선함에 관한 두 개의 실험 - 브레히트의 『사천의 선인』과 폰 트리에의 <도그빌> 비교
Zwei Experimente über gute Menschen - Ein Vergleich von Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" und von Triers "Dogville"
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초록
In Lars von Triers Dogville handelt es sich darum, ob eine Fremde in einer verschlossenen Gemeinschaft, hier Dogville, als ein Mitglied akzeptiert werdern kann: Die Hauptfigur Grace flüchtet und sucht in Dogville Zuflucht, wird aber sowohl körperlich als auch seelisch von den Leuten im Dorf ausgenutzt und misshandelt. Sie gut sein und sich für sie opfern, aber die kapitalistische Umgebung und die Gier des Menschen vernichten ihre Absicht und ihr Leben. Eine solche Handlung erinnert uns an Brechts Der gute Mensch von Sezuan:Shente, die Prostituierte, ist der einzige gute Mensch in Sezuan, den drei Götter nur unter Schwierigkeiten gefunden haben, kann aber nicht weiter gut bleiben, weil sie sonst nicht in der kapitalistischen, materialistischen Gesellschaft überleben kann. Mit dieser gemeinsamen Thematik kritisieren beide Texte die bestehende Struktur der Gesellschaft, in der die menschliche Moral schwierig zu behaupten ist. Unterschiedlich aber ist, dass es bei Brecht mehr um den Zusammenhang zwischen Moral und Kapital geht, während bei von Trier die Problematik von Macht und Moral behandelt wird. Abgesehen von diesem ähnlichen Experiment darüber, ob sich ein guter Mensch in einer bestimmten Gesellschaft weiter anderen Leute hingeben kann, ist von Trier viel von Brechts Drama beeinflusst. Dogville zielt auf den desillusionierten Film ab, genau wie Brechts Dramen. Der Hintergrund des Films ist die Bühne, die minimal ausgestattet ist: Mit weißer Kreide sind die Straßen und der Garten - sogar der Hund! - gezeichnet, und die Wände sind nicht sichtbar. Die Darsteller spielen aber gelassen, als ob alles realistisch wäre. Auf solche Weise wirkt der Film so, dass sich das Publikum fremd fühlt und distanziert das Geschehen analysiert. So gelingt es von Trier, einen dramatischen Film zu schaffen, der sich zwischen beiden Medien bewegt und ihre Grenze erweitert, auf die Welt zu bringen.
Abstract
In Lars von Triers Dogville handelt es sich darum, ob eine Fremde in einer verschlossenen Gemeinschaft, hier Dogville, als ein Mitglied akzeptiert werdern kann: Die Hauptfigur Grace flüchtet und sucht in Dogville Zuflucht, wird aber sowohl körperlich als auch seelisch von den Leuten im Dorf ausgenutzt und misshandelt. Sie gut sein und sich für sie opfern, aber die kapitalistische Umgebung und die Gier des Menschen vernichten ihre Absicht und ihr Leben. Eine solche Handlung erinnert uns an Brechts Der gute Mensch von Sezuan:Shente, die Prostituierte, ist der einzige gute Mensch in Sezuan, den drei Götter nur unter Schwierigkeiten gefunden haben, kann aber nicht weiter gut bleiben, weil sie sonst nicht in der kapitalistischen, materialistischen Gesellschaft überleben kann. Mit dieser gemeinsamen Thematik kritisieren beide Texte die bestehende Struktur der Gesellschaft, in der die menschliche Moral schwierig zu behaupten ist. Unterschiedlich aber ist, dass es bei Brecht mehr um den Zusammenhang zwischen Moral und Kapital geht, während bei von Trier die Problematik von Macht und Moral behandelt wird. Abgesehen von diesem ähnlichen Experiment darüber, ob sich ein guter Mensch in einer bestimmten Gesellschaft weiter anderen Leute hingeben kann, ist von Trier viel von Brechts Drama beeinflusst. Dogville zielt auf den desillusionierten Film ab, genau wie Brechts Dramen. Der Hintergrund des Films ist die Bühne, die minimal ausgestattet ist: Mit weißer Kreide sind die Straßen und der Garten - sogar der Hund! - gezeichnet, und die Wände sind nicht sichtbar. Die Darsteller spielen aber gelassen, als ob alles realistisch wäre. Auf solche Weise wirkt der Film so, dass sich das Publikum fremd fühlt und distanziert das Geschehen analysiert. So gelingt es von Trier, einen dramatischen Film zu schaffen, der sich zwischen beiden Medien bewegt und ihre Grenze erweitert, auf die Welt zu bringen.
참고문헌 (12)
- von Trier, Lars, "Filmography" (2003), 북토피아
- von Trier, Lars, "Dogville. Screenplay" (2003), 북토피아
- 베르톨트 브레히트, "사천의 선인", pp.145~290 (2006), 서울대학교 출판부
- 류지미, "영화 도그빌 속의 연극성에 대한 고찰", 한국콘텐츠학회 논문지, 8(11), pp.103~114 (2008), 한국콘텐츠학회
- Alleva, Richard, "The melancholy dane in Lars von Trier's Dogville", Commonweal, 19, pp.20~ (2004)
- Hasenberg, Peter, "Der gesteuerte Zuschauer in Grundlagen und Praxis der neoformalistischen Filmanalyse anhand von Dogville", pp.23~46 (2008), Marburg
- Kilb, Andreas, "Einen Film wie Lars von Triers Dogville hat es in Europa noch nicht gegeben" (2003)
- Knopf, Jan, "Brecht-Handbuch" (1980), Stuttgart
- Schulz-Ojala, Jan, "Denn mein ist die Rache in Ende böse, alles böse: Mit ‘Dogville’ ist dem Dänen Lars von Trier ein bestechend düsterer Theaterfilm gelungen" (2003)
- Seeling, Mathias, "Unsichtbare Wände - Filmisches Theater und theatraler Film in Lars von Triers Dogville" (2008), GRIN Verlag
- Sklar, Robert, "Dogville", pp.49~ (2004)
- "Jesus schlägt zurück in Einige Mutmaßungen zum neuen Film von Lars von Trier"[URL]
