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Die Wahl von sein-Perfekt bei intransitiven Verben im Deutschen

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주제분류독일어와문학

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Abstract

In diesem Aufsatz habe ich den Versuch unternommen, die Wahl von sein-Perfekt bei intransitiven Verben im Deutschen anhand von semantischen Kriterien diachronisch und synchronisch zu erklären. Ausgehend von der Annahme, dass intransitive Verben mit haben-Perfekt den Defaultfall darstellen, habe ich mich nur auf eine semantische Charakterisierung von Verben mit sein-Perfekt beschränkt. Die Konstruktion dieser Arbeit ist wie folgt: zuerst wurden der theoretische Hintergrund der Auxiliarselektion im Rahmen der Unakkusativitätshypothese und ihre Fragestellungen je nach Lesart diskutiert. Danach wurde das historische In-Erscheinung- Treten des deutschen sein-Perfekts in Gegensatz zu dem Ausser-Erscheinung-Treten des ser(sein)-Perfekts in der spanischen Sprachgeschichte gestellt. Und dann wurden die Beispielsverben mit sein-Perfekt analysiert, um zu zeigen, dass in der Semantik von intransitiven sein-Verben jeweils eine zweite Phase spezifiziert sein muss. Die Beobachtung der Charakterisierung des sein-Perfekts im Deutschen führt zu folgendem Resultat; das sein-Perfekt kommt dann vor, wenn eine Nachphase in bezug auf den Subjektreferenten in der Verbbedeutung eingeführt und definiert wird. Ihre semantische Konstruktion müsste deshalb viel komplizierter sein als früher gedacht. Aus diesem Grund habe ich in diesem Aufsatz vorgeschlagen, dass man bei der Charakterisierung der sein-Perfektbildung im Deutschen einen noch weiteren dynamischen Kern-Begriff ‘Transition’einführen sollte.

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