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폭력의 현상학에 대한 서사적 탐구 - 크리스타 볼프의 <메데이아. 목소리들>에 대하여

Eine erzaehlerische Untersuchung zur Phaenomenologie der Gewalt. - Ueber Christa Wolfs Roman Medea. Stimmen

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주제분류독일어와문학

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Seit Euripides’ Tragdie Medeia ist Medea-Figur als Urbild des weiblichen Bsen berliefert. In Christa Wolfs Roman Medea. Stimmen wird dagegen eine grndliche Revision der tradierten Medea-Figur versucht. Medea wird hier als Opfer der patriarchalen Machgier dargestellt, und damit wird das tradierte Medea-Bild als patriarchale Bearbeitung der ursprnglichen Medea-Figur als Heilerin bloßgelegt. Durch diese subversive Umdeutung werden Fragen nach Ursprngen der Gewalt gestellt, die mit Sndenbock-Mechanismen operiert. Die Ausgrenzung des Fremden wird als Ursprnge der Gewalt diagnostiziert, Ausgrenzung der beunruhigenden Weiblichkeit, der ethnischen bzw. kulturellen Andersheit. Durch achronisches Erzhlen werden einerseits Mythos und Wirklichkeit, geschichtliche Vergangenheiten und Gegenwart, andererseits verschiedene Diskurse aufeinander bezogen, deren Grundgedanken sich um den Appell an die Offenheit dem Anderem gegenber kreisen.

참고문헌 (7)

  1. "메데이아. 악녀를 위한 변명" (2005), 황금가지
  2. "Tobt nicht, rast nicht, flucht nicht, Rezension zu Medea" (1996)
  3. "'Wende' und 'Einheit'" (2003), Berlin
  4. "Honecker heißt jetzt Aietes:Rezension zu Medea", pp.262~268 (1996), Stuttgart
  5. "Mein Mord, Nirgends:Rezension zu Medea", pp.268~273 (1996), Stuttgart
  6. "Christa Wolfs Medea:Voraussetzungen zu einem Text" (2000), Munchen
  7. "Ich selbst bin die Protagonistin:Rezension zu Medea", (2), pp.134~141 (1996)

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