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진화이론 기반의 문학연구에 관하여 - 진화심리학을 중심으로

Überblick über auf der Evolutionstheorie basierende literaturwissenschaftliche Forschungsansätze

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주제분류독일어와문학

초록

Diskussionen um die Evolutionstheorie und deren zunehmenden Einfluss auf Nachbarwissenschaften geben auch der Literaturwissenschaft Anlass, sich zu fragen, wie sie mit Erkenntnissen der Evolutionstheorie umgehen soll. Dies ist dort deutlich zu sehen, wo nach fachübergreifenden Forschungsmöglichkeiten gesucht wird. Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Arbeit als ein Versuch aufzufassen, einen Überblick über auf der Evolutionstheorie, vor allem der evolutionären Psychologie basierende literaturwissenschaftliche Forschungsansätze zu geben, wobei auch die Frage nach der Funktion der Literatur in der menschlichen Evolutionsgeschichte berührt wird. Dafür wird zunächst versucht, die Diskussionen um die Evolutionstheorie bzw. die evolutionäre Psychologie in Korea anhand der Arbeiten zweier Wissenschaftler (Jang und Jeon) exemplarisch darzustellen, um die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften zu lenken. Danach werden evolutionäre Ansätze für literaturwissenschaftliche Forschungen vorgestellt, indem Carrolls informationsreiche Arbeit zusammengefasst wird. Dabei wird die Frage diskutiert, welche Funktion der Literatur in der Steinzeit zugekommen sein könnte. Im Anschluss daran wird dargestellt, wie sich Mellmann mit Carrolls Anwendung der Erkenntnisse der evolutionären Psychologie auf die Literaturwissenschaft kritisch auseinandersetzt. Dabei betont Mellmann mit Nachdruck, dass literaturwissenschaftliche Interessen Vorrang vor anthropologischen haben sollten. Schließlich wird ein Beispiel mit Eibl angeführt, wobei gezeigt wird, wie Metaphorik zum Überleben der Menschen aus der Steinzeit beigetragen haben könnte. Mit dem Überblick über die Beziehungen zwischen der evolutionären Psychologie und der Literaturwissenschaft wird versucht, Literatur aus einer Außenperspektive zu betrachten und über die Funktion der Literatur zu reflektieren, um neue erfolgversprechende Wege aus der Krise der Literaturwissenschaft zu erkunden.

Abstract

Diskussionen um die Evolutionstheorie und deren zunehmenden Einfluss auf Nachbarwissenschaften geben auch der Literaturwissenschaft Anlass, sich zu fragen, wie sie mit Erkenntnissen der Evolutionstheorie umgehen soll. Dies ist dort deutlich zu sehen, wo nach fachübergreifenden Forschungsmöglichkeiten gesucht wird. Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Arbeit als ein Versuch aufzufassen, einen Überblick über auf der Evolutionstheorie, vor allem der evolutionären Psychologie basierende literaturwissenschaftliche Forschungsansätze zu geben, wobei auch die Frage nach der Funktion der Literatur in der menschlichen Evolutionsgeschichte berührt wird. Dafür wird zunächst versucht, die Diskussionen um die Evolutionstheorie bzw. die evolutionäre Psychologie in Korea anhand der Arbeiten zweier Wissenschaftler (Jang und Jeon) exemplarisch darzustellen, um die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit von Natur- und Geisteswissenschaften zu lenken. Danach werden evolutionäre Ansätze für literaturwissenschaftliche Forschungen vorgestellt, indem Carrolls informationsreiche Arbeit zusammengefasst wird. Dabei wird die Frage diskutiert, welche Funktion der Literatur in der Steinzeit zugekommen sein könnte. Im Anschluss daran wird dargestellt, wie sich Mellmann mit Carrolls Anwendung der Erkenntnisse der evolutionären Psychologie auf die Literaturwissenschaft kritisch auseinandersetzt. Dabei betont Mellmann mit Nachdruck, dass literaturwissenschaftliche Interessen Vorrang vor anthropologischen haben sollten. Schließlich wird ein Beispiel mit Eibl angeführt, wobei gezeigt wird, wie Metaphorik zum Überleben der Menschen aus der Steinzeit beigetragen haben könnte. Mit dem Überblick über die Beziehungen zwischen der evolutionären Psychologie und der Literaturwissenschaft wird versucht, Literatur aus einer Außenperspektive zu betrachten und über die Funktion der Literatur zu reflektieren, um neue erfolgversprechende Wege aus der Krise der Literaturwissenschaft zu erkunden.

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