망각과 회상 - 1920년대 에리히 아우어바흐와 발터 벤야민의 문학적 친화력 연구
Vergessen und Eingedenken - Erich Auerbach und Walter Benjamins in den zwanzigen Jahren -
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초록
Erich Auerbach (1892-1957) und Walter Benjamin (1892-1940) haben viele biographische Gemeinsamkeiten. Auerbach und Benjamin sind beide 1892 im assimilierten jüdischen Milieu in Berlin geboren. Seit der Jugendzeit haben sich die Beiden gut gekannt. Auerbach übersetzt Sonette von Dante und Petrarca und Benjamin veröffentlicht zwei Aufsätze, Schicksal und Charakter und Der Idiot, und zwar in derselben Nummer der Zeitschrift Die Argonauten im Jahre 1915. Benjamin erwähnt in seinem Briefwechsel Mitte der 1920er Jahre oft einen Bibilothekar, der ihm bei seinen Recherchen half. Auerbach war von 1923 bis 1929 Biblithekar in der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin, bevor er nach Marburg berufen wurde. Diese Beziehung kann auf zwei Arten dargestellt werden: zum einen durch die Lektüre Prousts, und zum anderen anhand der Korrespondenz in der Pariser Exilzeit Benjamins. Man lese dazu Auerbachs Aufsatz von 1925, Marcel Proust: Der Roman von der verlorenen Zeit und Benjamins Essay von 1929, Zum Bilde Prousts. Zum andern sind die Briefe Auerbachs an Benjamin zwischen 1935 und 1937 zu berücksichtigen, welche ein lebendiger Beweis der Freundschaft der beiden Männer sind. Es handelt sich um eine Freundschaft, die noch in allerschwersten Zeiten hält.
Abstract
Erich Auerbach (1892-1957) und Walter Benjamin (1892-1940) haben viele biographische Gemeinsamkeiten. Auerbach und Benjamin sind beide 1892 im assimilierten jüdischen Milieu in Berlin geboren. Seit der Jugendzeit haben sich die Beiden gut gekannt. Auerbach übersetzt Sonette von Dante und Petrarca und Benjamin veröffentlicht zwei Aufsätze, Schicksal und Charakter und Der Idiot, und zwar in derselben Nummer der Zeitschrift Die Argonauten im Jahre 1915. Benjamin erwähnt in seinem Briefwechsel Mitte der 1920er Jahre oft einen Bibilothekar, der ihm bei seinen Recherchen half. Auerbach war von 1923 bis 1929 Biblithekar in der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin, bevor er nach Marburg berufen wurde. Diese Beziehung kann auf zwei Arten dargestellt werden: zum einen durch die Lektüre Prousts, und zum anderen anhand der Korrespondenz in der Pariser Exilzeit Benjamins. Man lese dazu Auerbachs Aufsatz von 1925, Marcel Proust: Der Roman von der verlorenen Zeit und Benjamins Essay von 1929, Zum Bilde Prousts. Zum andern sind die Briefe Auerbachs an Benjamin zwischen 1935 und 1937 zu berücksichtigen, welche ein lebendiger Beweis der Freundschaft der beiden Männer sind. Es handelt sich um eine Freundschaft, die noch in allerschwersten Zeiten hält.
참고문헌 (18)
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