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발터 벤야민과 로버트 발저의 자전적 글쓰기

Autobiographisches Schreiben bei Walter Benjamin und Robert Walser

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초록

Walter Benjamin (1892-1940) und Robert Walser (1878-1956) waren sich im Leben weder begegnet noch haben sie in irgendeiner Form miteinander kommuniziert. Walser kannte Benjamin kaum. Benjamin las hingegen einige von Walsers Dramoletten und Prosawerken und verfasste zumindest einen kurzen aber für die Walserforschung bedeutenden Essay über sie. Wenngleich weder Freundschaft noch Bekanntschaft beide Autoren verband, weisen ihre Arbeiten interessanterweise vielfache Parallelen auf. In besonderem Maße lässt sich dies an ihren autobiographischen Schriften belegen. Auch wenn Benjamin seine Berliner Kindheit um 1900 nicht der Autobiographie zugeordnet wissen und Walser hingegen praktisch ´alles´ aus eigener Feder als Teile der Autobiographie ansehen wollte, haben sie eines gemeinsam: ihre ´autobiographischen' Schriften unterminieren das herkömmliche Gattungsverständnis von der Autobiographie. So sind die Charakteristiken ihres autobiographischen Schreibens: Eine große Lust des Ichs am Verstecktbleiben und Nichterkanntwerden; Die unwillkürliche Erinnerung als Feder führender Faktor; Nicht stark präsentes ordnendes Subjekt; Metapher des Labyrinths; Schließlich verwenden die beiden Wörter wie zerschlagen, zerschnitten und zertrennt, um ihre autobiographischen Schriften mit ihren nicht nach Vollendung strebenden und ewig fragmentarisch-provisorischen Zügen zu charakterisieren. Diesen Grundzügen ihres autobiographischen Schreibens geht dieser Beitrag nach. Dabei werden besonders Texte aus Berliner Chronik, Berliner Kindheit um 1900 von Benjamin und Mikrogrammen von Walser herangezogen.

Abstract

Walter Benjamin (1892-1940) und Robert Walser (1878-1956) waren sich im Leben weder begegnet noch haben sie in irgendeiner Form miteinander kommuniziert. Walser kannte Benjamin kaum. Benjamin las hingegen einige von Walsers Dramoletten und Prosawerken und verfasste zumindest einen kurzen aber für die Walserforschung bedeutenden Essay über sie. Wenngleich weder Freundschaft noch Bekanntschaft beide Autoren verband, weisen ihre Arbeiten interessanterweise vielfache Parallelen auf. In besonderem Maße lässt sich dies an ihren autobiographischen Schriften belegen. Auch wenn Benjamin seine Berliner Kindheit um 1900 nicht der Autobiographie zugeordnet wissen und Walser hingegen praktisch ´alles´ aus eigener Feder als Teile der Autobiographie ansehen wollte, haben sie eines gemeinsam: ihre ´autobiographischen' Schriften unterminieren das herkömmliche Gattungsverständnis von der Autobiographie. So sind die Charakteristiken ihres autobiographischen Schreibens: Eine große Lust des Ichs am Verstecktbleiben und Nichterkanntwerden; Die unwillkürliche Erinnerung als Feder führender Faktor; Nicht stark präsentes ordnendes Subjekt; Metapher des Labyrinths; Schließlich verwenden die beiden Wörter wie zerschlagen, zerschnitten und zertrennt, um ihre autobiographischen Schriften mit ihren nicht nach Vollendung strebenden und ewig fragmentarisch-provisorischen Zügen zu charakterisieren. Diesen Grundzügen ihres autobiographischen Schreibens geht dieser Beitrag nach. Dabei werden besonders Texte aus Berliner Chronik, Berliner Kindheit um 1900 von Benjamin und Mikrogrammen von Walser herangezogen.

참고문헌 (27)

  1. 발터 벤야민, "서사·기억·비평의 자리" (2012), 길
  2. 발터 벤야민, "1900년경 베를린의 유년시절·베를린 연대기" (2007), 길
  3. 홍길표, "벤야멘타 하인학교. 야콥 폰 군텐 이야기" (2009), 문학동네
  4. Walter Benjamin, "Gesammelte Schriften, Bd. I – VII" (1999)
  5. Walter Benjamin, "Robert Walser, Über Sprache überhaupt und die Sprache des Menschen, Lehre vom Ähnlichen, Über das mimetische Vermögen, in: Bd. II", Aufsätze Essays Vorträge
  6. Walter Benjamin, "Briefe, hg. und mit Anmerkungen versehen von Gershom Scholem und Theodor W. Adorno, 2.Bde" (1966)
  7. Robert Walser, "Das Gesamtwerk" (1975)
  8. Robert Walser, "Briefe" (1979)
  9. Robert Walser, "Sämtliche Werke in Einzelausgaben" (1986)
  10. Robert Walser, "Aschenbrödel, in: Bd. 14"
  11. Robert Walser, "Walser über Walser, in: Bd. 17"
  12. Robert Walser, "Das "Tagebuch"-Fragment von 1926, in: Bd. 18" (1926), 18
  13. Robert Walser, "Minotauros, in: Bd. 19"
  14. Robert Walser, "Eine Art Erzählung, in: Bd. 20"
  15. Zürich neu entziffert, "Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme 1924-1932. Im Auftrag des Robert Walser-Archivs der Carl Seelig-Stiftung", pp.2000, Robert Walser
  16. 그램 질로크, "발터 벤야민과 메트로폴리스" (2005), 효형출판
  17. 임석원, "발터 벤야민의 로베르트 발저 읽기 - 광기로부터의 치유과정에 대한 문학적 고찰", 카프카 연구, (26), pp.27~46 (2011), 한국카프카학회
  18. 조르조 아감벤, "세속화 예찬. 정치미학을 위한 10개의 노트" (2010), 난장
  19. 최성만, "미메시스, 실린 곳: 현대문화 이해의 키워드" (2007), 이학사
  20. 필립 르죈, "자서전의 규약" (1998), 문학과 지성사
  21. Giorgio Agamben, "Profanierungen" (2006)
  22. Bleckmann, Ulf, "„…ein Meinungslabyrinth, in welchem alle, alle herumirren…“. Intertextualität und Metasprache als Robert Walsers Beitrag zur Moderne" (1994)
  23. Gallus, Jörg, "Labyrinthe der Prosa. Interpretationen zu Robert Walsers Jakob von Gunten, Franz Kafkas Der Bau und zu Texten aus Walter Benjamins Berliner Kindheit um neunzehnhundert" (2006)
  24. Giuriato, Davide, "Mikrographien. Zu einer Poetologie des Schreibens in Walter Benjamins Kindheitserinnerungen (1932-1939)" (2006)
  25. Jens Hobus, "Poetik der Umschreibung. Figurationen der Liebe im Werk Robert Walsers" (2011)
  26. Dorothee Kimmich, "Lebendige Dinge bei Walter Benjamin und Robert Walser", 독일문학, 50(2), pp.9~29 (2009), 한국독어독문학회
  27. Utz, Peter, "Tanz auf den Rändern. Robert Walsers „Jetztzeitstil" (1998)

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