Der Tod Gottes, Nietzsches Glaube und Luthers Reformation
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초록
Nach einer Darstellung von Friedrich Nietzsches „Atheismus“ am Leitfaden einer neuen Auslegung seines berühmten Aphorismus vom tollen Menschen aus der Fröhlichen Wissenschaft (125) im ersten Teil, wonach es Nietzsche nicht um die überflüssige Frage der Existenz oder Nicht-Existenz, sondern um die des Lebens oder Todes Gottes im Glauben oder Unglauben und die „Mörder Gottes“ geht, unterscheidet der zweite und dritte Abschnitt verschiedene Arten des Glaubens und stellt diesen „Atheismus“ Nietzsches zunächst insofern in Frage, als dabei gar kein Gott, sondern nur ein Schein-Gott oder „Götze“ beseitigt wird, demgegenüber Dionysos als „wahrer“ Gott erscheint. Im dritten Abschnitt werden die sich vor diesem Hintergrund und schließlich auch der In-Frage-Stellung des Glaubens selbst daraus ergebenden Konsequenzen und Unterschiede für Nietzsches Verständnis von Reformation, Luther, dem Protestantismus und den Deutschen, die gemeinsam entschieden kritisiert werden und denen Nietzsche seine eigene revolutionäre ‚Umwertung aller Werte‘ im Zeichen des Antichrist und Dionysos entgegenstellt, aufgezeigt. Nietzsche stellt erstens das Leben des christlichen Gottes, zweitens seine Göttlichkeit und drittens das Glauben an ihn selber in Frage.
Abstract
Nach einer Darstellung von Friedrich Nietzsches „Atheismus“ am Leitfaden einer neuen Auslegung seines berühmten Aphorismus vom tollen Menschen aus der Fröhlichen Wissenschaft (125) im ersten Teil, wonach es Nietzsche nicht um die überflüssige Frage der Existenz oder Nicht-Existenz, sondern um die des Lebens oder Todes Gottes im Glauben oder Unglauben und die „Mörder Gottes“ geht, unterscheidet der zweite und dritte Abschnitt verschiedene Arten des Glaubens und stellt diesen „Atheismus“ Nietzsches zunächst insofern in Frage, als dabei gar kein Gott, sondern nur ein Schein-Gott oder „Götze“ beseitigt wird, demgegenüber Dionysos als „wahrer“ Gott erscheint. Im dritten Abschnitt werden die sich vor diesem Hintergrund und schließlich auch der In-Frage-Stellung des Glaubens selbst daraus ergebenden Konsequenzen und Unterschiede für Nietzsches Verständnis von Reformation, Luther, dem Protestantismus und den Deutschen, die gemeinsam entschieden kritisiert werden und denen Nietzsche seine eigene revolutionäre ‚Umwertung aller Werte‘ im Zeichen des Antichrist und Dionysos entgegenstellt, aufgezeigt. Nietzsche stellt erstens das Leben des christlichen Gottes, zweitens seine Göttlichkeit und drittens das Glauben an ihn selber in Frage.
참고문헌 (17)
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