의사의 설명의무
Die ärztliche Aufklärungspflicht
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Abstract
Zwischen Arzt und Patient kommt durch Aufnahme der Behandlung eine vertragliche Beziehung zustande, kraft derer der Arzt seine Bemu"hungen um die Gesundheit des Patienten nach den Regeln der Heilkunst schuldet. Er hat auch die Pflicht, den Patienten grundsa"tzlich u"ber die Behandlung und ihre Alternativen, den Verlauf der Behandlung und die Risiken der beabsichtigten Behandlungen aufzukla"ren. Diese Aufkla"rung rechtfertigt den Eingriff in die ko"rperliche Intergrita"t oder die Gesundheit des Patienten. Der Koreanische Oberste Gerichtshof hat seit Ende der siebziger Jahren die Verletzung der a"rztlicher Aufkla"ungspflicht fu"r einen der Grundlagen der Arzthaftung gehalten. Die a"rztliche Aufkla"rungspflicht besteht aus Diagnose-, Verlaufs- und Risikoaufkla"rung. Die Notwendigkeit und der Inhalt der a"rztlichen Aufkla"rung stehen nich im Ermessen des Arztes, sondem ergeben sich aus objektiven Kriterien und den Erwartungen des Patienten. Fehlt es an der wirksamen Einwilligung, sei es, dass sie gesetzwidrig, sei es dass die Aufkla"rung nicht erfolgt ist, sei es, dass die Einwilligung u"berhaupt nicht erteilt wurde, so ist der Eingriff rechtswidrig. Der Arzt tra"gt das voile Risiko des Misslingens einer nicht von der Zustimmung nach Aufkla"rung getragenen Behandlung.
