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희곡 물리학자들에 나타난 프리드리히 뒤렌마트의 세계관 연구

Die Weltanschauung Friedrich Dürrenmatts in seinem Drama Die Physiker

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주제분류독일어와문학

초록

Friedrich Dürrenmatt ist einer der deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit, die sich ihrer Zeit gegenüber moralisch verantwortlich fühlen. Er fühlt sich verpflichtet, das Seine zur Bewältigung von Gegenwartsproblemen zu tun. Das äußert sich in der Wahl der dramatischen Gattung, nämlich der Komödie als Kunstmittel, die heutige Welt durch das Grosteke zur Darstellung zu bringen. Das Groteske ist das notwendige Mittel, das das Komische und das Grausige in paradoxem Phantasiespiel in übermütiger und zugleich verblüffender Weise nebeneinanderstellt. Dürrenmatts Theaterstück “Die Physiker”, das 1962 uraufgeführt wurde, ist einer der größten Erfolge des deutschsprchigen Theaters nach dem Kriege sowohl in Deutschland als auch der Welt. Diesem Erfolg verdankt es sowohl seiner besonderen Form als auch seinem zeitgemäßen Inhalt. Oberflächlich gesehen ist das Stück eine spannende Kriminalkomödie mit mehrfach überraschenden Wendungen und gehört zu der Art des Satyrspiels. Konkreter Hintergrund des Dramas ist die Zeit des Kalten Krieges nach dem Zweiten Weltkrieg, in der mehrfach die atomare Auseinandersetzung zwischen den beiden Supermächten drohte. Besonders bei Friedrich Dürrenmatt erscheint die Ideologiekritik als zentrales Hauptmotiv und Anlaß zur kritischen Auseinandersetzung. Drei Physiker haben sich in eine Irrenanstalt geflüchtet, um die Weltvernichtungsformel geheim zu halten bzw. zu stehlen. Möbius ist der Entdecker der Formel und der Moralist, der sich aus Angst vor den Konsequenzen seines Denkens an diesen letzten Ort der scheinbaren Sicherheit zurückgezogen hat. Die beiden anderen nennen sich Newton und Einstein und sind Agenten der Weltmachtblöcke Ost und West, mit dem Auftrag, die Formel zu stehlen. Schließlich eint die drei die Einsicht, lieber gemeinsam im Irrenhaus zu bleiben, als die Welt vernichtet zu sehen. Sie simulieren den Wahnsinn bis zum Schluss. Doch die einzig wirklich Wahnsinnige ist Mathide von Zahnd, die Irrenärztin. Sie hat die Formel längst an sich gebracht und wird die letzte Herrscherin der untergehenden Welt. Das Opfer der drei Physiker war umsonst. Mit dieser verblüffenden Form will Dürrenmatt den Zuschauer für das Gewicht des entscheidenden Zufalls und die Gefährdung der Menschheit interessieren. Nun liegt der Schluß nahe, die Komödie sei der Ausdruck der Verzweiflung. Gewiß, wer das Sinnlose, das Hoffnungslose dieser Welt sieht, kann verzweifeln, doch ist diese Verzweiflung nicht eine Folge dieser Welt, sondern eine Antwort, die man auf diese Welt gibt. Es kann nicht geleugnet werden, daß das Drama nicht die Kunst der Nihilisten, sondern weit eher der Moralisten ist.

Abstract

Friedrich Dürrenmatt ist einer der deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit, die sich ihrer Zeit gegenüber moralisch verantwortlich fühlen. Er fühlt sich verpflichtet, das Seine zur Bewältigung von Gegenwartsproblemen zu tun. Das äußert sich in der Wahl der dramatischen Gattung, nämlich der Komödie als Kunstmittel, die heutige Welt durch das Grosteke zur Darstellung zu bringen. Das Groteske ist das notwendige Mittel, das das Komische und das Grausige in paradoxem Phantasiespiel in übermütiger und zugleich verblüffender Weise nebeneinanderstellt. Dürrenmatts Theaterstück “Die Physiker”, das 1962 uraufgeführt wurde, ist einer der größten Erfolge des deutschsprchigen Theaters nach dem Kriege sowohl in Deutschland als auch der Welt. Diesem Erfolg verdankt es sowohl seiner besonderen Form als auch seinem zeitgemäßen Inhalt. Oberflächlich gesehen ist das Stück eine spannende Kriminalkomödie mit mehrfach überraschenden Wendungen und gehört zu der Art des Satyrspiels. Konkreter Hintergrund des Dramas ist die Zeit des Kalten Krieges nach dem Zweiten Weltkrieg, in der mehrfach die atomare Auseinandersetzung zwischen den beiden Supermächten drohte. Besonders bei Friedrich Dürrenmatt erscheint die Ideologiekritik als zentrales Hauptmotiv und Anlaß zur kritischen Auseinandersetzung. Drei Physiker haben sich in eine Irrenanstalt geflüchtet, um die Weltvernichtungsformel geheim zu halten bzw. zu stehlen. Möbius ist der Entdecker der Formel und der Moralist, der sich aus Angst vor den Konsequenzen seines Denkens an diesen letzten Ort der scheinbaren Sicherheit zurückgezogen hat. Die beiden anderen nennen sich Newton und Einstein und sind Agenten der Weltmachtblöcke Ost und West, mit dem Auftrag, die Formel zu stehlen. Schließlich eint die drei die Einsicht, lieber gemeinsam im Irrenhaus zu bleiben, als die Welt vernichtet zu sehen. Sie simulieren den Wahnsinn bis zum Schluss. Doch die einzig wirklich Wahnsinnige ist Mathide von Zahnd, die Irrenärztin. Sie hat die Formel längst an sich gebracht und wird die letzte Herrscherin der untergehenden Welt. Das Opfer der drei Physiker war umsonst. Mit dieser verblüffenden Form will Dürrenmatt den Zuschauer für das Gewicht des entscheidenden Zufalls und die Gefährdung der Menschheit interessieren. Nun liegt der Schluß nahe, die Komödie sei der Ausdruck der Verzweiflung. Gewiß, wer das Sinnlose, das Hoffnungslose dieser Welt sieht, kann verzweifeln, doch ist diese Verzweiflung nicht eine Folge dieser Welt, sondern eine Antwort, die man auf diese Welt gibt. Es kann nicht geleugnet werden, daß das Drama nicht die Kunst der Nihilisten, sondern weit eher der Moralisten ist.

참고문헌 (15)

  1. Dürrenmatt, Friedrich, "Die Physiker" (1970)
  2. 장 지글러, "왜 검은 돈은 스위스로 몰리는가" (2013), 갈라파고스
  3. Dürrenmatt, Friedrich, "Literatur und Kunst" (1986)
  4. Dürrenmatt, Friedrich, "Philosophie und Naturwissenschaft" (1986)
  5. Dürrenmatt, Friedrich, "Theater" (1985)
  6. Dürrenmatt, Friedrich, "21 Punkte zu den Physikern" (1970)
  7. Eisenbeis, Manfred, "Die Physiker" (2009)
  8. Knopf, Jan, "Friedrich Dürrenmatt" (1976)
  9. Lengborn, Thorbjörn, "Schriftsteller und Gesellschaft in der Schweiz" (1972)
  10. Müller, Rolf, "Komödie im Atomzeitalter. Gestaltung und Funktion des Komischen bei Friedrich Dürrenmatt" (1988)
  11. Neumann, Gerhard, "Dürrenmatt · Frisch · Weiss. Drei Entwürfe zum Drama der Gegenwart" (1969)
  12. Profitlich, Ulrich, "Friedrich Dürrenmatt" (1973)
  13. Weidermann, Volker, "Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute" (2006)
  14. Winkler, Werner, "Die Physiker" (2010)
  15. Žmegač, Viktor, "Moderne Literatur in Grundbegriffen" (1994)

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