전쟁문학의 고전적 가치와 미학적 기능으로 본 에른스트 윙어의 『강철의 폭풍 속에서』
Klassische Werte und ästhetische Funktion der Kriegsliteratur am Beispiel von Ernst Jüngers In Stahlgewittern
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초록
윙어의 초기 작품들은 소위 보수적인 혁명사상을 반영한 것으로 민족주의적이고 엘리트주의적인 특징을 보임으로써 반민주주의적이며 나치즘을 유도한다는 비판을 받기도 하였다. 그러나 폭력을 찬양하는 듯한 초기의 경향을 벗어난 후기작들은 알프레트 안더쉬, 하이너 뮐러, 롤프 호흐후트 등 여러 작가들로부터 그 문학적, 미학적 가치를 인정받았다. 본 연구에서는 윙어의 초기 대표작으로 그의 작가로서의 삶에 큰 영향을 미친 강철의 폭풍 속에서가 갖는 전쟁기록문학으로서의 특징과 미학적 기능을 살펴보고자 한다. 그럼으로써 20세기의 양차대전에 참가한 작가의 전쟁에 대한 의식과 시대관이 그의 데뷔작에 어떻게 반영되어 있는지를 고찰하고자 한다.
Abstract
In Stahlgewittern ist das erste literarische Werk von Ernst Jünger, der vom Januar 1915 bis August 1918 als Kriegsfreiwilliger an der deutschen Westfront den Ersten Weltkrieg erlebt hat. Die Grundlage des Werks bilden seine Tagebücher, die er während des Kriegs ununterbrochen geführt hat. Jünger wollte als Augenzeuge die Grausamkeit des Kriegs möglichst konkret und anschaulich darstellen. In dem von Grabenkrieg und Materialschlacht bestimmten modernen Weltkrieg musste er erfahren, dass Menschen durch Maschinen ersetzt und von Maschinen schonungslos getötet werden. Die brutalen Szenen an der Front werden vom Autor nüchtern geschildert. Was die Ambivalenz des Werks ausmacht, ist, dass Jünger den Krieg trotz all der Brutalität und Grausamkeit weder verurteilt noch auf die poltischen Ursachen eingeht. Es konnte nicht klar herausgestellt werden, ob der Autor den Krieg verherrlicht oder verurteilt. Deshalb ist das Werk von den Zeitgenossen oder Kritikern sowohl als Antikriegsliteratur als auch als deren Gegenteil rezipiert worden. Nach dem Ersten Weltkrieg, in den 20er Jahren vertrat Jünger einen revolutionären Nationalismus. Das "Fronterlebnis" des Krieges war der Ausgangspunkt für die extremen Nationalrevolutionären und wurde zu einem leitenden Motiv für ihre Protesthaltung gegenüber der Weimarer Republik. Im Vergleich zu den Vertretern der sozialromantischen konservativen Revolution waren sie militanter und schonungsloser. In Stahlgewittern stellt noch nicht deutlich eine solche politische Gesinnung des Autors dar. Aber seine späteren Essays der 20er Jahre zeugen davon. In diesem ersten Werk ging es noch um die Erfindung eines vorbildlich-heroischen Kriegertyps. In der vorliegenden Studie wird deshalb untersucht, welche klassischen Werte der Text im Kern mit diesem mythischen Kriegermodell repräsentiert und wie er diesbezüglich ästhetisch funktioniert und welchen Stellenwert er für die spätere Dichtung von Jünger hat.
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