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사진의 상호매체성 - 사진과 문학, 영화, 회화의 상호작용성 -

Zur Intermedialitaet der Photographie

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주제분류독일어와문학

초록

Die Photographie ist ein Medium und ein Ausdrucksmittel zur Kommunikation. Sie bedient sich offensiv der verschiedensten Medien. In der vorliegenden Arbeit wird versucht, an mehreren Beispielen die intermedialen Wechselbeziehungen und -wirkungen zwischen Photographie und Literatur, zwischen Photographie und Film und zwischen Photographie und Malerei aufzuzeigen. Es gilt, die Mediengrenzen überschreitenden Phänomene zu untersuchen sowie Wechselwirkungen und Komplementarität zwischen den Medien zu verdeutlichen. Photographie nähert sich der Literatur durch Selbstthematisierung und dokumentarische Beweisführung an. Umgekehrt gleicht sich die Literatur der Photographie durch die erzählerische Detailgenauigkeit und die Narrativierung (bildliche Erzählung) an. Folgende drei Typen sind hierbei zu betrachten. ‘Photo Journalism’ als Visualisierung der Sprache, ‘Fotokopie’ als visuelle Dichtungen und ‘Imageroman’ sowie ‘Nouvelle d'image’. Die Photographie in der Rolle der Ausschmückung und des Gebrauchs der Literatur wird zu einer Ausdrucksform der Gefühle und zu einem Werkzeug im Dienste der Wahrnehmungserkenntnisse. Als repräsentative Beispiele sind das Photoalbum『Minamata』(1975) von Eugene Smith, der Roman『Der springende Brunnen』(1998) von Martin Walser, die Prosa『Photocopies』(2005) von John Berger und『Novel and Photograph』(2005) von Jin Dong-Sun zu nennen, in denen die Kombination oder die Wechselbeziehungen von Photographie und Literatur deutlich zu beobachten sind. Photographie und Film stehen in einer ganzen Reihe technischer, ästhetischer und historischer Beziehungen. Photographie kann technischer Bestandteil des Filmes sein und bildet eine Quelle des Filmes. Zwei Aspekte sind hierbei zu untersuchen. Einer ist die Einfügung der Fotos in den Film, der andere ist ‘still photo' im Film. Ersterer betrifft die intertextuellen Bezüge, unter denen mt dden Bezug von Texten auf Texterer bteht. Bei diesem Fall erklären Fotos die Vorgeschichte der Handlung. Letzterer ist gekennzeichnet durch die Medienkombination von Photographie und Film, wobei Photographie als Metapher und als Verfremdungseffekt bzw. Binnenhandlung angewendet wird. Beispiele sollen aufgeze Mt weispn in den Filmen <A RiBei Runs Through it>(1992) von Robert Redford, <Fahrenheit 9/11>(2004) von Michael Moore, <Thelma & Louise>(1991) von Ridley Scott, <Bandits>(1997) von Katja von Carnier, <Nuremberg>(2000) von Yves Simoneau und <Nostalghia>(1983) von Andrei Tarkovsky usw. Die Wechselwirkung von Photographie und Malerei zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Heute wird die Photographie mehr in experimentellen Bereichen umgesetzt. Vor allem in inszenierten Photographien offenbaren sich postmoderne Grenzüberschreitungen zwischen Photographie und Malerei. Vor allem am ‘making photo’ bzw. ‘constructed photo’ oder ‘installation photo’ lässt sich ein intermediales Phänomen beobachten. Die Installationskünstler dokumentieren die Installationen in den Photographien und arbeiten mit verschiedenen Stilmitteln wie alltäglichen Gegenständen, z.B. ‘Aufhänger, Kleiderbügeln, Farben und Papierplatten’, usw. Als repräsentative Beispiele können die Installationsbilder 「Revenge of the goldfish」(1981) oder 「Picnic on Wine」(2003) von Sandy Skoglund, 「Fall of the Engels」(2001) von Gottfried Helnwein gesehen werden. Die Zusammenspiel von Installation und Photographie ist beschrieben worden als hyperrealistische Welt. Sandy Skoglund zeigt in ihren Photographien, die nachdenklich und humorvoll sind, eine Traumwelt. Ähnlich wie Sandy Skoglund setzt sich Gottfried Helnwein in seinen Bildern mit den Themen Schmerz, Krankheit, Verletzung, Macht und Gewalt auseinander. Bei solchen Bildern werden die Grenzen zwischen Photographie und Malerei durch neue synästhetische Formen überschritten. Hier werden neue Texte sowie neue Kunstformen erzeugt und reproduziert. Ziel dieser Arbeit war es, die intermedialen Wechselwirkungen zu untersuchen. Hierbei wird deutlich, dass Photographie in der passiv-technischen Umsetzung zur Bildgestaltung in den Rang der Wahrnehmungskunst tritt. Die Photographie kann als Kunstform und als Wahrnehmungs- und Erkenntnismedium gesehen werden.

Abstract

Die Photographie ist ein Medium und ein Ausdrucksmittel zur Kommunikation. Sie bedient sich offensiv der verschiedensten Medien. In der vorliegenden Arbeit wird versucht, an mehreren Beispielen die intermedialen Wechselbeziehungen und -wirkungen zwischen Photographie und Literatur, zwischen Photographie und Film und zwischen Photographie und Malerei aufzuzeigen. Es gilt, die Mediengrenzen überschreitenden Phänomene zu untersuchen sowie Wechselwirkungen und Komplementarität zwischen den Medien zu verdeutlichen. Photographie nähert sich der Literatur durch Selbstthematisierung und dokumentarische Beweisführung an. Umgekehrt gleicht sich die Literatur der Photographie durch die erzählerische Detailgenauigkeit und die Narrativierung (bildliche Erzählung) an. Folgende drei Typen sind hierbei zu betrachten. ‘Photo Journalism’ als Visualisierung der Sprache, ‘Fotokopie’ als visuelle Dichtungen und ‘Imageroman’ sowie ‘Nouvelle d'image’. Die Photographie in der Rolle der Ausschmückung und des Gebrauchs der Literatur wird zu einer Ausdrucksform der Gefühle und zu einem Werkzeug im Dienste der Wahrnehmungserkenntnisse. Als repräsentative Beispiele sind das Photoalbum『Minamata』(1975) von Eugene Smith, der Roman『Der springende Brunnen』(1998) von Martin Walser, die Prosa『Photocopies』(2005) von John Berger und『Novel and Photograph』(2005) von Jin Dong-Sun zu nennen, in denen die Kombination oder die Wechselbeziehungen von Photographie und Literatur deutlich zu beobachten sind. Photographie und Film stehen in einer ganzen Reihe technischer, ästhetischer und historischer Beziehungen. Photographie kann technischer Bestandteil des Filmes sein und bildet eine Quelle des Filmes. Zwei Aspekte sind hierbei zu untersuchen. Einer ist die Einfügung der Fotos in den Film, der andere ist ‘still photo' im Film. Ersterer betrifft die intertextuellen Bezüge, unter denen mt dden Bezug von Texten auf Texterer bteht. Bei diesem Fall erklären Fotos die Vorgeschichte der Handlung. Letzterer ist gekennzeichnet durch die Medienkombination von Photographie und Film, wobei Photographie als Metapher und als Verfremdungseffekt bzw. Binnenhandlung angewendet wird. Beispiele sollen aufgeze Mt weispn in den Filmen <A RiBei Runs Through it>(1992) von Robert Redford, <Fahrenheit 9/11>(2004) von Michael Moore, <Thelma & Louise>(1991) von Ridley Scott, <Bandits>(1997) von Katja von Carnier, <Nuremberg>(2000) von Yves Simoneau und <Nostalghia>(1983) von Andrei Tarkovsky usw. Die Wechselwirkung von Photographie und Malerei zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Heute wird die Photographie mehr in experimentellen Bereichen umgesetzt. Vor allem in inszenierten Photographien offenbaren sich postmoderne Grenzüberschreitungen zwischen Photographie und Malerei. Vor allem am ‘making photo’ bzw. ‘constructed photo’ oder ‘installation photo’ lässt sich ein intermediales Phänomen beobachten. Die Installationskünstler dokumentieren die Installationen in den Photographien und arbeiten mit verschiedenen Stilmitteln wie alltäglichen Gegenständen, z.B. ‘Aufhänger, Kleiderbügeln, Farben und Papierplatten’, usw. Als repräsentative Beispiele können die Installationsbilder 「Revenge of the goldfish」(1981) oder 「Picnic on Wine」(2003) von Sandy Skoglund, 「Fall of the Engels」(2001) von Gottfried Helnwein gesehen werden. Die Zusammenspiel von Installation und Photographie ist beschrieben worden als hyperrealistische Welt. Sandy Skoglund zeigt in ihren Photographien, die nachdenklich und humorvoll sind, eine Traumwelt. Ähnlich wie Sandy Skoglund setzt sich Gottfried Helnwein in seinen Bildern mit den Themen Schmerz, Krankheit, Verletzung, Macht und Gewalt auseinander. Bei solchen Bildern werden die Grenzen zwischen Photographie und Malerei durch neue synästhetische Formen überschritten. Hier werden neue Texte sowie neue Kunstformen erzeugt und reproduziert. Ziel dieser Arbeit war es, die intermedialen Wechselwirkungen zu untersuchen. Hierbei wird deutlich, dass Photographie in der passiv-technischen Umsetzung zur Bildgestaltung in den Rang der Wahrnehmungskunst tritt. Die Photographie kann als Kunstform und als Wahrnehmungs- und Erkenntnismedium gesehen werden.

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