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독일민속학의 흐름과 연구동향 - 민중 Volk개념 고찰을 중심으로

Historische Entwicklung der deutschen Volkskunde und des Wandels des Volksbegriffs

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주제분류독일어와문학

초록

Diese Abhandlung erläutert den Entwicklungsprozess der deutschen Volkskunde und analysiert die Begriffe von Volk in der Wissenschaftsgeschichte konkret. Wie die verschiedenen Namen für das Fach Volkskunde zeigen, werden diese Begriffe des Volks unterschiedlich verstanden. Es ist daher schwierig, nur mit einer Skizze die Identität des Volks zu beschreiben. Trotzdem kann dieser Versuch Informationen über den Charakter und die Merkmale der deutschen Volkskunde geben. Im späten 18. Jahrhundert erschien die Volkskunde zuerst im Rahmen der Staatswissenschaft für die systematische Verwaltung von ‘Land und Leuten’ durch die Sammlung sozialer Daten und statistischer Forschung. Unter dem Begriff ‘Volk’ versteht man als die Bevölkerung im jeweiligen Territorium. Als Forschungsgegenstand wurden die Alltagsphänomene der allgemeinen Landbevölkerung auf der Grundlage der Aufklärung untersucht. In der zweiten Phase beeinflusste die Zeitströmung der Romantik den Zeittrend der Volkskunde. Anhand des romantischen Volksbegriffs wurden als die Träger des Volksgeists im frühen 19. Jahrhundert die germanische überlieferte Volkskultur und die Altertumskunde untersucht. Danach versuchte Prof. W. H. Riehl als erster, Volkskunde als eine eigenständige Wissenschaft zu etablieren. Mit seinen zentralen Begriffen, den groβen vier 4S “Stamm, Sitte, Sprache, Siedlung” betrieb er eine historische und aktuelle Kulturforschung über das Bauerntum. Im 20. Jahrhundert entstand eine lange Diskussion über den Begriff des Volks zwischen den Wissenschaftlern. Das nationalsozialistische Regime missbrauchte den Volksbegriff als Propagandamittel. Im Zuge sozialdarwinistischer Vorstellungen wurde der Begriff Volk in Rassentheorien eingebettet. Nach dem Krieg erfuhr die Volkskunde eine Existenzkrise. Seit 1970 besitzt die deutsche Volkskunde ein neues Aussehen. Die Erkenntnis vom Volksbegriff aus der Perspektive des neuen Standpunkts aus wurde von Prof. Hermann Bausingers Arbeiten an der Universität Tübingen angeregt. Deswegen veränderten sich die volkskundliche Forschungsperspektive und das Themenspektrum. Die Wissenschaft vom Volk drückt sich nicht nur in der Tradition und im Sinn der Überlieferung aus, sondern auch in den zeitgenössischen, modernen, sozialen Phänomen und der alltäglichen Praxis menschlichen Denkens. Die Volkskunde öffnet sich gegenwärtig und überwindet die Konzentrierung auf volkstümliche Überbleibsel.

Abstract

Diese Abhandlung erläutert den Entwicklungsprozess der deutschen Volkskunde und analysiert die Begriffe von Volk in der Wissenschaftsgeschichte konkret. Wie die verschiedenen Namen für das Fach Volkskunde zeigen, werden diese Begriffe des Volks unterschiedlich verstanden. Es ist daher schwierig, nur mit einer Skizze die Identität des Volks zu beschreiben. Trotzdem kann dieser Versuch Informationen über den Charakter und die Merkmale der deutschen Volkskunde geben. Im späten 18. Jahrhundert erschien die Volkskunde zuerst im Rahmen der Staatswissenschaft für die systematische Verwaltung von ‘Land und Leuten’ durch die Sammlung sozialer Daten und statistischer Forschung. Unter dem Begriff ‘Volk’ versteht man als die Bevölkerung im jeweiligen Territorium. Als Forschungsgegenstand wurden die Alltagsphänomene der allgemeinen Landbevölkerung auf der Grundlage der Aufklärung untersucht. In der zweiten Phase beeinflusste die Zeitströmung der Romantik den Zeittrend der Volkskunde. Anhand des romantischen Volksbegriffs wurden als die Träger des Volksgeists im frühen 19. Jahrhundert die germanische überlieferte Volkskultur und die Altertumskunde untersucht. Danach versuchte Prof. W. H. Riehl als erster, Volkskunde als eine eigenständige Wissenschaft zu etablieren. Mit seinen zentralen Begriffen, den groβen vier 4S “Stamm, Sitte, Sprache, Siedlung” betrieb er eine historische und aktuelle Kulturforschung über das Bauerntum. Im 20. Jahrhundert entstand eine lange Diskussion über den Begriff des Volks zwischen den Wissenschaftlern. Das nationalsozialistische Regime missbrauchte den Volksbegriff als Propagandamittel. Im Zuge sozialdarwinistischer Vorstellungen wurde der Begriff Volk in Rassentheorien eingebettet. Nach dem Krieg erfuhr die Volkskunde eine Existenzkrise. Seit 1970 besitzt die deutsche Volkskunde ein neues Aussehen. Die Erkenntnis vom Volksbegriff aus der Perspektive des neuen Standpunkts aus wurde von Prof. Hermann Bausingers Arbeiten an der Universität Tübingen angeregt. Deswegen veränderten sich die volkskundliche Forschungsperspektive und das Themenspektrum. Die Wissenschaft vom Volk drückt sich nicht nur in der Tradition und im Sinn der Überlieferung aus, sondern auch in den zeitgenössischen, modernen, sozialen Phänomen und der alltäglichen Praxis menschlichen Denkens. Die Volkskunde öffnet sich gegenwärtig und überwindet die Konzentrierung auf volkstümliche Überbleibsel.

참고문헌 (25)

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