역사를 정지시키는 폭력 - 클라이스트의 칠레의 지진 과 벤야민의 리스본 지진 -
Violence Bringing History to a Standstill: Kleist's "The Earthquake in Chile" and Benjamin's "The Lisbon Earthquake"
0
조회
0
다운로드
0
인용
0
참고문헌
키워드
초록
본 논문의 목적은 하인리히 폰 클라이스트의 노벨레 「칠레의 지진」(1807)과 발터 벤야민의 라디오 강연문 「리스본 지진」(1931)이 수행하는 계몽의 합목적적 역사철학 비판을 읽어내는 것이다. 1755년의 리스본 대지진은 당시 계몽의 합리주의 담론이 기대고 있던 이성의 권위에 강력한 도전장을 내민 이른바 ‘낙관주의 논쟁’을 전 유럽적인 것으로 확장시킨 계기가 되었으며, 이러한 비판은 두 텍스트에서 더욱 급진화되어 나타난다. 우연적이고 의미를 읽어낼 수 없는 자연의 ‘위력 Gewalt’이 지배하는 자연사는 클라이스트의 작품에서 진보로서의 역사를 대체하며, 이러한 정지 상태의 역사에 계몽이 진보에 잘못 배치한 해방의 텔로스가 역설적으로 제자리를 찾는다는 게 그의 역사철학의 대강이라 할 수 있다. 이와 같은 지진의 ‘위력’은 표면적으로 과학주의에 입각한 설명문의 형식을 띠는 벤야민의 글에서도 역사적 유물론의 한 방법인 “인용”의 방식을 통해 텍스트적인 차원에서 나타난다. 본 논문은 이러한 비교를 통해 클라이스트의 노벨레에서 지진이 가지는 위력을 벤야민이 “신적폭력”이라고 부르는 것에 대응시킬 가능성을 모색한다.
Abstract
Ziel dieses Aufsatzes ist es, die Kritik der teleologischen Geschichtsphilosophie der Aufklärung zu verstehen, die Heinrich von Kleist in seiner Novelle Das Erdbeben in Chili (1807) zum Ausdruck bringt. Zu diesem Zweck werden in diesem Aufsatz zunächst die Auswirkungen des großen Erdbebens in Lissabon in 1755, das, obwohl ungenannt, als historischer Hintergrund des Romans zu verstehen ist, auf den damaligen Rationalismusdiskurs der Aufklärung untersucht. Anschließend wird diskutiert, wie die innere Kritik der Aufklärung an der Teleologie und der Fortschrittsideologie durch Kleist radikalisiert wurde. Kleists Einsicht, dass die Bemühungen der Aufklärung, die von Zufall bestimmte Natur zu verbergen und zu kontrollieren, fehlschlagen muss, führt im Roman dazu, dass die teleologische Erzählung erfolglos und ungerichtet ist und zur zufälligen Naturgeschichte zurückkehrt. In Kleists eschatologischer Geschichtsphilosophie findet paradoxerweise das Befreiungsziel, auf das die Aufklärung durch Fortschrittsglaube den Blick verstellt hat, seinen Platz, in einer Geschichte, die von einer solchen Naturgewalt beherrscht und zum Stillstand gebracht wurde. Es ist die Macht des Erdbebens, nicht nur die Geschichte zum Stillstand zu bringen, sondern auch das menschliche System, das das tägliche Leben regelt, sowie den zeitlichen Fluss des Fortschritts, der vom System verwaltet wird, zu unterbrechen, um die Rauheit und Wildheit der Natur zu enthüllen. So schildert es Walter Benjamin in seinem Essay Das Erdbeben von Lissabon (1931), der ein Jahrhundert später veröffentlicht wurde. Der Aufsatz fordert die Aufklärungserzählung heraus, indem er sich der Erzählmethode des historischen Materialismus bedient. In diesem Fall entspricht die Macht des Erdbebens, ähnlich der Zitierweise auf Textebene, einer, wie es Benjamin bezeichnet, „göttliche[n] Gewalt.“
참고문헌 (17)
- 벤야민, 발터, "폭력의 비판을 위하여. 실린 곳: 법의 힘", pp.139~169 (2004), 문학과지성사
- 벤야민, 발터, "발터 벤야민 선집 5. 역사의 개념에 대하여, 폭력비판을 위하여, 초현실주의 외" (2008), 도서출판 길
- 벤야민, 발터, "독일 비애극의 원천" (2008), 새물결
- 클라이스트, 하인리히 폰, "미하엘 콜하스", pp.181~203 (2013), 창비
- Benjamin, Walter, "Gesammelte Schriften. Bd. VII", pp.220~226 (1991)
- Kleist, von Heinrich, "Sämtliche Werke (Dritter Band: Erzählungen)" (1995)
- 뢰비트, 칼, "역사의 의미" (1987), 문예출판사
- 이성주, "『칠레의 지진』은 단지 신정론에 대한 비판인가? - 하인리히 폰 클라이스트와 계몽주의", 독일어문학, 22(4), pp.257~282 (2014), 한국독일어문학회
- 이성주, "하인리히 폰 클라이스트와 소위 ‘칸트위기’ - 카시러와 무트의 관점을 중심으로", 독어독문학, 57(1), pp.45~70 (2016), 한국독어독문학회[DOI]
- Beiser, Frederick C, "The Fate of Reason: German Philosophy from Kant to Fichte" (1993), Harvard University Press
- Fischer, Bernd, "A Companion to the Works of Heinrich von Kleist", pp.1~18 (2003), Camden House
- Lyon, John B, "Crafting flesh, Crafting the self: Violence and Identity in Early Nineteenth-Century German Literature" (2006), Bucknell University Press
- Miller, J. Hillis, "Laying Down the Law in Literature: The Example of Kleist", Cardozo Law Review, 11(5-6), pp.1491~1514 (1990)
- Pocock, J. G. A, "Barbarism and Religion, vol. 2: Narratives of Civil Government" (1999), Cambridge University Press
- Ryan, Lawrence, "Kleist-Jahrbuch", pp.349~357 (1981)
- Schneewind, Jerome B, "The Invention of Autonomy: A History of Modern Moral Philosophy" (1997), Cambridge University Press
- Schneider, Helmut J, "A Companion to the Works of Heinrich von Kleist", pp.141~163 (2003), Camden House
