexikon Literatur. 3" (2007), Stuttgart
  4. Fick,Monika, "Literatur der Dekadenz in Deutschland in Naturalismus, Fin de Siècle, Expressionismus 1890-1918" (2000)
  5. Fliedl, Gottfried, "Gustav Klimt. Die Welt in weiblicher Gestalt" (1998), Köln
  6. Natter,Tobias G., "Die nackte Wahrheit. Klimt, Schiele, Kokoschka und andere Skandale" (2005)
  7. Haupt, Sabine, "Handbuch Fin de Siècle" (2008), Stuttgart
  8. Hobsbawm,Eric J., "Das imperiale Zeitalter 1875-1914." (2008)
  9. Neret, Gilles, "Klimt" (2007), Köln
  10. Nietzsche, Friedrich, "Also sprach Zarathustra. Kritische Studienausgabe" (1999)
  11. Schorske, Carl E, "Fin-de-Siècle Vienna. Politics and Culture" (1981)
  12. Schröder, Klaus Albrecht, "Egon Schiele. Eros und Passion" (2004)
  13. 구로이 센지, "에곤 실레, 벌거벗은 영혼" (2003), 다빈치
  14. 마테오 키니, "클림트. 세기말의 황금빛 관능" (2007), 마로니에북스
  15. 빌리 하스, "세기말과 세기초. 벨 에포크" (1994), 세기말과 세기초. 벨 에포크
  16. 조르주 바타이유, "저주의 몫" (2004), 문학동네
  17. 김홍섭, "클림트 예술의 에로티즘과 장식", 독일언어문학, (34), pp.267~288 (2006), 한국독일언어문학회
  18. 이재황, "세기전환기의 인간상 ‘호모 나투라’ - 그 정신사적 고찰", 카프카 연구, (17), pp.175~208 (2007), 한국카프카학회
  19. 이재황, "세기전환기 독일어권 문학 속의 새로운 인간상 ‘호모 나투라’", 독일어문화권연구, (18), pp.49~74 (2009), 독일어문화권연구소
  20. 이주헌, "클림트. 에로티시즘의 횃불로 밝힌 시대정신" (2002), 재원

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (12건)