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브레히트-판소리에서 목소리의 매체성과 목소리미학

Die Medialität der Stimme und die Stimmästhetik in Brecht-Pansori - Am Beispiel von Sacheon-ga und Ukchuk-ga

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Die Medialität der Stimme und die Stimmästhetik in Brecht-Pansori - Am Beispiel von Sacheon-ga und Ukchuk-ga Die Stimme ist heutzutage ein wichtiger Kern, worum die Geisteswissenschaft, die Humanwissenschaft und die Kulturwissenschaft kreisen. Die Tendenz stellt sich doch erst in letzter Zeit, da wurde der Stimme bis dahin in der Kulturwissenschaft und Kunst nicht die große Aufmerksamkeit geschenkt. Dies rührt daher vor allem aus der Metaphysik von Platon, die das ganze Europa und die abendländischen Länder seit langer Zeit beherrscht hat. Aber seit letzter Zeit beginnt der Primat des Sehsinns über den Hörsinn, der Schrift über die Stimme sich zu verschieben. In den verschiedenen Geibieten der Kulturwissenschaft werden vielfältige Untersuchungen zu der Stimme und dem Stimmphänomen durchgeführt. Des weiteren werden die Innovationen und die Transgressionen mit der Stimme-Erkundigung, dem Stimme-Experiment und dem akustischen Spiel in der Kunst versucht. Dies entspricht der künstlichen Richtung, in der sich die Hierarchisierung der künstlichen Mittel auflöst und die Klänglichkeit und Lautlichkeit als gleichranige Mittel neben der Textualität, Visualität sowie Räumlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Vor diesem Horizont ist in diesem Beitrag der Versuch zu unternehemen, im Theater und vor allem in Brecht-Pansori die Stimme als Medium und deren Medialität darzustellen und dadurch die Stimmästhetik zu konstituieren und konturieren. Sacheon-ga und Ukchuk-ga als Gegenstand der Aufführungsanalyse sind die koreanischen modernisierten Pasori-Aufführungen, die Lee Jaram jeweils Der gute Mensch von Sezuan und Die Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht bearbeitet. Pasori ist ein koreanisches, traditionales Theater, wo ein Sänger mit der Erzählung und dem Song eine Geschichte vorführt, indem er alle Rollen agiert. In diesem Sinn könnte man sagen, dass es eine Fusion von dem Monodrama und der Oper ist. In Pasori geht es ausschließlich um die Stimme, weil der Sänger in Pansori als Mono-musiktheater durch die Modulation von Tonfarbe, Intonation, Rhythmus, Molodie, Tempo, Stimmlage der Stimme verschiedenartige Personen konstituiert. Daraus folgert, dass die Stimme des Sängers als das wichtigste theatrale Element, zugleich als das das Theater konstituierende Medium in Pansori fungiert und dadurch die Heterophonie als Polyphonie schafft. In dieser Perspektive widmet sich die vorliegende Arbeit der Darstellung der Stimme als Medium, der Medialität der Stimme und infolgedessen der Konstitution der Stimmästhetik im Theater und Pansori. Dafür gliedert sich der Beitrag in drei Teile. Im ersten Teil ist das Verhältnis zwischen der Performativität der Stimme, der Medialität und der Aisthetik zu betrachen. Im zweiten Teil ist zunächst der Bezug der Medialität der Stimme zu deren Materialität einer näheren Untersuchung zu unterziehen und im nächsten Schritt auf die Lautlichkeit, die Körperlichkeit und die Räumlichkeit der Stimme als deren Materialität einzugehen. Im dritten Teil ist daraufbauend der Wirkung der Stimme in Brecht-Pansori nachzugehen: erstens ist die Konstituierung der Handlung und der Person durch die Stimme und dabei das heterogene Subjekt und die Heterophonie der Stimme festzustellen. Zweitens ist die Hervorrufung der Affekte und die Schaffung der Atmosphäre durch die Stimme zu untersuchen. Drittens ist die Stimme als theatrales Ereignis und als Folge davon der Klangraum als performativer Raum zu präzisieren.

Abstract

Die Medialität der Stimme und die Stimmästhetik in Brecht-Pansori - Am Beispiel von Sacheon-ga und Ukchuk-ga Die Stimme ist heutzutage ein wichtiger Kern, worum die Geisteswissenschaft, die Humanwissenschaft und die Kulturwissenschaft kreisen. Die Tendenz stellt sich doch erst in letzter Zeit, da wurde der Stimme bis dahin in der Kulturwissenschaft und Kunst nicht die große Aufmerksamkeit geschenkt. Dies rührt daher vor allem aus der Metaphysik von Platon, die das ganze Europa und die abendländischen Länder seit langer Zeit beherrscht hat. Aber seit letzter Zeit beginnt der Primat des Sehsinns über den Hörsinn, der Schrift über die Stimme sich zu verschieben. In den verschiedenen Geibieten der Kulturwissenschaft werden vielfältige Untersuchungen zu der Stimme und dem Stimmphänomen durchgeführt. Des weiteren werden die Innovationen und die Transgressionen mit der Stimme-Erkundigung, dem Stimme-Experiment und dem akustischen Spiel in der Kunst versucht. Dies entspricht der künstlichen Richtung, in der sich die Hierarchisierung der künstlichen Mittel auflöst und die Klänglichkeit und Lautlichkeit als gleichranige Mittel neben der Textualität, Visualität sowie Räumlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Vor diesem Horizont ist in diesem Beitrag der Versuch zu unternehemen, im Theater und vor allem in Brecht-Pansori die Stimme als Medium und deren Medialität darzustellen und dadurch die Stimmästhetik zu konstituieren und konturieren. Sacheon-ga und Ukchuk-ga als Gegenstand der Aufführungsanalyse sind die koreanischen modernisierten Pasori-Aufführungen, die Lee Jaram jeweils Der gute Mensch von Sezuan und Die Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht bearbeitet. Pasori ist ein koreanisches, traditionales Theater, wo ein Sänger mit der Erzählung und dem Song eine Geschichte vorführt, indem er alle Rollen agiert. In diesem Sinn könnte man sagen, dass es eine Fusion von dem Monodrama und der Oper ist. In Pasori geht es ausschließlich um die Stimme, weil der Sänger in Pansori als Mono-musiktheater durch die Modulation von Tonfarbe, Intonation, Rhythmus, Molodie, Tempo, Stimmlage der Stimme verschiedenartige Personen konstituiert. Daraus folgert, dass die Stimme des Sängers als das wichtigste theatrale Element, zugleich als das das Theater konstituierende Medium in Pansori fungiert und dadurch die Heterophonie als Polyphonie schafft. In dieser Perspektive widmet sich die vorliegende Arbeit der Darstellung der Stimme als Medium, der Medialität der Stimme und infolgedessen der Konstitution der Stimmästhetik im Theater und Pansori. Dafür gliedert sich der Beitrag in drei Teile. Im ersten Teil ist das Verhältnis zwischen der Performativität der Stimme, der Medialität und der Aisthetik zu betrachen. Im zweiten Teil ist zunächst der Bezug der Medialität der Stimme zu deren Materialität einer näheren Untersuchung zu unterziehen und im nächsten Schritt auf die Lautlichkeit, die Körperlichkeit und die Räumlichkeit der Stimme als deren Materialität einzugehen. Im dritten Teil ist daraufbauend der Wirkung der Stimme in Brecht-Pansori nachzugehen: erstens ist die Konstituierung der Handlung und der Person durch die Stimme und dabei das heterogene Subjekt und die Heterophonie der Stimme festzustellen. Zweitens ist die Hervorrufung der Affekte und die Schaffung der Atmosphäre durch die Stimme zu untersuchen. Drittens ist die Stimme als theatrales Ereignis und als Folge davon der Klangraum als performativer Raum zu präzisieren.

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