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Männerbilder in der Gesellschaft (1) - am Beispiel von Martin Walsers Roman Ein fliehendes Pferd

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주제분류독일어와문학

초록

Martin Walser hat in seinem Roman Ein fliehendes Pferd sein Interesse vor allem auf die Mechanismen der Gesellschaft gelegt und die Verhaltensformen der Menschen in dieser Gesellschaft mit kritischem, manchmal aber auch mit satirischem Blick verfolgt. Von Anfang an waren Gegenstand seiner Literatur die Darstellung der Konkurrenz zwischen Menschen im beruflichen Bereich einerseits und ihrer mangelnden Selbstverwirklichung im privaten Bereich andererseits. In Ein fliehendes Pferd behandelt er besonders das Problem des Zusammenlebens in der Mittelschicht, weil diese Menschen seiner Auffassung nach als Durchschnittsmenschen in unserer Gesellschaft die Existenzprobleme am deutlichsten vertreten. Er hat sich schon in seinem Erstlingsroman Ehen in Philippsburg mit dem Scheitern der Individualisierung innerhalb der Mittelschicht beschäftigt und dabei die Problematik der Anpassung und die Auflösung der Identität von Menschen dargestellt. Der vorliegende Aufsatz setzt sich mit den Verhaltensformen der männlichen Figur, nämlich von Helmut Halm, intensiv auseinander, so dass die jeweiligen gesellschaftlichen Bilder und ihre Konfliktformen in den Vordergrund gestellt werden. Jeder steht ausnahmslos vor der Entscheidung zwischen Anpassung an die Normen der Gesellschaft oder Verweigerung der Anpassung. Die Untersuchung der verschiedenen einzelnen Überlebensstrategien der Figur Helmut Halm und seine Leidensformen, die möglicherweise bis zu einem gewissen Grad alle Menschen betreffen, soll uns erklären, dass sie im Grunde aus seiner Verweigerung der Anpassung oder aus seiner Leistungsunfähigkeit resultieren.

Abstract

Martin Walser hat in seinem Roman Ein fliehendes Pferd sein Interesse vor allem auf die Mechanismen der Gesellschaft gelegt und die Verhaltensformen der Menschen in dieser Gesellschaft mit kritischem, manchmal aber auch mit satirischem Blick verfolgt. Von Anfang an waren Gegenstand seiner Literatur die Darstellung der Konkurrenz zwischen Menschen im beruflichen Bereich einerseits und ihrer mangelnden Selbstverwirklichung im privaten Bereich andererseits. In Ein fliehendes Pferd behandelt er besonders das Problem des Zusammenlebens in der Mittelschicht, weil diese Menschen seiner Auffassung nach als Durchschnittsmenschen in unserer Gesellschaft die Existenzprobleme am deutlichsten vertreten. Er hat sich schon in seinem Erstlingsroman Ehen in Philippsburg mit dem Scheitern der Individualisierung innerhalb der Mittelschicht beschäftigt und dabei die Problematik der Anpassung und die Auflösung der Identität von Menschen dargestellt. Der vorliegende Aufsatz setzt sich mit den Verhaltensformen der männlichen Figur, nämlich von Helmut Halm, intensiv auseinander, so dass die jeweiligen gesellschaftlichen Bilder und ihre Konfliktformen in den Vordergrund gestellt werden. Jeder steht ausnahmslos vor der Entscheidung zwischen Anpassung an die Normen der Gesellschaft oder Verweigerung der Anpassung. Die Untersuchung der verschiedenen einzelnen Überlebensstrategien der Figur Helmut Halm und seine Leidensformen, die möglicherweise bis zu einem gewissen Grad alle Menschen betreffen, soll uns erklären, dass sie im Grunde aus seiner Verweigerung der Anpassung oder aus seiner Leistungsunfähigkeit resultieren.

참고문헌 (25)

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