현대 독일 팝문학 연구 - 유디트 헤르만의 작품을 중심으로 -
Die Merkmale der deutschen gegenwärtigen Pop-Literatur bei Judith Hermann
0
조회
0
다운로드
11
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Die deutsche Popliteratur beginnt um 1968, als Rolf Dieter Brinkmann Fiedlers Begriff von Pop-Literatur in Deutschland einführte. Aber sie hat ihren Ursprung im Dadaismus, der sich als Antikunst der Sprachzerstörung und Formenzertrümmerung verschrieben hatte. In den fünfziger und sechziger Jahren wird sie von der Beat Generation beeinflußt, und literarisch schufen die Beatniks eine gegen die Hochkultur gerichtete Underground-Ästhetik und suchten individuelle und politische Befreiung. In den siebziger und achtziger Jahren entwickeln sich daraus sprachkritische, satirische, ironische und dokumentarische Literaturen. Aber bis in die 90er Jahre zeigt sie sich als subversive, rebellische Literatur gegen die konventionelle und elitäre Literatur. Der Begriff der Popliteratur hat in den vergangenen Jahren also eine entscheidende Veränderung erfahren.. Die sogenannte Neue Deutsche Popliteratur erscheint seit den 1990er Jahren ganz anders als früher. Während die Popliteratur der vergangenen Jahrzehnte dem Politischem verbunden blieb, thematisierten die kurz nach 1965 geborenen Schriftsteller, z. B. Christian Kracht, Benjamin von Stuckrad-Barre, Alexa Hennig von Lange, Andreas Mand, Thomas Brussig und vor allem Judith Hermann. ihre jugendliche Lebenswelt (Musik, Konsum, Partys, Drogen) und ihre private alltägliche Lebensweise. Die Autoren scheuen sich nicht, als Popstars vor das Publikum zu treten und die Phänomene des Alltagslebens in den Blickwinkel zu nehmen. Judith Hermann ist eine der bedeutendsten Neuen Deutschen Popliteraten. In der vorliegenden Arbeit wird die Thematik ihrer Werke Sommerhaus, später und Nichts als Gespenster analysiert, die die Merkmale der Popliteratur der 90er Jahre deutlich werden lassen. Drei Merkmale stehen besonders hervor: Die Reise, der Ennui und die Kommunikationslosigkeit (Sexlosigkeit). Die meisten Figuren in diesen Werken sind auf Reisen (bei Sommerhaus, später in Deutschland, bei Nichts als Gespenster in der ganzen Welt), da sie nur in der Fremde sich selbst zu fühlen und wahrzunehmen imstande sind. Sie sind des Alltags und der Beziehungen zu anderen Menschen müde und interessieren sich lediglich für blitzende Oberflächen und Yuppie-Attitüden. Ihre Kommunikationslosigkeit und Sexlosigkeit erklären sich durch ihre Indifferenz gegenüber jeweiligen Partner.
Abstract
Die deutsche Popliteratur beginnt um 1968, als Rolf Dieter Brinkmann Fiedlers Begriff von Pop-Literatur in Deutschland einführte. Aber sie hat ihren Ursprung im Dadaismus, der sich als Antikunst der Sprachzerstörung und Formenzertrümmerung verschrieben hatte. In den fünfziger und sechziger Jahren wird sie von der Beat Generation beeinflußt, und literarisch schufen die Beatniks eine gegen die Hochkultur gerichtete Underground-Ästhetik und suchten individuelle und politische Befreiung. In den siebziger und achtziger Jahren entwickeln sich daraus sprachkritische, satirische, ironische und dokumentarische Literaturen. Aber bis in die 90er Jahre zeigt sie sich als subversive, rebellische Literatur gegen die konventionelle und elitäre Literatur. Der Begriff der Popliteratur hat in den vergangenen Jahren also eine entscheidende Veränderung erfahren.. Die sogenannte Neue Deutsche Popliteratur erscheint seit den 1990er Jahren ganz anders als früher. Während die Popliteratur der vergangenen Jahrzehnte dem Politischem verbunden blieb, thematisierten die kurz nach 1965 geborenen Schriftsteller, z. B. Christian Kracht, Benjamin von Stuckrad-Barre, Alexa Hennig von Lange, Andreas Mand, Thomas Brussig und vor allem Judith Hermann. ihre jugendliche Lebenswelt (Musik, Konsum, Partys, Drogen) und ihre private alltägliche Lebensweise. Die Autoren scheuen sich nicht, als Popstars vor das Publikum zu treten und die Phänomene des Alltagslebens in den Blickwinkel zu nehmen. Judith Hermann ist eine der bedeutendsten Neuen Deutschen Popliteraten. In der vorliegenden Arbeit wird die Thematik ihrer Werke Sommerhaus, später und Nichts als Gespenster analysiert, die die Merkmale der Popliteratur der 90er Jahre deutlich werden lassen. Drei Merkmale stehen besonders hervor: Die Reise, der Ennui und die Kommunikationslosigkeit (Sexlosigkeit). Die meisten Figuren in diesen Werken sind auf Reisen (bei Sommerhaus, später in Deutschland, bei Nichts als Gespenster in der ganzen Welt), da sie nur in der Fremde sich selbst zu fühlen und wahrzunehmen imstande sind. Sie sind des Alltags und der Beziehungen zu anderen Menschen müde und interessieren sich lediglich für blitzende Oberflächen und Yuppie-Attitüden. Ihre Kommunikationslosigkeit und Sexlosigkeit erklären sich durch ihre Indifferenz gegenüber jeweiligen Partner.
참고문헌 (24)
- Hermann, Judith, "Sommerhaus, später, 12. Aufl" (2008)
- Dies, "Nichts als Gespenster, 3. Aufl" (2004)
- 김병옥, "도이치문학 용어사전" (2001)
- 노영돈, "독일 신세대 작가들의 팝문학과 문화상품화 전략", 뷔히너와 현대문학, 30, pp.61~88 (2008), 한국뷔히너학회
- 허영재, "독일 팝문학의 개념 연구", 독일어문학, 17(2), pp.137~163 (2009), 한국독일어문학회
- 유디트 헤르만, "여름 별장, 그 후" (2004)
- 유디트 헤르만, "단지 유령일 뿐" (2008)
- 03, "Text+Kritik Sonderband X", pp.2003, Arnold, Heinz Ludwig
- Baßler, Moritz, "Der deutsche Pop-Roman" (2002)
- 2006, "Poetik der Unentschiedenheit: Zum Beispiel Judith Hermanns Prosa in: Gegenwartsliteratur 5", pp.2006, Blamberger, Günter
- Degler, Frank, "Neue Deutsche Popliteratur" (2008)
- Dreier, Ricarda, "Literatur der 90er-Jahre in der Sekundarstufe II. Judith Hermann, Benjamin von Stuckrad-Barre und Peter Stamm" (2005)
- Drügh, Heinz, "Christian Krachts Roman 1979 als Ende der Popliteratur?", WW (2007)
- Ernst, Thomas, "Popliteratur" (2005)
- Frank, Dirk, "Popliteratur" (2003)
- Hendel, Steffen, "Gunther Gebhard" (2007)
- Hoffmann, Dieter, "Arbeitsbuch. Deutschsprachige Prosa seit 1945. Bd. 2. Von der Neuen Subjektivität zur Popliteratur" (2006)
- Kammler, Clemens, "Deutschsprachige Gegenwartsliteratur seit 1989" (2004)
- Klopprogge, Vera, "Wie lebendig ist die Popliteratur um die Jahrhunderdwende? Judith Hermanns Nichts als Gespenster in Gegenübersetzung zu Christian Krachts Faserland" (2005)
- Müller, Roland, "Betörende Sachlichkeit. Judith Hermann liest in der tri-bühne aus ihrem Erzählband, Stuttgart Zeitung Nr. 236, 12. 10. 1999", ~ (1999)
- Platen, Edgar, "“...wie ein Kristall”. Zum ‘Mythos Norden’ bei Claudia Rusch, Sigrid Damm, Judith Hermann und Klaus Böldl in: Mythisierungen Entmythisierungen Remythisierungen" (2007)
- Rink, Christian, "Nichts als Gespenster. Zur Identitätsproblematik in den Erzählungen Judith Hermanns in: Grenzen der Identität und der Fiktionaltät. Bd. 1." (2006)
- Wittstock, Uwe, "“Wer will, soll’s besser machen.” Marcel Reich-Ranicki über den zweiten Teil seines Literatur-Kanons: die Erzählungen. Die Welt 21. 10. 2003", ~ (2003)
- Zemnikova, Nadezda, "Motiv der Kälte in Judith Hermanns Prosa, Studia Germanistica 2" (2007)
