비극적 행동과 인간 조건 - 헤겔 『미학』에서의 파토스 분석(2)
Tragic Action and human condition - Pathos - Analyse in Hegels' "Aesthetic"
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초록
In der vorliegenden Arbeit wird tragisches Handeln im Zusammenhang mit der condition humaine, die G. W. F. Hegel in seiner Ästhetik ausgehend von dem Begriff ,Pathos‘ begründet hat, behandelt. Es wird untersucht, wie das Verhältnis dieser beiden Konzepte in Sophokles’ Tragödie Antigone zum Ausdruck kommt. Konflikt oder Streit in der Tragödie entsteht normalerweise zwischen zwei legitimen Mächten. Während Antigone, wenn auch etwas schematisch, Individuum und Familie vertritt, tritt Kreon für Staat und Allgemeinheit ein. Gegen das staatliche Verbot, dass ihr Bruder Polyneikes als Feind der Stadt nicht zu bestatten sei, entscheidet sich Antigone dazu, “ihren eigenen Weg zu gehen”. Daher geht sie völlig unschuldig zugrunde. Interessant ist die Tatsache, dass diese Antinomie, die sich im gegensätzlichen Handeln der Individuen ausdrückt, nicht nur in der Tragödie auftritt, sondern auch im Grund des Seins wurzeln muss. Der Widerspruch zwischen privatem Leben und öffentlicher Macht, den Hegel als “prosaische(n) Weltzustand” bezeichnet, tritt seit der Moderne verstärkt in Erscheinung. Aber der von Pathos erfüllte Mensch fällt und verliert manchmal sogar, vom Schicksal unterjocht, sein Leben, nicht jedoch die Freiheit. Denn er bewahrt noch im Schmerze selbst “die Heiterkeit der Ruhe”.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird tragisches Handeln im Zusammenhang mit der condition humaine, die G. W. F. Hegel in seiner Ästhetik ausgehend von dem Begriff ,Pathos‘ begründet hat, behandelt. Es wird untersucht, wie das Verhältnis dieser beiden Konzepte in Sophokles’ Tragödie Antigone zum Ausdruck kommt. Konflikt oder Streit in der Tragödie entsteht normalerweise zwischen zwei legitimen Mächten. Während Antigone, wenn auch etwas schematisch, Individuum und Familie vertritt, tritt Kreon für Staat und Allgemeinheit ein. Gegen das staatliche Verbot, dass ihr Bruder Polyneikes als Feind der Stadt nicht zu bestatten sei, entscheidet sich Antigone dazu, “ihren eigenen Weg zu gehen”. Daher geht sie völlig unschuldig zugrunde. Interessant ist die Tatsache, dass diese Antinomie, die sich im gegensätzlichen Handeln der Individuen ausdrückt, nicht nur in der Tragödie auftritt, sondern auch im Grund des Seins wurzeln muss. Der Widerspruch zwischen privatem Leben und öffentlicher Macht, den Hegel als “prosaische(n) Weltzustand” bezeichnet, tritt seit der Moderne verstärkt in Erscheinung. Aber der von Pathos erfüllte Mensch fällt und verliert manchmal sogar, vom Schicksal unterjocht, sein Leben, nicht jedoch die Freiheit. Denn er bewahrt noch im Schmerze selbst “die Heiterkeit der Ruhe”.
참고문헌 (9)
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