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해석사회학의 관점에서 본 법실무의 구조

Die Struktur der Rechtspraxis aus der Sicht der interpretativen Soziologie

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주제분류법학

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Abstract

Mit dem Wandel des juristischen Ausbildungssystems in Südkorea nimmt das Interesse an einer praxisorientierten Ausbildung zu. Eine solche Ausbildung setzt die Kenntnis darüber voraus, woraus die Rechtspraxis besteht und in welcher Art und Weise die Rechtsakteure darin ihre eigene Arbeit erledigen. Die konkrete Erforschung dieses Feldes ist jedoch bei uns noch nicht vorhanden. Das ist teilweise auf mangelnde Auseinandersetzung mit der Forschungsmethode, mit der sich diesem Bereich angenähert werden kann, zurückzuführen. Die Annäherung an diesen Bereich scheint jedoch weder anhand des herkömmlichen positivistischen Standpunktes noch anhand quantitativer Forschungsmethoden möglich zu sein, denn es geht hier um die Explikation des praxisimmanenten impliziten Wissens, des praxisimmanenten ungeschriebenen Handlungscodes und der Sinnschemata des Rechtsakteurs. Die Erforschung dieser Gegenstände bedarf unvermeidlich des Einsatzes der qualitativen Forschungsmethode, vor allem aufgrund der interpretativen Soziologie. Der Gegenstand dieses Beitrags ist es, auf Grund der interpretativen Soziologie die Grundstruktur der Rechtspraxis zu explizieren und die damit verträglichen Grundbegriffe und Forschungs- werkzeuge zu erwerben, anhand deren die spätere konkrete Erforschung durchgeführt werden soll. Es ist von Nutzen, bei diesen Auseinandersetzungen die Erforschungen, die mit gleicher Forschungsabsicht in den USA und Deutschland bereits durchgeführt wurden, einmal zu betrachten. Dazu wird in dieser Studie vor allem der Arbeit von S. Fish, B. Tamanaha und der Düsseldorfer Arbeitsgruppe nachgegangen. Dies enthält unvermeidlich in sich eine Auseinandersetzung mit Konzeptionen wie “Interpretengemeinschaft”, “intersubjektives Sinnsystem” und dem ethnomethodologischen Normbegriff. Auf Grund dieser Betrachtung werden dann die möglichen Gegenstände der Rechtspraxis-Forschung schematisiert, anhand deren spätere konkrete Erforschungen durchgeführt werden sollen. Sie umfassen etwa das rechtliche Sinnsystem, konkrete Interaktionsformen, die persönliche Biographie des rechtlichen Akteurs, praxisimmanente Regeln und die organisatorische Struktur des gerichtlichen Handlungsfeldes. Bis jetzt wurden rechtssoziologische Forschungen hauptsächlich anhand der quantitativen Methode durchgeführt. Jedoch lenkt der zunehmende Bedarf an der Erforschung der Rechtspraxis, den vor allem die praxisorientierte juristische Ausbildung benötigt, die verstärkte Aufmerksamkeit auf die interpretative Soziologie, deren Erforschungsmittel hauptsächlich mit der qualitativen Forschungsmethode eng verbunden bleiben. Dies wird in diesem Beitrag deutlich gemacht.

참고문헌 (10)

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