본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

영화 <디 벨레 Die Welle>에 나타난 전체주의와 개인

Totalitarismus und Individuum im Film Die Welle

0

조회

0

다운로드

3

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류독일어와문학

초록

In dieser Arbeit wird versucht, die Beziehungen zwischen der totalitären Gemeinschaft und dem Individuum im Film des deutschen Regisseurs Dennis Gansel ‘Die Welle’ aufzuzeigen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue, der zum Klassiker in der Schullektüre geworden ist. Es handelt sich um keine reine Fiktion, sondern verarbeitet einen Unterrichtsversuch, der im Jahr 1967 an einer amerikanischen High School durchgeführt wurde. Der Regisseur hat die Geschichte ins heutige Deutschland übersetzt. Gansels Film zeigt, dass fast alle Schüler in der totalitärischen Gemeinschaft ‘Die Welle’ aufgehen und beginnen, sich auch nach außen abzugrenzen. Das Recht auf individuelle Freiheit hat in der totalitären Gemeinschaft ‘Die Welle’ keinen Platz. Wer sich an die Gruppendisziplin hält, wird mit sozialer Anerkennung und Gemeinschaftsgefühl und neuem Selbst- bewusstsein belohnt. Wer diese jedoch missachtet, wird ausgegrenzt. Vor diesem Hintergrund geben hunderte Schüler der ‘Welle’ freiwillig ihre Freiheit auf. Der Reiz einer starken Gemeinschaft, das verführerische Gefühl der Macht und Zugehörigkeit werden in schneller Schnitttechnik sowie in den dynamischen Bildern und der Rockmusik realistisch vermittelt, sodass man den Erfolg der ‘Welle’ gut nachvollziehen kann. Der Spielfilm fahndet nicht nach den Stellen, an denen das Gemeinschaftsgefühl faschistoid wird, sondern malt die Gefahr fast panisch an die Wand. Die Schülercharaktere wirken teilweise zu stereotyp. Der Außenseiter, der Ausländer, der Hedonist und der Unterschichtler sind alle anfällig für das Gemeinschaftsversprechen der ‘Welle’. Wer den Widerstand gegen die totalitäre Schülergruppe initiiert, ist dagegen gerade die Klassenprima aus gutem Haus mit intakter Familie. Ebenso entspricht es einem Klischee, dass der Lehrer als einer, der sein Abitur erst auf dem zweiten Bildungsweg gemacht hat, vorgestellt wird. Doch trotz diesen offensichtlichen Schwächen macht der Film sichtbar und erlebbar, wie leichtfüßig und harmlos sich Totalitarismus einschleicht. Die Botschaft des Films ist eindeutig. Faschismus ist jederzeit, auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts wieder möglich.

Abstract

In dieser Arbeit wird versucht, die Beziehungen zwischen der totalitären Gemeinschaft und dem Individuum im Film des deutschen Regisseurs Dennis Gansel ‘Die Welle’ aufzuzeigen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue, der zum Klassiker in der Schullektüre geworden ist. Es handelt sich um keine reine Fiktion, sondern verarbeitet einen Unterrichtsversuch, der im Jahr 1967 an einer amerikanischen High School durchgeführt wurde. Der Regisseur hat die Geschichte ins heutige Deutschland übersetzt. Gansels Film zeigt, dass fast alle Schüler in der totalitärischen Gemeinschaft ‘Die Welle’ aufgehen und beginnen, sich auch nach außen abzugrenzen. Das Recht auf individuelle Freiheit hat in der totalitären Gemeinschaft ‘Die Welle’ keinen Platz. Wer sich an die Gruppendisziplin hält, wird mit sozialer Anerkennung und Gemeinschaftsgefühl und neuem Selbst- bewusstsein belohnt. Wer diese jedoch missachtet, wird ausgegrenzt. Vor diesem Hintergrund geben hunderte Schüler der ‘Welle’ freiwillig ihre Freiheit auf. Der Reiz einer starken Gemeinschaft, das verführerische Gefühl der Macht und Zugehörigkeit werden in schneller Schnitttechnik sowie in den dynamischen Bildern und der Rockmusik realistisch vermittelt, sodass man den Erfolg der ‘Welle’ gut nachvollziehen kann. Der Spielfilm fahndet nicht nach den Stellen, an denen das Gemeinschaftsgefühl faschistoid wird, sondern malt die Gefahr fast panisch an die Wand. Die Schülercharaktere wirken teilweise zu stereotyp. Der Außenseiter, der Ausländer, der Hedonist und der Unterschichtler sind alle anfällig für das Gemeinschaftsversprechen der ‘Welle’. Wer den Widerstand gegen die totalitäre Schülergruppe initiiert, ist dagegen gerade die Klassenprima aus gutem Haus mit intakter Familie. Ebenso entspricht es einem Klischee, dass der Lehrer als einer, der sein Abitur erst auf dem zweiten Bildungsweg gemacht hat, vorgestellt wird. Doch trotz diesen offensichtlichen Schwächen macht der Film sichtbar und erlebbar, wie leichtfüßig und harmlos sich Totalitarismus einschleicht. Die Botschaft des Films ist eindeutig. Faschismus ist jederzeit, auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts wieder möglich.

참고문헌 (23)

  1. Morton Rhue, "Die Welle, Ravensberger Buchverlag" (1997)
  2. Kerstin Winter, "Die Welle. das Buch zum Film" (2008), Ravensberger Buchverlag
  3. Dennis Gansel, "Die Welle" (2008), DVD
  4. 정치학대사전 편찬위원회, "21세기 정치학대사전" (2010)
  5. 귀스타프 르 봉, "군중심리" (2008), 이레미디어
  6. 노용오, "청소년 심리" (2005), 도서출판 구상
  7. 로버트 S. 위스트리치, "히틀러와 홀로코스트" (2004), 을유문화사
  8. 슈테판 마르크스, "나치즘, 열광과 도취의 심리학" (2009), 책세상
  9. 안진태, "독일 제3제국의 비극" (2010), 까치
  10. 2011, , ~
  11. 한규석, "사회심리학의 이해" (2009), 학지사
  12. 한나 아렌트, "전체주의의 기원" (2006), 한길사
  13. Blickpunkt, "Text im Unterricht. Morton Rhue Die Welle" (2010), Beyer Verlag
  14. Earl Hopper, "Großgruppe aus soziologischer Sicht" (1977), Die Großgruppe
  15. Frauke Frausing Vosshage, "Morton Rhue <Die Welle>. Klarungs Erlauterungen und Materialien" (2009), Bange Verlag
  16. Hajo Funke, "Rechtsextremismus 2001. Eine Zwischenbilanz. Verwahrlosung und rassistisch aufgeladene Gewalt. Zur bedeutung von Familie, Schule und sozialer Integration, In Demokratie lernen und leben. Eine Initiative gegen Rechts- extremismus, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt, Bd. 1", pp.59~108 (2001)
  17. Kathleen Ellenrieder, "Morton Rhue ‘The Wave’" (2008), Philipp Reclam jun
  18. Kay Hoffmann, "Das Arbeitsbuch zur Trance" (1996)
  19. Kurt Franz, "Kinder- und Jugendliteratur zur Jahrtausendwende" (2000), Schneider Verlag Hohengehren GmbH
  20. Lionel Kreeger, "Die Großgruppe" (1977)
  21. Theodor Adorno, "Dialektik der Aufklung" (2001), Frankfurt am Main
  22. Tom Main, "Zur Psychodynamik großer Gruppen" (1977), Die Großgruppe

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (19건)