한트케의 소설『반복』에 나타난 슬로베니아 상(想)
Das Bild Sloweniens in Peter Handkes Roman Die Wiederholung
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초록
Abstract
Die Hauptperson des Romans Die Wiederholung heißt Filip Kobal. Sein Vorfahre ist der Slowene, Gregor Kobal, der im Jahr 1713 einer der F u ·· hrer de Großen Tolminer Bauernaufstandes war und im Jahr darauf mit seinen Genossen hingerichtet wurde. Er wird seit einem Vierteljahrtausend hier im Lande als ein Volksheld gefeiert. Seine Nachkommen wurden nach seiner Hinrichtung aus dem Isonzotal vertrieben und einen von ihnen hat es u ·· ber die Karawanken nach K a ·· mten verschlagen, wo es ihm verboten war, seine Muttersprache zu sprechen. Jeder Erstgeborene wurde Generation auf Generation auf den Namen Gregor getauft. Filips Familien-Mitglieder sind der Vater, die Mutter aus Deutschland, der Bruder, die verwirrte Schwester und der Ich-Erz a ·· hler Filip Kobal. Vater, Bruder und Ich-Erz a ·· hler sind miteinander verbunden. Die Mutter und die Schwester bleiben jedoch außerhalb dieses Kreises. Filips Bewußtsein fand im heiteren Familienleben keine Wurzeln. Der Ich-Erz a ·· hler wurde im Jahre 1940 in einer armen und namenlosen Familie geboren. Er wird mehr von der Landkarte Sloweniens und der vergr o ·· ßerten Photographie seines Bruders als von der Familie beeinflußt. Er besucht die Volksschule, die Hauptschule und in einer Internatsschule das Gymnasium. Zwanzig Jahre hatte er im Innersten nichts mit den Schulkameraden gemein. Keiner war unter ihnen, der - wie der Ich-Erz a ·· hler - den Beruf und die Herkunft seines Vaters nicht h a ·· tte angeben k o ·· nne. Er begreift im Umgang mit den Kindern, daß er nicht in ihre Welt geh o ·· rt. Als er zwanzig Jahre alt ist, f a ·· hrt er nach Slowenien und sucht eine Spur seines verschollene Bruders. Er hat zwei B u ·· cher im Gep a ·· ck: ein Werkheft der Landwirtschaftsschule von Marburg und ein slowenisch-deutsches W o ·· rterbuch aus dem Jahr 1895, dem Geburtsjahr des Vaters. Sie sind "die beiden großten Lehrmeister des aufbrechenden jungen Mannes". "Das neunte Land", so heißt in der Sprache der slowenischen Vorfahren das sagenhafte Land des leidenen Volkes und das Ziel der gemeinsammen Sehns u ·· chte, erh a ·· lt f u ·· r ihn eine tiefere Bedeutung und einen h o ·· heren Wert als fr u ·· her. Den frommen Wunsch des Bruders nach dem neunten Land sieht er nun erf u ·· llbar durch die Schrift. Er hat im Dasein verschiedene Berufe. Aber in seinem Bewußtsein gibt es kein Bild als lebenslang die leeren H a ·· nde. Am Anfang der Erz a ·· hlung verl a ·· ßt er die Heimat im Zwiespalt, nun kehrt er zur u ·· ck und ist den Eltern dankbar, geboren zu sein.
