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논문KCI 등재

디지털사진의 미학적 특성 연구 -안드레아스 구르스키의 사진작품을 중심으로

Untersuchung zur ästhetischen Charakteristik der digitalen Fotografie - Am Beispiel der fotografischen Werke von Andreas Gursky

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주제분류독일어와문학

초록

Das 21. Jahrhundert unserer aktuellen Moderne kann im weitesten Sinne als das Digitale Zeitalter definiert werden. Bei der Untersuchung der Entwicklungsgeschichte der Medien wird offensichtlich, dass die neue Erfindung eines Mediums die Wahrnehmungsweise der Welt und am Ende uns selbst bestimmt. Dies beobachtet man heutzutage beispielsweise in der neuen Erfindung der digitalen Fotografie. Der neue Auftritt der digitalen Fotografie am Ende des 20. Jahrhunderts verursachte eine hitzige Debatte über die Auswirkungen dieser neuen Technologie auf die Fotografie selbst und ihre Wirkung auf die Gesellschaft. Der Grund hierfür ist die Frage, ob die ursprüngliche Authentizität der Fotografie durch das digitale Bild verloren geht. In Bezug darauf betrachte ich in meiner Arbeit unterschiedliche Aspekte dieses Diskurses anhand der These von William J. Mitchell, der These von Jay David Bolter und Richard Grusin und der These von Lev Manovich. Die ästhetische Charakteristik der digitalen Fotografie lässt sich hier grob auf drei Ebenen zusammenfassen: 1. Im Vergleich zur analogen Fotografie, die durch die Wirkung des Lichts ausgedrückt wird, charakterisiert sich die digitale Fotografie als das Bild, das durch das Zahlensystem des Computers bearbeitet wird. 2. Im Vergleich zur analogen Fotografie, die allein die wirkliche Realität sichtbar repräsentiert, besitzt die digitale Fotografie mittels der Computertechnik auch die Fähigkeit, die virtuelle Realität sichtbar zu machen. 3. Die digitale Fotografie ermöglicht es auch, mit Hilfe der Computertechnik die Komposition der Bilder einfacher zu bewerkstelligen. Als konkretes Beispiel zur genaueren Betrachtung der digitalen Fotografie nehme ich in meiner Arbeit die fotografischen Werke von Andreas Gursky. Andreas Gursky gilt heute als Vertreter der modernen Fotografen in Deutschland. Seit Mitte der 1990er Jahre verwendet Gursky die Möglichkeiten der digitalen Fotografie und der computergestützten Bildbearbeitung, um die Aussagekraft seiner Werke zu steigern. Wirklichkeit ist bei Gursky überhaupt nur darzustellen, wenn man sie konstruiert. Diese Konstruktion von Wirklichkeit stellt er durch die Bearbeitung der digitalen Fotografie dar. Die Fotografien mit Hilfe der digitalen Technik sind bei Andreas Gursky also keine klassischen Dokumentarfotografien, mit denen die Realität detailgenau festgehalten wird, sondern Fiktionen auf der Grundlage von Fakten.

Abstract

Das 21. Jahrhundert unserer aktuellen Moderne kann im weitesten Sinne als das Digitale Zeitalter definiert werden. Bei der Untersuchung der Entwicklungsgeschichte der Medien wird offensichtlich, dass die neue Erfindung eines Mediums die Wahrnehmungsweise der Welt und am Ende uns selbst bestimmt. Dies beobachtet man heutzutage beispielsweise in der neuen Erfindung der digitalen Fotografie. Der neue Auftritt der digitalen Fotografie am Ende des 20. Jahrhunderts verursachte eine hitzige Debatte über die Auswirkungen dieser neuen Technologie auf die Fotografie selbst und ihre Wirkung auf die Gesellschaft. Der Grund hierfür ist die Frage, ob die ursprüngliche Authentizität der Fotografie durch das digitale Bild verloren geht. In Bezug darauf betrachte ich in meiner Arbeit unterschiedliche Aspekte dieses Diskurses anhand der These von William J. Mitchell, der These von Jay David Bolter und Richard Grusin und der These von Lev Manovich. Die ästhetische Charakteristik der digitalen Fotografie lässt sich hier grob auf drei Ebenen zusammenfassen: 1. Im Vergleich zur analogen Fotografie, die durch die Wirkung des Lichts ausgedrückt wird, charakterisiert sich die digitale Fotografie als das Bild, das durch das Zahlensystem des Computers bearbeitet wird. 2. Im Vergleich zur analogen Fotografie, die allein die wirkliche Realität sichtbar repräsentiert, besitzt die digitale Fotografie mittels der Computertechnik auch die Fähigkeit, die virtuelle Realität sichtbar zu machen. 3. Die digitale Fotografie ermöglicht es auch, mit Hilfe der Computertechnik die Komposition der Bilder einfacher zu bewerkstelligen. Als konkretes Beispiel zur genaueren Betrachtung der digitalen Fotografie nehme ich in meiner Arbeit die fotografischen Werke von Andreas Gursky. Andreas Gursky gilt heute als Vertreter der modernen Fotografen in Deutschland. Seit Mitte der 1990er Jahre verwendet Gursky die Möglichkeiten der digitalen Fotografie und der computergestützten Bildbearbeitung, um die Aussagekraft seiner Werke zu steigern. Wirklichkeit ist bei Gursky überhaupt nur darzustellen, wenn man sie konstruiert. Diese Konstruktion von Wirklichkeit stellt er durch die Bearbeitung der digitalen Fotografie dar. Die Fotografien mit Hilfe der digitalen Technik sind bei Andreas Gursky also keine klassischen Dokumentarfotografien, mit denen die Realität detailgenau festgehalten wird, sondern Fiktionen auf der Grundlage von Fakten.

참고문헌 (14)

  1. 레프 마노비치, "뉴미디어의 언어" (2007), 생각의 나무
  2. 성완경, "디지털 테크놀로지와 시각예술 in: 디지털 시대의 사진", pp.85~109 (1998), 눈빛
  3. 이원곤, "디지털화 영상과 가상공간. ‘새로운 예술’의 전개를 위한 지평" (1995), 연세대학교 출판부
  4. 이영준, "21세기의 문턱에서 본 사진의 인식론적 지각변동 in: 디지털 시대의 사진", pp.55~62 (1998), 눈빛
  5. 윌리엄 J. 미첼, "디지털 이미지론. 포스트포토그래픽 시대에서 시각적 진실" (1997), 아이비스
  6. 제이 데이비드 볼터, "재매개. 뉴미디어의 계보학" (2006), 커뮤니케이션북스
  7. Barthes, Roland, "Die helle Kammer. Bemerkung zur Photographie" (1989), Suhrkamp
  8. Manovich, Lev, "Die Paradoxien der digitalen Fotografie In: Fotografie nach der Fotografie in: Stefan Iglhaut, Florian Rötzer in Zusammenarbeit mit Alexis Cassel", pp.58~66 (1996), Verlag der Kunst
  9. Pfab, Rupert, "Wahrnehmung und Kommunikation. Überlegungen zu neuen Motiven von Andreas Gursky in: Andreas Gursky. Photographs from 1984 to the present", pp.1998, Schirmer
  10. Sommer, Tim, "Visionen von der Wirklichkeit in: Art: das Kunstmagazin mit wolkenkratzer Art Journal-Hamburg", Art: das Kunstmagazin mit wolkenkratzer Art Journal-Hamburg. Gruner+Jahr, 4, pp.34~49 (2001)
  11. "안드레아스 구르스키 1995", 이영욱[URL]
  12. "Architektur"[URL]
  13. "“Fotos dürfen lügen.” Ein Gespräch mit Andreas Gursky. In: Der Spiegel 4(2007)"[URL]
  14. "Jan: Andreas Gusky: Fiktionen auf der Basis von Fakten"[URL]

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