라즐로 네메스의 '사울의 아들'을 통해 본 아우슈비츠- 아감벤의 생명 정치의 관점을 중심으로
Sauls Sohn von Laszlo Nemes - Eine Auschwitz-Analyse vor dem Hintergrund von Agambens biopolitischer Perspektive
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초록
이 논문은 라즐로 네메스의 영화 <사울의 아들>을 아감벤의 사유를 통해 조명하여 근대 생명 정치에서 양산되는 “호모 사케르”의 문제에 대해 다룬다. 아감벤은 미셸 푸코의 생명 정치 이론을 수용하여 “예외상태”라는 개념과 연결한다. 그는 나치즘을 현대 생명 정치의 극단적 형식으로 간주하고 수용소를 예외상태를 재현하는 완벽한 형식이라고 한다. 영화 <사울의 아들>은 아우슈비츠에 수용된 유대인이자, 존더코만도의 일원로서 고뇌하는 사울의 관점으로, 희생자들의 삶과 죽음을 기록하고 있다. 죽음을 생산하는 수용소 안에서 사울은 한 소년의 장례를 치러줄 랍비를 찾는다. 불가능한 일을 시도하는 이 과정에서 아우슈비츠의 진정한 증인은 바로 “무젤만”임을 보여준다. 무젤만은 아우슈비츠에서 죽음에 임박한 유대인을 이르는 용어이다. 이 영화는 근대 생명 정치에 의해 희생되는 호모 사케르로서 그들을 제시하고 있다. 아우슈비츠의 생존자들은 부끄러움이라는 감정에 싸여 있는데, 누군가의 죽음으로 자신들이 목숨을 건졌으며, 무젤만들을 도와주지 않고 방치했다는 죄책감에 시달리기 때문이다. 이러한 점에서 그들은 아우슈비츠에 대해 완전한 증인이 될 수 없다고 생각한다. 본고는 이러한 문제에 천착하여 증언할 수 없는 것을 증언하기 위한 사유를 아감벤의 이론으로 검증한다. 영화 <사울의 아들>은 단지 아우슈비츠를 환기하기 위한 기록물이 아닌, 새로운 윤리학의 범주가 필요한 전환점에서 정치적 삶에 예속되어 있는 희생당하는 인간의 문제에 대해 사고하는 계기를 제공한다. 이를 통해 현대 사회의 제도권 안에서 양산되는 타자의 문제로 확장해 볼 수 있기 때문이다.
Abstract
„Sauls Sohn“ ist ein Film des ungarischen Regisseurs Laszlo Nemes, der Auschwitz durch seinen Film zu archivieren versucht. Die vorliegende Arbeit analysiert den Film anhand Giorgio Agambens biopolitischer Perspektive, um erläutern zu können, wie Leben als Mittel der modernen Biopolitik kontrolliert wird. Agameben akzeptiert Michel Foucaults Biopolitik-Theorie auf und verbindet sie mit dem Begriff des „Ausnahmezustandes“. Er konzentriert die Probleme der Anderen auf den Ausnahmezustand, das heißt “Homo Sacer“, den die moderne Politik durch die Kontrolle herstellt. Agamben definiert Nationalsozialismus als die extreme Form der modernen Biopolitik. Das Konzentrationslager ist das Beispiel der Bio-Macht, das den Ausnahmezustand perfekt repräsentiert. Der Film „Sauls Sohn“ gibt ein Zeugnis von Auschwitz; es geht um Sauls Leiden, der Mitglied des Sonderkommandos ist und sich dem Leben und dem Tod gegenübersieht. Mitten in Auschwitz sucht er nach einem Rabbi, der für den Sohn das jüdische Totengebet spricht. Inmitten der gnadenlosen Vernichtungsmaschinerie versucht Saul das eigentlich Unmögliche. Er wird Zeuge davon, dass „der Muselmann der vollständige Zeuge ist“. Der sogenannte „Muselmann“, wie die Lagersprache den sich aufgebenden und von den Kameraden aufgegebenen Häftling nannte. Der Film zeigt ihn als Homo Sacer, der der modernen Biopolitik geopfert wird. Die Überlebenden in Auschwitz kämpfen mit dem Gefühl der Scham, weil sie sich schuldig fühlen, dass sie die Muselmänner ohne Hilfe liegen lassen und jemand anders an ihrer Stelle in der Gaskammer ermordet wird. In dieser Hinsicht denken sie, dass sie keine Befugnis als vollständige Zeugen haben. Insbesondere das Thema des Zeugnisses wird hier eingehend betrachtet, da sich nach dem Tod der Opfer das Wesen von Auschwitz nicht exakt bezeugen lässt. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass der Film die Notwendigkeit einer neuen ethischen Kategorie nach Auschwitz hervorhebt und der Ist-Stand der menschlichen Existenz neu zu definieren ist.
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