한트케 작품에 대한 비평들 - 4부작 느린 귀향을 중심으로
Einige Linien der Handke-Kritik
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Abstract
In dieser Arbeit handelt es sich um die Tendenzen der Handke-Kritik. Die bisherigen Urteile der Literaturkritik bei Handke verweisen auf einen Dogmatismus, der noch von Emil Staiger festgelegten Qualitätsmerkmale von Literatur- Einheit, Individualität, Sprachgemäßheit und Kommunikationsstiftung - erkennen lässt. Ab der Langsamen Heimkehr(1979) treten die Rezensionen sowie die kontroverse Beurteilung in ein neues Stadium. Einige Kritiker wenden sich immer stärker gegen Handke, besonders ab dem Gewicht der Welt(1977). "Eine ganze Fraktion der deutschen Literaturkritik, an deren Spitze Marcel Reich-Ranicki von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung steht, attackierte den österreichischen Schriftsteller immer heftiger." Sie erwartet vom Werk Handkes Realismus, Plausibilität und Gesellschaftsbezogenheit. Handkes ganze Texte sind aber als eine Lebensgeschichte in der "Suche nach Zusammenhang" zu kennzeichnen. Pütz sieht im ganzen Werk Handkes eine kontinuierliche Entwicklung. Bartmann begreift auch Handkes Schaffen als Ganzes, sowohl formal als auch inhaltlich. Amann schreibt über die Poetik Handkes folgendermaßen: "Peter Handkes Poetik folgt keinem ästhetischen Programm, sie ist keine Schreibtechnik, keine Umsetzung theoretischer Prinzipien. Sie ist das Resultat einer sehr persönlichen, subjektiven Haltung, transponiert in eine literarische Form, eben ‘geformte Existenz’." Dabei sind die Langsamkeit und die Bedachtsamkeit im Zentrum seines Schreibprozesses, zumindest seit der Langsamen Heimkehr. Langsamkeit und Bedachtsamkeit sind die Voraussetzung dafür, dass sich etwas entfalten kann.
참고문헌 (20)
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- "Salzburg und Wien 1998"
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- Bartmann, "Suche nach Zusammenhang Handkes Werk als Prozeß"
- Dinter, "Gefundene und erfundene Heimat"
- Hansen, "Überlegungen zu Peter Handke als schwierigem Erzähler"
- Haslinger, "Achtung Hornissen! Zu Peter Handkes früher Prosa", pp.95~113
- Kurz, "Was aber stiften die Dichter Rheinischer Merkur", Christ und Welt v, 1981, ~
- Lorenz, "Fallstudien zu Produktionskontexten und Publikationsstrategien"
- "Texte zur Entwicklung der Wertungsdiskussion in der Literaturwissenschaft", (rbert)
- Peter Handke, "Das Gewicht der Welt - Tagebuch als literarische Form", pp.35~45 (1980)
- Peter, "Untersuchungen und Analysen zur Motivstruktur von Morden in der deutschsprachigen Literatur nach 1970 anhand kriminologischer Theorien"
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- Peter, "Kontinuität und Wandlung in Peter Handkes Prosa", pp.107~122
- Marcel, "Sein Weg zu Gott" (1979)
- In, "Phantasie und Gedächtnis Zur mythischen Rekonstruktion von Autorschaft in Peter Handkes Tetralogie", Freiburger Universitätsblätter Heft 79
- Schlich, "Phänomenologie der Wahrnehmung von Literatur am Beispiel von Elfriede Jelineks Lust"
- Peter, "Das Gewicht der Welt und sein Eichmeister"
- Weiss, "Peter Handkes Wunschloses Unglück oder Formalismus und Realismus in der Gegenwart"
