도리스 되리의 영화와 젠더담론
Genderdiskurs in den Filmen Doris Dörries
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초록
Seit fast 20 Jahren spielt die Regisseurin und Schriftstellerin Doris Dörrie eine führende Rolle im deutschen Film. Mit ihrem großen Erfolg Männer, der seit seinem Start 1985 rund sechs Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, ist Doris Dörrie heute eine der wenigen Regisseurinnen in Deutschland, die begeisterte Kritiken und kommerziellen Erfolg in gleichem Maße ernten können. 1994 wandte sich Dörrie wieder der Tragikomödie zu und landete mit Keiner liebt mich erneut einen Kinoerfolg. Zusätzlich machte sich Doris Dörrie auch als Schriftstellerin einen Namen. 2005 kam Der Fischer und seine Frau in die deutschen Kinos. Kommerziell sehr erfolgreich, fand der Film in den Augen der Kritik wenig Gnade. 2008 feierte Dörries Spielfim Kirschblüten - Hanami seine Premiere auf der Berlinale. Die Filme Dörries zeigen einen sehr interessanten Wandel der Regisseurin bezüglich des Genderdiskurses. Die Kritik an männlichen Eigenschaften im Sinne der 68er wird in den späteren Filmen durch eine Auflockerung der Geschlechterrollen ersetzt. Dabei ergibt sich ein Unterschied zu den meisten anderen feministischen Regisseurinnen. Während letztere den Blickwinkel der Frauen einnehmen und die Zuschauer deshalb mit diesen sympathisieren, verhält sich der Blick im Film Dörries differenzierter. Der spielerische Umgang mit Geschlechterrollen verleiht den Filmen Dörries besondere humoristische Züge. Dabei kommt eine Kritik am gesellschaftlichen System Deutschlands zum Vorschein, das immer mehr von materiellen und wirtschaftlichen Wertsetzungen dominiert wird.
Abstract
Seit fast 20 Jahren spielt die Regisseurin und Schriftstellerin Doris Dörrie eine führende Rolle im deutschen Film. Mit ihrem großen Erfolg Männer, der seit seinem Start 1985 rund sechs Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, ist Doris Dörrie heute eine der wenigen Regisseurinnen in Deutschland, die begeisterte Kritiken und kommerziellen Erfolg in gleichem Maße ernten können. 1994 wandte sich Dörrie wieder der Tragikomödie zu und landete mit Keiner liebt mich erneut einen Kinoerfolg. Zusätzlich machte sich Doris Dörrie auch als Schriftstellerin einen Namen. 2005 kam Der Fischer und seine Frau in die deutschen Kinos. Kommerziell sehr erfolgreich, fand der Film in den Augen der Kritik wenig Gnade. 2008 feierte Dörries Spielfim Kirschblüten - Hanami seine Premiere auf der Berlinale. Die Filme Dörries zeigen einen sehr interessanten Wandel der Regisseurin bezüglich des Genderdiskurses. Die Kritik an männlichen Eigenschaften im Sinne der 68er wird in den späteren Filmen durch eine Auflockerung der Geschlechterrollen ersetzt. Dabei ergibt sich ein Unterschied zu den meisten anderen feministischen Regisseurinnen. Während letztere den Blickwinkel der Frauen einnehmen und die Zuschauer deshalb mit diesen sympathisieren, verhält sich der Blick im Film Dörries differenzierter. Der spielerische Umgang mit Geschlechterrollen verleiht den Filmen Dörries besondere humoristische Züge. Dabei kommt eine Kritik am gesellschaftlichen System Deutschlands zum Vorschein, das immer mehr von materiellen und wirtschaftlichen Wertsetzungen dominiert wird.
참고문헌 (20)
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