카트린 뢰글라의 드라마 『우리는 잠을 자지 않는다』 연구 - 언어미학과 신자유주의 노동비판
Eine Studie vom Drama wir schlafen nicht von Kathrin Röggla - Über sprachliche Ästhetik und Kritik zur Arbeit im neoliberalen Zeitalter
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초록
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Drama <wir schlafen nicht> von Kathrin Röggla. Das Drama <wir schlafen nicht> wurde vom gleichnamigen Roman bearbeitet, der aus vielen Interviews mit den verschiedenen Consultants besteht. Die Besonderheit des Dramas hängt unmittelbar mit der Methode des Schaffungsprozesses zusammen. Dabei geht es vor allem um die dokumentarischen Materialien, die als Mittel des Vermittelnden im dokumentarischen Drama verwendet werden. Die Besonderheit des Drama <wir schlafen nicht> liegt im Wechselspiel zwischen dokumentarischen Materialien und ästhetischer Gestaltung, das mit den Grenzen zwischen literarischem und nichtliterarischem Genre spielt. In diesem Drama stellt Röggla eine Frage auf die Arbeit im neoliberalen Zeitalter, die sich um Effizienz und Dynamik dreht. Dabei handelt es sich um Flexibilität, Eigeninitiative, körperliche Selbstdisziplin, Kurzfristigkeit. Der Zugang zu diesem Thema erfolgt über die sprachliche Ästhetik, die unmittelbar mit der Form der Figurenrede des Dramas zusammenhängt. In diesem Drama sprechen die Figuren meistens im Konjunktiv und in der dritten Person Singular. Mit Blick auf die Diffenrenz der medialen Vermittlung erfüllen zitierte Rede und Rede im Konjunktiv andere rezeptionsästheischen Funktionen als im konventionellen Drama. Mit dieser sprachlichen Ästhetik kann die Distanz zur Mitteilung der Figuren geschafft werden. Um die Arbeitsform im neoliberalen Zeitalter zu kritisieren, wird mit dem Begriff der Gouvernementalität von Michel Foucault angeknüpft. Das Unternehmen fungiert als Maßgabe nicht nur der Gesellschaft, sondern auch der individuellen Lebensgestaltung. Das Unternehmertum zeigt sich als rationale Größe, die Denken und Handeln lenkt, aber auch als eine Maxime, die sich in den Körpern realisiert. Gemäß der Logik des Neoliberalismus zielt die Ausbildung des Subjekts auf dessen Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Mobilität, die im Feld der Ökonomie zum Einsatz kommen können. Wie der Titel <wir schlafen nicht> zeigt, ist die Arbeitssubjekt von der Arbeit nicht unabhängig, sondern wird von sich selbst diszipliniert. Das Thema der Verfügbarkeit des Arbeitssubjekts verhandeln die Gespräche unter dem Stichwort “arbeitssucht”. Dabei kommen die Phänomene, die sich auf eine pathologische Sucht schliessen lassen. Im neoliberalen Zeitalter wird es immer schwieriger, dass die menschliche Arbeit ohne Verfremdung von der eigenen Arbeit verwirkicht werden kann.
Abstract
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Drama <wir schlafen nicht> von Kathrin Röggla. Das Drama <wir schlafen nicht> wurde vom gleichnamigen Roman bearbeitet, der aus vielen Interviews mit den verschiedenen Consultants besteht. Die Besonderheit des Dramas hängt unmittelbar mit der Methode des Schaffungsprozesses zusammen. Dabei geht es vor allem um die dokumentarischen Materialien, die als Mittel des Vermittelnden im dokumentarischen Drama verwendet werden. Die Besonderheit des Drama <wir schlafen nicht> liegt im Wechselspiel zwischen dokumentarischen Materialien und ästhetischer Gestaltung, das mit den Grenzen zwischen literarischem und nichtliterarischem Genre spielt. In diesem Drama stellt Röggla eine Frage auf die Arbeit im neoliberalen Zeitalter, die sich um Effizienz und Dynamik dreht. Dabei handelt es sich um Flexibilität, Eigeninitiative, körperliche Selbstdisziplin, Kurzfristigkeit. Der Zugang zu diesem Thema erfolgt über die sprachliche Ästhetik, die unmittelbar mit der Form der Figurenrede des Dramas zusammenhängt. In diesem Drama sprechen die Figuren meistens im Konjunktiv und in der dritten Person Singular. Mit Blick auf die Diffenrenz der medialen Vermittlung erfüllen zitierte Rede und Rede im Konjunktiv andere rezeptionsästheischen Funktionen als im konventionellen Drama. Mit dieser sprachlichen Ästhetik kann die Distanz zur Mitteilung der Figuren geschafft werden. Um die Arbeitsform im neoliberalen Zeitalter zu kritisieren, wird mit dem Begriff der Gouvernementalität von Michel Foucault angeknüpft. Das Unternehmen fungiert als Maßgabe nicht nur der Gesellschaft, sondern auch der individuellen Lebensgestaltung. Das Unternehmertum zeigt sich als rationale Größe, die Denken und Handeln lenkt, aber auch als eine Maxime, die sich in den Körpern realisiert. Gemäß der Logik des Neoliberalismus zielt die Ausbildung des Subjekts auf dessen Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Mobilität, die im Feld der Ökonomie zum Einsatz kommen können. Wie der Titel <wir schlafen nicht> zeigt, ist die Arbeitssubjekt von der Arbeit nicht unabhängig, sondern wird von sich selbst diszipliniert. Das Thema der Verfügbarkeit des Arbeitssubjekts verhandeln die Gespräche unter dem Stichwort “arbeitssucht”. Dabei kommen die Phänomene, die sich auf eine pathologische Sucht schliessen lassen. Im neoliberalen Zeitalter wird es immer schwieriger, dass die menschliche Arbeit ohne Verfremdung von der eigenen Arbeit verwirkicht werden kann.
참고문헌 (15)
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