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장 보드리야르의 시각으로 본 영화『타인의 삶』

Zum Film Das Leben des Anderen aus der Sicht Jean Baudrillards

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Untersuchung zielt darauf, anhand von der Sichtweise Baudrillards den Film Das Leben des Anderen kritisch zu betrachten. Dieser stellt den Konflikt zwischen dem Staatssicherheitsdienst der DDR und deren Intellektuellen in den Mittelpunkt. Dabei spielt ein überzeugter Stasi-Hauptmann namens Gerd Wiesler eine maßgebliche Rolle, der beauftragt wird, ein Künstler-Paar zu überwachen. Wisler leidet jedoch am Stockholm-Syndrom: Er erkennt im Leben des Anderen das wahre Leben und hilft dem Paar. Hier stellt sich die Frage: Hat dieser Film, ein massenmediales Produkt, die historische Wirklichkeit der DDR getroffen? In dieser Hinsicht scheinen mir die Bemühungen des Regisseurs Florian von Donnersmack fehlgeschlagen zu sein, obwohl die dargestellte Gewalt der Stasi und deren Konflikt mit den DDR-Künstlern realitätsnah sind. Insgesamt hinterlässt der Film den Eindruck, dass er die negativen Charakteristika der DDR selektiv aufnimmt und somit deren Geschichte beliebig rekonstruiert. Gerade an dieser Stelle lässt sich Jean Baudrillard heranziehen, der das Ersetzen der Realtität durch die massenmediale Produktion in den Mittelpunkt seiner Kritik stellt. Seiner Ansicht nach wird die Geschichtlichkeit heute durch die Medien verflüssigt. Dadurch besteht die Gefahr, dass die dargestellte DDR im Film als eine wahre Realität wahrgenommen wird. Das nennt Baudrillard Simulation. Für ihn ist diese mediale Geschichtsschreibung eine Verdinglichung der Geschichte, was durch die medial hergestellten Bilder zur totalen Programmierng der Welt führt und letztendlich Traum sowie Fantasie verdrängt.

Abstract

Die vorliegende Untersuchung zielt darauf, anhand von der Sichtweise Baudrillards den Film Das Leben des Anderen kritisch zu betrachten. Dieser stellt den Konflikt zwischen dem Staatssicherheitsdienst der DDR und deren Intellektuellen in den Mittelpunkt. Dabei spielt ein überzeugter Stasi-Hauptmann namens Gerd Wiesler eine maßgebliche Rolle, der beauftragt wird, ein Künstler-Paar zu überwachen. Wisler leidet jedoch am Stockholm-Syndrom: Er erkennt im Leben des Anderen das wahre Leben und hilft dem Paar. Hier stellt sich die Frage: Hat dieser Film, ein massenmediales Produkt, die historische Wirklichkeit der DDR getroffen? In dieser Hinsicht scheinen mir die Bemühungen des Regisseurs Florian von Donnersmack fehlgeschlagen zu sein, obwohl die dargestellte Gewalt der Stasi und deren Konflikt mit den DDR-Künstlern realitätsnah sind. Insgesamt hinterlässt der Film den Eindruck, dass er die negativen Charakteristika der DDR selektiv aufnimmt und somit deren Geschichte beliebig rekonstruiert. Gerade an dieser Stelle lässt sich Jean Baudrillard heranziehen, der das Ersetzen der Realtität durch die massenmediale Produktion in den Mittelpunkt seiner Kritik stellt. Seiner Ansicht nach wird die Geschichtlichkeit heute durch die Medien verflüssigt. Dadurch besteht die Gefahr, dass die dargestellte DDR im Film als eine wahre Realität wahrgenommen wird. Das nennt Baudrillard Simulation. Für ihn ist diese mediale Geschichtsschreibung eine Verdinglichung der Geschichte, was durch die medial hergestellten Bilder zur totalen Programmierng der Welt führt und letztendlich Traum sowie Fantasie verdrängt.

참고문헌 (27)

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  22. McLuhan, Marshal, "Die Gutenberg-Galaxis. Das Ende des Buchzeitalters" (1968)
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  26. "Materialien für das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Baudrillard entschlüsselt »Matrix«"[URL]

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