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이미지미학으로서 형식미학 II - 에두아르트 한스릭의 ‘음악적 미’ 개념을 중심으로

Formale Ästhetik als die Bildästhetik II: 'Vom Musikalisch-Schönen' von Eduard Hanslick

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주제분류독일어와문학

초록

Die sogenannte 'Bildwissenschaft', deren Gegenstand schon immer die unendlichen Verweisungszusammenhänge non-repräsentativer, selbst-referentieller und bedeutungs- erzeugender Bilder war, findet eine von den verschiedenen theoretischen Grundlagen in der Entfaltungsströmung 'der formalen Ästhetik', die auf die bildlichen Auswirkungen der aus den dynamischen non-repräsentativen Formen bestehenden Oberfläche anvisiert ist. Von der 'formaler Ästhetik' spricht man eigentlich erst seit der 'non-spekulativen Ästhetik' Herbarts, bei der es darum geht, nicht den Sinn und die in sich verborgene Idee des Werkes aufzuklären, sondern die auf der sinnlich wahrnehmbaren Oberfläche des Gegenstandes operierenden Formen aufzufassen, um so den eigentümlichen Charakter von einem ästhetischen Kunstwerk zu erfassen. Im ähnlichen Horizont mit der Grundidee der formalen Ästhetik, die in einer Form der 'inneren Formstruktur' als der 'Vereinigung vom Drinnen und dem Draußen auf der Oberfläche des Gegenstandes' artikuliert war, steht die musikästhetische Idee von Eduard Hanslick im neunzehnten Jahrhundert. So wie Herbart schon Kunst nicht als 'Ausdruck', sondern als 'Form' zu bestimmen versucht, und in den formalen Beziehungen des Werkes die künstlerische Eigentümlichkeit aufspürt und gleich damit ästhetische Urteile von den emotionalen und gefühlshaften Zuständen freisetzt, bestimmt Hanslick die damalige Musikästhetik als die Gefühlsästhetik, gegen die er seine formal-ästhetische Musikästhetik positioniert, deren Prinzipien Selbstzweck und Selbstreferenzialität sind. Dabei werden zwei Hauptanliegen verfolgt: Einerseits zielt sie darauf ab, musikalische Techniken nicht als Medien zum Ausdrücken eines Gefühls bzw. zum Erkennen des Absoluten aufzufassen, sondern als die Bedeutungseffekte erzeugenden Formen als solche. Andererseits ersetzt sie die Vorstellung von der Musik als einem Medium zum Evozieren der Emotionen durch ein Konzept frei-schwebender Phantasie. Gerade darin besteht die ästhetische Grundlage der modernen Bildästhetik, die nichts anderes als das System sich frei-bewegender Bilder ist.

Abstract

Die sogenannte 'Bildwissenschaft', deren Gegenstand schon immer die unendlichen Verweisungszusammenhänge non-repräsentativer, selbst-referentieller und bedeutungs- erzeugender Bilder war, findet eine von den verschiedenen theoretischen Grundlagen in der Entfaltungsströmung 'der formalen Ästhetik', die auf die bildlichen Auswirkungen der aus den dynamischen non-repräsentativen Formen bestehenden Oberfläche anvisiert ist. Von der 'formaler Ästhetik' spricht man eigentlich erst seit der 'non-spekulativen Ästhetik' Herbarts, bei der es darum geht, nicht den Sinn und die in sich verborgene Idee des Werkes aufzuklären, sondern die auf der sinnlich wahrnehmbaren Oberfläche des Gegenstandes operierenden Formen aufzufassen, um so den eigentümlichen Charakter von einem ästhetischen Kunstwerk zu erfassen. Im ähnlichen Horizont mit der Grundidee der formalen Ästhetik, die in einer Form der 'inneren Formstruktur' als der 'Vereinigung vom Drinnen und dem Draußen auf der Oberfläche des Gegenstandes' artikuliert war, steht die musikästhetische Idee von Eduard Hanslick im neunzehnten Jahrhundert. So wie Herbart schon Kunst nicht als 'Ausdruck', sondern als 'Form' zu bestimmen versucht, und in den formalen Beziehungen des Werkes die künstlerische Eigentümlichkeit aufspürt und gleich damit ästhetische Urteile von den emotionalen und gefühlshaften Zuständen freisetzt, bestimmt Hanslick die damalige Musikästhetik als die Gefühlsästhetik, gegen die er seine formal-ästhetische Musikästhetik positioniert, deren Prinzipien Selbstzweck und Selbstreferenzialität sind. Dabei werden zwei Hauptanliegen verfolgt: Einerseits zielt sie darauf ab, musikalische Techniken nicht als Medien zum Ausdrücken eines Gefühls bzw. zum Erkennen des Absoluten aufzufassen, sondern als die Bedeutungseffekte erzeugenden Formen als solche. Andererseits ersetzt sie die Vorstellung von der Musik als einem Medium zum Evozieren der Emotionen durch ein Konzept frei-schwebender Phantasie. Gerade darin besteht die ästhetische Grundlage der modernen Bildästhetik, die nichts anderes als das System sich frei-bewegender Bilder ist.

참고문헌 (10)

  1. Clara und Robert Schumann, "Briefwechsel. Kritische Gesamtausgabe, Bd. 1" (1984)
  2. Eduard Hanslick, "Vom Musikalisch-Schönen. Ein Beitrag zur Revision der Ästhetik der Tonkunst" (1980)
  3. Ferdinand de Saussure, "Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft" (1967)
  4. Georg Wilhelm Friedrich Hegel, "Phänomenologie des Geistes, in: Gesammelte Werke, Bd. 9" (1980)
  5. Georg Wilhelm Friedrich Hegel, "Wissenschaft der Logik, Tweiter Band, Die subjektive Logik (1816), in: Gesammelte Werke, Bd. 12" (1981)
  6. Karl Philipp Moritz, "Grundlinien zu einer vollständigen Theorie der schönen Künste, in: Schriften zur Ästhetik und Poetik" (1962)
  7. Karl Philipp Moritz, "Über die bildende Nachahmung des Schönen (1788), in: Schriften zur Ästhetik und Poetik"
  8. Karl Philipp Moritz, "Versuch einer Vereinigung aller schönen Künste und Wissenschaften unter dem Begriff des in sich selbst Vollendeten, in: Schriften zur Ästhetik und Poetik"
  9. Lawrence Kramer, "Music as Cultural Practice" (1990), University Califonia Press
  10. Nicholas Cook, "Musikalische Bedeutung und Theorie, in: Musikalischer Sinn. Beiträge zu einer Philosophie der Musik" (2007)

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