리펜슈탈의 <의지의 승리 Triumph des Willens>에 나타난 추상적 의미 구성과 바이마르 영화미학
Abstraktion und Filmästhetik der Weimarer Republik im Riefenstahls Triumph des Willens (1934)
0
조회
0
다운로드
0
인용
0
참고문헌
키워드
초록
In der vorliegenden Arbeit wird sich mit der Antimodernität des Riefenstahls Triumph des Willens in Bezug auf der Filmästhetik in der Zeit der Weimarer Republik auseinandergesetzt. Jeffrey Herf definiert den Nationalsozialismus als „reaktionären Modernismus“ und betrachtet ihn als eine säkulare fundamentalistische Bewegung, an der auch viele Ingenieure und Intellektuelle der Weimarer Republik beteiligt waren und die die moderne Technologie akzeptierte, die zugleich aber die Modernität der Aufklärung ablehnte. In der Tat verbreitete sich der reaktionäre Modernismus auch im Bereich des Films in der Zeit der Weimarer Republik. Daher stellt sich die Frage, welchen Einfluß die Ästhetik des Films und des reaktionären Modernismus der Weimarer Republik auf den Film Triumph des Willens ausgeübt haben. Durch die Filmanalyse läßt sich feststellen, daß einige der wichtigsten stilistischen Verfahren des Films auch im Fancks Bergfilmen und Ruttmanns Querschnittfilmen zu finden sind. Zum Beispiel werden oft die Zuhörer von oben, Hitler hingegen von unten aufgenommen, und gerne wird er aus Untersicht vor endlosem Himmel gezeigt. Eine solche Perspektive ist auch in Fancks Bergfilmen beliebt. Auftritte der namenlosen Masse im Film sind auch häufig in Ruttmanns Querschnittfilmen zu sehen. So lässt sich der Spur der Ästhetik von Fancks Bergfilmen und Ruttmanns Querschnittfilmen in Triumph des Willens spüren. Außerdem akzentuieren Riefenstahls Bilder die geometrische Anordnung von aufgereihten Zelten und der marschierenden Männergemeinschaft, die im Ornament der Masse zu einem disziplinierten Körper verschmilzt. Mit solchen stilistischen Verfahren stellt der Film mittels Abstraktion die Einheit der Nation, des Führers und des Volks, die freiwillige Teilnahme des Volks, die Ordnung zwischen dem Volk und dem Führer dar. Aber auf der Kehrseite impliziert der Film den Totalitarismus, der Unterdrückung des Individuums und den Verlust der persönlichen Freiheit bedingt. Auf dieser Weise genügt der Film der wichtigsten Aufgabe, die die national- sozialistische Propaganda zu erfüllen hat.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird sich mit der Antimodernität des Riefenstahls Triumph des Willens in Bezug auf der Filmästhetik in der Zeit der Weimarer Republik auseinandergesetzt. Jeffrey Herf definiert den Nationalsozialismus als „reaktionären Modernismus“ und betrachtet ihn als eine säkulare fundamentalistische Bewegung, an der auch viele Ingenieure und Intellektuelle der Weimarer Republik beteiligt waren und die die moderne Technologie akzeptierte, die zugleich aber die Modernität der Aufklärung ablehnte. In der Tat verbreitete sich der reaktionäre Modernismus auch im Bereich des Films in der Zeit der Weimarer Republik. Daher stellt sich die Frage, welchen Einfluß die Ästhetik des Films und des reaktionären Modernismus der Weimarer Republik auf den Film Triumph des Willens ausgeübt haben. Durch die Filmanalyse läßt sich feststellen, daß einige der wichtigsten stilistischen Verfahren des Films auch im Fancks Bergfilmen und Ruttmanns Querschnittfilmen zu finden sind. Zum Beispiel werden oft die Zuhörer von oben, Hitler hingegen von unten aufgenommen, und gerne wird er aus Untersicht vor endlosem Himmel gezeigt. Eine solche Perspektive ist auch in Fancks Bergfilmen beliebt. Auftritte der namenlosen Masse im Film sind auch häufig in Ruttmanns Querschnittfilmen zu sehen. So lässt sich der Spur der Ästhetik von Fancks Bergfilmen und Ruttmanns Querschnittfilmen in Triumph des Willens spüren. Außerdem akzentuieren Riefenstahls Bilder die geometrische Anordnung von aufgereihten Zelten und der marschierenden Männergemeinschaft, die im Ornament der Masse zu einem disziplinierten Körper verschmilzt. Mit solchen stilistischen Verfahren stellt der Film mittels Abstraktion die Einheit der Nation, des Führers und des Volks, die freiwillige Teilnahme des Volks, die Ordnung zwischen dem Volk und dem Führer dar. Aber auf der Kehrseite impliziert der Film den Totalitarismus, der Unterdrückung des Individuums und den Verlust der persönlichen Freiheit bedingt. Auf dieser Weise genügt der Film der wichtigsten Aufgabe, die die national- sozialistische Propaganda zu erfüllen hat.
참고문헌 (24)
- 구모룡, "파시즘과 예술의 만남, In 파시즘미학의 본질", pp.15~32 (2009), 예옥
- 김금동, "바이마르 위생영화, 학문의 시각화를 통한 몸의 정치화", 독일언어문학, (59), pp.221~250 (2013), 한국독일언어문학회
- 아도르노, "계몽의 변증법", pp.2012, 호르크하이머
- 조수진, "영화 작품 구조의 기능 및 시스템 연구 2 ― 레니 리펜슈탈 Leni Riefenstahl의 다큐멘터리 영화 <의지의 승리Triumph des Willens, 1935>의 기능적 구조 분석", 현대영화연구, 4, pp.197~215 (2007)
- Balázs, Béla, "Schriften zum Film, Band 2: Der Geist des Films, Artikel und Aufsätze 1926-1931", pp.51~205 (1984)
- Berman, Russell A., "The Aestheticization of politics. Walter Benjamin on Fascism and the Avant-garde" (1989), The University of Wisconsin Press
- Diehl, Paula, "Macht-Mythos-Utopie. Die Körperbilder der SS-Männer" (2005)
- Georgen, Jeanpaul, "Die Avantgarde und das Dokumentarische, In Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland, Bd. 2", pp.493~526 (2005)
- Herf, Jeffrey, "Reactionary modernism: Technology, Culture and Politics in Weimar and Third Reich" (1984)
- Horak, Jan-Christopher, "Berge, Licht und Traum. Dr. Arnold Fanck und der deutsche Bergfilm" (1997)
- Kanzog, Klaus, "Der Dokumentarfilm als politischer Katechismus, In Perspektiven des Dokumentafilms", pp.57~84 (1995)
- Kinkel, Lutz, "Die Scheinwerferin. Leni Riefenstahl und das Dritte Reich" (2002)
- Kracauer, Siegfried, "Das Ornament der Masse" (1977)
- "Das Menschenbild des fanatischen Fatalisten oder: Leni Riefenstahl, Béla Balázs und Das Blaue Licht" (1999)[URL]
- Loiperdinger, Martin, "Der Parteitagsfilm Triumph des Willens von Leni Riefenstahl: Rituale der Mobilmachung" (1987)
- Loiperdinger, Martin, "Neue Sachlichkeit und Nationalsozialismus, In Perspektiven des Dokumentarfilms", pp.43~56 (1995)
- Marcus, Alan, "Reappraising Riefenstahl’s Triumph of the Will", Film Studies: An International Review, pp.75~86 (2004)
- Riefenstahl, Leni, "Memoiren" (2000)
- Schenk, Irmbert, "Walter Ruttmanns Kultur- und Industriefilme 1933-1941, In Mediale Mobilmachung 1. Das Dirtte Reich und der Film", pp.103~125 (2004)
- Schreiber, Mathias, "Realität interessiert mich nicht", DER SPIEGEL, 202~205 (1997)
- Seeßlen, Georg, "Blut und Glamour, In Leni Riefenstahl", pp.193~212 (1999)
- Ziegler, Heide, "Leni Riefenstahl und Susan Sontag: Gibt es im Sport eine faschistische Ästhetik?", Anglia, 131(1), pp.76~99 (2013)
- Zimmermann, Peter, "Die Debatte über einen neuen deutschen Dokumentarfilmstil, Peter Zimmermann, In Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland, Bd. 3", pp.568~574 (2005)
- Zimmermann, Peter, "Zwischen Sachlichkeit, Idylle und Propaganda. Der Kulturfilm im Dirtten Reich, In Triumph der Bilder. Kultur- und Dokumentarfilme vor 1945 im internationalen Vergleich", pp.59~73 (2003)
