죽음충동이론에 입각한 영화분석 - 파티 아킨의 <미치고 싶을 때 Gegen die Wand>를 중심으로
Filmanalyse anhand der Todestriebtheorie- unter besonderer Beruecksichtigung Fatih Akins Gegen die Wand
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초록
In vielen Filmen werden der Tod und die Aggression als Motiv oder Thema behandelt. Selbstdestruktion und Aggression im Film können mit Hilfe der psychoanalytischen Todestriebtheorie tiefgehend erklärt werden. In der vorliegenden Arbeit wird der Film Gegen die Wand (2004) anhand der Psychoanalyse, besonders der Todestriebtheorie analysiert, um eine Anwendungsmöglichkeit der Psychoanalyse auf die Filmanalyse aufzuzeigen. Dabei wird versucht, die filmische Ausdrucksweise des Todestriebs, der eine wichtige Rolle für die Gestaltung der Subjektivität der beiden Hauptfiguren Cahit und Sibel spielt, in bezug auf die Liebe systematisch darzustellen. Bei Cahit kann man Symptome der Melancholie, nämlich tiefe schmerzliche Verstimmung, Aufhebung des Interesses für die Außenwelt, Hemmung jeder Leistung und Herabsetzung des Selbstgefühls beobachten. In der Melancholie zeigt das strenge Über-Ich, das unter dem Einfluß des Todestriebs steht, die Aggression gegenüber dem Ich, das durch ein verlorenes Liebesobjekt besetzt wurde. Bei Sibel kann man ebenfalls sowohl Symptome der Melancholie als auch den Todestrieb beobachten, der die symbolische Identität verneint und die symbolische Ordnung umzustürzen droht, um ihre Begierde zu erfüllen. Die beiden Figuren überwinden ihre Melancholie durch die neu gefundene Liebe. Der Film zeigt, dass der Todes-und Lebenstrieb wechselwirken und der Todestrieb den Willen enthält, aufs Neue anzufangen. Der Todestrieb wird in diesem Film durch die Gattung Tragik, die durch die komischen Elemente kontrastiv hervorgehoben wird, und durch Montage, Mise-en-Scène, Musik, Sound, Licht ausgedrückt und durch die Nacht, Dunkelheit, den verödeten und düsteren Hintergrund sowie die Farbe Rot symbolisiert. Er wird strukturell durch Wiederholung, Rückkehr und Kontrast gestaltet.
Abstract
In vielen Filmen werden der Tod und die Aggression als Motiv oder Thema behandelt. Selbstdestruktion und Aggression im Film können mit Hilfe der psychoanalytischen Todestriebtheorie tiefgehend erklärt werden. In der vorliegenden Arbeit wird der Film Gegen die Wand (2004) anhand der Psychoanalyse, besonders der Todestriebtheorie analysiert, um eine Anwendungsmöglichkeit der Psychoanalyse auf die Filmanalyse aufzuzeigen. Dabei wird versucht, die filmische Ausdrucksweise des Todestriebs, der eine wichtige Rolle für die Gestaltung der Subjektivität der beiden Hauptfiguren Cahit und Sibel spielt, in bezug auf die Liebe systematisch darzustellen. Bei Cahit kann man Symptome der Melancholie, nämlich tiefe schmerzliche Verstimmung, Aufhebung des Interesses für die Außenwelt, Hemmung jeder Leistung und Herabsetzung des Selbstgefühls beobachten. In der Melancholie zeigt das strenge Über-Ich, das unter dem Einfluß des Todestriebs steht, die Aggression gegenüber dem Ich, das durch ein verlorenes Liebesobjekt besetzt wurde. Bei Sibel kann man ebenfalls sowohl Symptome der Melancholie als auch den Todestrieb beobachten, der die symbolische Identität verneint und die symbolische Ordnung umzustürzen droht, um ihre Begierde zu erfüllen. Die beiden Figuren überwinden ihre Melancholie durch die neu gefundene Liebe. Der Film zeigt, dass der Todes-und Lebenstrieb wechselwirken und der Todestrieb den Willen enthält, aufs Neue anzufangen. Der Todestrieb wird in diesem Film durch die Gattung Tragik, die durch die komischen Elemente kontrastiv hervorgehoben wird, und durch Montage, Mise-en-Scène, Musik, Sound, Licht ausgedrückt und durch die Nacht, Dunkelheit, den verödeten und düsteren Hintergrund sowie die Farbe Rot symbolisiert. Er wird strukturell durch Wiederholung, Rückkehr und Kontrast gestaltet.
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