엘프리데 옐리넥의 『내쫒긴 자들』 서사형식 분석 - 탈근대 담론의 서술문체를 중심으로
Studie zur Erzählform des Romans Die Ausgesperrten E. Jelineks
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초록
Die vorliegende Arbeit untersucht die im Roman Die Ausgesperrten praktizierten Schreibweisen Jelineks, die in der mythendestruierenden und ideologiezertrümmelnden Umkehrung der vorgegebenen literarischen Muster und dem damit verbundenen Vexierspiel des Textes bestehen. Dabei werden ihre von Brecht und Roland Barthes beeinflussten gesellschaftskritischen Konzepte und literarischen Vorstellungen in Betracht gezogen. Da Die Ausgesperrten mit der Klavierspielerin zu den meist kommentierten realistischen Texten Jelineks zählen,wird in dieser Arbeit eine Auseinandersetzung mit der Konstruktion des Romans erfolgen. Damit wird geklärt, wie E. Jelinek einen authentischen Kriminalfall in einen realistisch anmutenden Kriminalroman umwandelt. In dieser Untersuchung geht es also um die Analyse der verdoppelten Intertextualität und des produktionsästhetischen Aspektes des Romans Die Ausgesperrten. Im ersten Kapitel wird untersucht, auf welche Weise dieser Text rezeptionsästhetisch produktiv gelesen wird. Denn im Laufe der Lektüre findet jene Vertauschung und Verwechselung von praxisbezogener Objektsprache und leere Gesten produzierender Metasprache auf höchst konfuse Art statt. Es wird also bei dieser Untersuchung vorgeschlagen, wie der Leser bei der Lektüre die fehlenden Teile der gesprengten Kausalitätskette finden kann. Im zweiten Kapitel wird untersucht,welche Bezüge zu literarischen Werken anderer Autoren im Text Die Ausgesperrten markiert sind. Mit den Ausgesperrten formuliert Jelinek ihren Einspruch gegen Sartres literarische Vision von der Willensfreiheit des 엘프리데 옐리넥의 내쫒긴 자들 서사형식 분석|장순란 161bürgerlichen Individiums. Jelinek bezeichnet diese Geschichte als ‘die Tragödie des intellektuellen Kleinbürgers’, der immer hinter der herrschenden Klasse herlaufe und daran zugrunde gehe. Abschließend wird in dieser Arbeit gezeigt,dass die Figuren des Romans Die Ausgesperrten den existentialistischen Mythos vom freien Selbstentwurf des Einzelnen destruieren, aber nicht das unterstellte Wissen um die ökonomische Determination des Subjekts und seines Bewußtseins destruieren. Dabei ist festzustellen, wie innerhalb des Jelinekschen Text das Soziale vorrangig bleibt. Obwohl die Figuren Jelineks die ihnen gesetzten gesellschaftlichen Grenzen zu überschreiten versuchen, gelingt es ihnen doch nicht, sich in die Oberschicht der bürgerlichen Gesellschaft zu integrieren.
Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht die im Roman Die Ausgesperrten praktizierten Schreibweisen Jelineks, die in der mythendestruierenden und ideologiezertrümmelnden Umkehrung der vorgegebenen literarischen Muster und dem damit verbundenen Vexierspiel des Textes bestehen. Dabei werden ihre von Brecht und Roland Barthes beeinflussten gesellschaftskritischen Konzepte und literarischen Vorstellungen in Betracht gezogen. Da Die Ausgesperrten mit der Klavierspielerin zu den meist kommentierten realistischen Texten Jelineks zählen,wird in dieser Arbeit eine Auseinandersetzung mit der Konstruktion des Romans erfolgen. Damit wird geklärt, wie E. Jelinek einen authentischen Kriminalfall in einen realistisch anmutenden Kriminalroman umwandelt. In dieser Untersuchung geht es also um die Analyse der verdoppelten Intertextualität und des produktionsästhetischen Aspektes des Romans Die Ausgesperrten. Im ersten Kapitel wird untersucht, auf welche Weise dieser Text rezeptionsästhetisch produktiv gelesen wird. Denn im Laufe der Lektüre findet jene Vertauschung und Verwechselung von praxisbezogener Objektsprache und leere Gesten produzierender Metasprache auf höchst konfuse Art statt. Es wird also bei dieser Untersuchung vorgeschlagen, wie der Leser bei der Lektüre die fehlenden Teile der gesprengten Kausalitätskette finden kann. Im zweiten Kapitel wird untersucht,welche Bezüge zu literarischen Werken anderer Autoren im Text Die Ausgesperrten markiert sind. Mit den Ausgesperrten formuliert Jelinek ihren Einspruch gegen Sartres literarische Vision von der Willensfreiheit des 엘프리데 옐리넥의 내쫒긴 자들 서사형식 분석|장순란 161bürgerlichen Individiums. Jelinek bezeichnet diese Geschichte als ‘die Tragödie des intellektuellen Kleinbürgers’, der immer hinter der herrschenden Klasse herlaufe und daran zugrunde gehe. Abschließend wird in dieser Arbeit gezeigt,dass die Figuren des Romans Die Ausgesperrten den existentialistischen Mythos vom freien Selbstentwurf des Einzelnen destruieren, aber nicht das unterstellte Wissen um die ökonomische Determination des Subjekts und seines Bewußtseins destruieren. Dabei ist festzustellen, wie innerhalb des Jelinekschen Text das Soziale vorrangig bleibt. Obwohl die Figuren Jelineks die ihnen gesetzten gesellschaftlichen Grenzen zu überschreiten versuchen, gelingt es ihnen doch nicht, sich in die Oberschicht der bürgerlichen Gesellschaft zu integrieren.
참고문헌 (22)
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