에코 드라마투르기의 수행적 전략 - 리미니 프로토콜의 <세계-기후 회의>를 중심으로
Ecodramaturgy: eine performative Inszenierung der Klimakrise - Am Beispiel von Rimini Protokoll: “Welt-Klimakonferenz”
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초록
인류세 시대를 맞이한 오늘날, 인간중심주의를 벗어나고자 하는 노력은 다양한 영역에서 활발하다. 그러나 문학, 철학, 시각 예술, 역사학, 미디어 연구와 같은 다른 인접 영역과 학문에 비해 유독 연극은 생태 비평과 관련하여 아주 적은 역할을 해왔다는 점이 자주 지적되어 왔다. 태생적으로 인간 중심적인 연극의 특성이 그러한 원인으로 지목된다. 그러나 오늘날 무대 위에 서는 생태적 주제를 다루는 작품들이 활발하게 공연되고 있을 뿐 아니라, 연극 자체가 생태적 감수성을 기를 수 있는 이상적인 장소로 여겨지기도 한다. 이러한 새로운 연극의 가능성은 리사 보이나르스키의 ‘에코 드라마투르기’ 개념을 통해 연극을 살펴보면 더욱 명확해진다. 에코 드라마투르기는 연극을 분석하는 하나의 틀로써, 공연을 만들고, 보고, 경험하는 방식에 있어서 생태학적 사고가 어떻게 구현되고 수행되는지 통찰하는 방식이다. 에코 드라마투르기 분석을 통해 공연의 형식, 진행 과정, 관객의 정치적⋅윤리적 경험이 생태학적 의미와 어떻게 관계 맺는지 살펴볼 수 있다. 본 논문은 리미니 프로토콜의 <세계-기후 회의>(초연 2014)를 예로 들어 이를 구체적으로 살펴보며, 비록 연극이 현재의 기후 위기 상황에 대한 직접적인 해결책은 아닐지라도, 예술적이고 창의적인 참여 방식을 통해 관객들의 생태학적 사고를 구체화하고 생태학적 실천을 할 수 있게 해주는 연극의 잠재력을 탐구한다.
Abstract
Wie kann das Theater zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Der Wissenschaftsphilosoph und Soziologe Bruno Latour sieht den Ort zur Erprobung der notwendigen ökologischen “Herzensbildung” in der Kunst, insbesondere im öffentlichen Experimentierraum des Theaters, welcher zu einer Verhaltensänderung der Einzelnen angesichts des Klimawandels führen kann. Aber ist das wirklich der Fall? Und wenn ja, auf welche Weise? Heutzutage liegt das grundlegende Interesse der Theaterforscher nicht mehr ausschließlich darin, was das Theater als Text ‘bedeutet’, sondern vielmehr darin, was das Theater ‘bewirkt’. In diesem Sinne ist das Projekt “Welt-Klimakonferenz”(2014/2015) von Rimini Protokoll, einem Theaterkollektiv, das in Deutschland sowie weltweit verschiedene theatralische Projekte entwickelt hat, bemerkenswert. Wie am Titel zu erkennen, behandelt diese Aufführung die Konsequenzen der Klimakrise - Meeresspiegelanstieg, Biodiversitätsverlust, Gletscherschmelze, Erderwärmung, El Niño Verstärkung, Waldzerstörung, Dürren - umfassend. Doch das Besondere der Aufführung liegt nicht nur in ihrer Thematik, sondern auch in der Verknüpfung des Themas mit performativen dramaturgischen Ansätzen, die das ökologische Bewusstsein beim Publikum schärfen. In der vorliegenden Arbeit werden folgende Aspekte analysiert: wie die performative Inszenierung dieses Stück zu einem idealen Ort für ökologische Bildung macht, welche Theatererfahrungen die Zuschauer an solch einem Ort machen können, und wie sich die Verbindung zwischen Theatererfahrung und das Verhalten des Publikums in der realen Welt entwickelt. Dadurch wird das Potenzial des Theaters in der Klimakrise untersucht.
