생태위기의 시대와 독일이라는 모델- 지속가능한 세상을 위한 대안과 시도들
Die Zeit der ökologischen Krise und das Modell Deutschland
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초록
2013년 우리는 기후혼돈이 일상화된 시대를 살고 있다. 최근 5년간 인류는 70억 인구와 수많은 생명체의 보금자리인 이 행성이 현재의 속도로 온난화가 가속화될 경우 지속가능하지 않을 수 있다는 사실을 인정하게 되었다. 생태계의 회복 불가능한 전환점을 의미하는 티핑포인트 Tippingpoint에 대해서 과학자들이 공공연히 논의하게 된 것도 이런 위기상황을 말해준다. 유엔이 주도하는 기후변화당사자국협상(UNFCCC)은 코펜하겐에서 칸쿤으로 이어진 협상과정에서 ‘평균기온 상승을 2℃ 이내’로 묶어둔다는 국제적 합의를 이끌어냈다. 이제 남은 것은 목표 달성을 위한 실천 로드맵에 대한 합의이다. 하지만 온실가스 감축과 관련된 각국 정부와 기업의 이해관계가 첨예하게 대립되고 있기 때문에, (의미있는 시간 내에) 합의에 도달하는 것은 쉽지 않아 보인다. 이런 상황 때문에 전문가와 환경운동가들 사이에서는 점차 국제적 협상에 대한 회의론이 등장하고 있으며, 시민과 지자체의 실천 노력만이 유일한 희망일 수 있다는 견해가 대두되고 있다. 본 논문에서는 독일의 시민사회와 지자체가 주도한 기후보호와 지속가능한 사회 건설을 위한 시도들을 조사함으로써, 그 속에서 이 시대가 처한 위기를 극복할 대안과 새로운 패러다임을 찾아보고자 한다. 우선 세계적인 환경 모델도시의 위상을 자랑하는 프라이부르크시의 신개발 지구를 중심으로 지자체와 시민이 어떻게 거버넌스를 통해 지속가능한 마을을 형성해내는지, 그리고 미래지향적인 가치와 문화를 현재화해내는지 살펴볼 것이다. 다음으로는 문화를 통해 변화의 단초를 제공한 지역의 사례를 통해, 문화와 예술, 그리고 지속가능성의 관계에 대해 검토해보고자 한다. 마지막으로는 우리가 마주한 대과제를 해결하기 위해서는 가치와 관점의 전환이 필요하다는 전제 아래, 이 시대가 요구하는 삶의 기술에 관한 담론을 정리해보고자 한다.
Abstract
Karl Jaspers sagte, “Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang der Menschen oder Wandlung der Menschen.” Die ökologische Uhr tickt, und der Welt bleibt wenig Zeit zum Gegensteuern, bevor die Folgen des Klimawandels unumkehrbar werden. Trotz der Notsituation bleiben die länger als 20 Jahre andauernden internationalen Verhandlungen über den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung folgenlos. Die einzige Hoffnung scheint in den Händen der Zivilgesellschaft und den Gemeinden zu liegen. Im vorliegenden Aufsatz wurden die deutschen regionalen/lokalen Versuche und Praktiken für eine zukunftsfähige Gesellschaft betrachtet. Vor allem wurde die nachhaltige Stadtplanung am Beispiel von zwei Freiburger Stadtteilen, Vauban und Rieselfeld untersucht. Vauban vor allem genießt durch sein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein und seine modellhaften Projekte für nachhaltige Stadtentwicklung Weltruhm. Dank der engen Kommunikation und Good Governance zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft konnten die jungen Freiburger Stadtteile ihre Utopien alternativer Wohnformen verwirklichen. Die Stadtverwaltung war offen und flexibel, und die Bürgerschaft hat auch viele Eigenleistungen eingebracht und mitgestaltet. Die Stadtteile sind nicht nur im ökologischen, sondern auch im soziokulturellen Sinne ein gelungenes Modell für urbanes Leben in der Zeit der ökologischen Krise. Es wurden kulturelle Versuche, die der nachhaltigen Entwicklung dienen sollten, untersucht. Nachhaltigkeit verlangt einen Konsens über den Abschied von der Wachstumseuphorie und der Massenproduktion bzw. des Massenkonsums. Dazu bedarf es einer mentalen Innovation, was nur durch die kulturellen Programme möglich ist. Kulturelle transdisziplinäre Projekte in den Kommunen, wie z.B. der vom Berliner Stadtteil Neukölln etablierte Dialog von Kultur, Kunst, Ökonomie und sozialer Stadtentwicklung mit dem Ziel der gemeinsamen Suche nach einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Kunst spielte hier als Motor der Stadterneuerung eine wichtige Rolle und die Region wurde durch die kulturellen und ästhetisch-künstlerischen Programme zum Kern der Zukunft. Das Ziel Nachhaltige Entwicklung kann aber nur erreicht werden, wenn die gesamte Bürgerschaft mitmacht und sich die Kultur der gesamten Gesellschaft ändert. Dazu bedarf es einer grundlegenden Reflexion über den verschwenderischen Lebensstil. Der Einzelne kann durch seine Entscheidungen viel zur sozialen und kulturellen Änderung der heutigen Gesellschaft beitragen. Wegen der Ressourcenknappheit ist es wichtig, wie viel und was man kauft. “Gut leben statt viel haben, aber suffizient” wurde Hauptformel nicht nur der Umweltschutzbewegung in Deutschland, sondern auch der neuen Lebensweise des einzelnen Bürgers. “Weniger ist Mehr”, weil diese freiwillige Einfachheit der jeweiligen Person einen Zeitwohlstand und innere Unabhängigkeit verspricht. Er hat mehr Chancen, seine eigene Existenz selber zu gestalten. Das wurde in Deutschland seit ein paar Jahrzehnten diskutiert und praktiziert, und Begrifflichkeiten wie ‘Sparsam im Haben, aber großzügig im Sein’, Selbsthilfe, Nachdenkliche Demokratie in einigen, wenn auch sehr wenigen Regionen als neue Ethik des (Zusammen)Lebens etabliert. Unsere Zukunft liegt in unseren Entscheidungen. Wenn wir uns für den Weg der Achtsamkeit und der Verantwortung entscheiden, können wir auch Vorreiter der Zukunft werden.
참고문헌 (21)
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