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괴물, 여성, 기계 - 프로이트의 언캐니 이론과 우리 안의 타자들

Monster, Frauen, Maschine - 'Das Unheimliche' von Freud und Fremde in uns selbst

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주제분류독일어와문학

초록

Woher kommt die Angst vor dem unheimlichen Monster? Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, anhand des freudschen Begriffs 'das Unheimliche (uncanny)' die Figur des Ungeheuerlichen zu interpretieren, das in der europäischen Kultur immer als das Fremde aus der Ferne angenommen wird. Der Grund der Angst vor solchem Unwesen liegt gleichfalls ausserhalb des vernünftigen Bereichs. Diesem unheimlichen Fremden sollen all die negativen Werte gehören, die wir nicht als unser Eigenes anerkennen möchten. Sind diese Werte aber dann eigentlich nicht von uns selbst gekommen? Dabei ist in Betracht zu ziehen, dass der Begriff 'das Unheimliche' im Spannungsfeld zwischen Vertrautem und Unvertrautem steht. Freud zufolge führt das Gefühl des Unheimlichen auf verdrängte infantile Glauben und Wünsche (z. B. Kastrationsangst oder Wunsch nach einer Rückkehr in den Mutterleib), die in einer bestimmten Situation erinnert werden. Die Vorsilbe 'un-' vom Wort 'unheimlich' sei hier ein Anzeichen dafür, dass einst Vertrautes, das verträngt wurde, affektiv abgewehrt und verleugnet werde. Das heisst, das Unheimliche ist als das wiederholte Wiederaufkommen des Verdrängten in uns selbst zu verstehen. Die Ursache der Angst liegt nirgendwo anders als bei uns. Das Monströse kommt aus uns selbst, aus unserem verdrängten Unbewusstsein. "Fremde sind wir uns selbst." (Julia Kristeva) In der früheren Phase des Mediums Film, besonders in deutschen expressionistischen Filmen, vermag das Monster-Motiv als 'den Anderen in uns selbst' eine Ummenge von Freudschen unheimlichen Vorstellungen zu erregen. In der Mitte der Analyse liegt interessanterweise die Figur der Frau als 'ewige Fremde' auch in unserem Zeitalter. Hier wird zunächst das dichte Verhältnis zwischen Monster und Frau vornämlich durch die Filme >Das Cabinet des Caligari< (1919) und >Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens< (1922) interpretiert, und anschliessend ein Maschinen-Frau-Motiv als Repräsentation der männlichen Angst der Neuzeit im Film >Metropolis< (1927) betrachtet.

Abstract

Woher kommt die Angst vor dem unheimlichen Monster? Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, anhand des freudschen Begriffs 'das Unheimliche (uncanny)' die Figur des Ungeheuerlichen zu interpretieren, das in der europäischen Kultur immer als das Fremde aus der Ferne angenommen wird. Der Grund der Angst vor solchem Unwesen liegt gleichfalls ausserhalb des vernünftigen Bereichs. Diesem unheimlichen Fremden sollen all die negativen Werte gehören, die wir nicht als unser Eigenes anerkennen möchten. Sind diese Werte aber dann eigentlich nicht von uns selbst gekommen? Dabei ist in Betracht zu ziehen, dass der Begriff 'das Unheimliche' im Spannungsfeld zwischen Vertrautem und Unvertrautem steht. Freud zufolge führt das Gefühl des Unheimlichen auf verdrängte infantile Glauben und Wünsche (z. B. Kastrationsangst oder Wunsch nach einer Rückkehr in den Mutterleib), die in einer bestimmten Situation erinnert werden. Die Vorsilbe 'un-' vom Wort 'unheimlich' sei hier ein Anzeichen dafür, dass einst Vertrautes, das verträngt wurde, affektiv abgewehrt und verleugnet werde. Das heisst, das Unheimliche ist als das wiederholte Wiederaufkommen des Verdrängten in uns selbst zu verstehen. Die Ursache der Angst liegt nirgendwo anders als bei uns. Das Monströse kommt aus uns selbst, aus unserem verdrängten Unbewusstsein. "Fremde sind wir uns selbst." (Julia Kristeva) In der früheren Phase des Mediums Film, besonders in deutschen expressionistischen Filmen, vermag das Monster-Motiv als 'den Anderen in uns selbst' eine Ummenge von Freudschen unheimlichen Vorstellungen zu erregen. In der Mitte der Analyse liegt interessanterweise die Figur der Frau als 'ewige Fremde' auch in unserem Zeitalter. Hier wird zunächst das dichte Verhältnis zwischen Monster und Frau vornämlich durch die Filme >Das Cabinet des Caligari< (1919) und >Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens< (1922) interpretiert, und anschliessend ein Maschinen-Frau-Motiv als Repräsentation der männlichen Angst der Neuzeit im Film >Metropolis< (1927) betrachtet.

참고문헌 (17)

  1. 손희정, "여성괴물 억압과 위반 사이" (2008), 여이연
  2. 리처드 커니, "이방인, 신, 괴물" (2004), 개마고원
  3. 유현주, "두려운 낯설음 -프로이트, 호프만, 키틀러 그리고 언캐니 밸리", 브레히트와 현대연극, (23), pp.203~221 (2010), 한국브레히트학회
  4. 이준서, "공포와 욕망의 그림자 -브램 스토커의 『드라큘라』분석", 독일문학, 45(4), pp.25~45 (2004), 한국독어독문학회
  5. 엠마누엘 레비나스, "시간과 타자" (1996), 문예출판사
  6. 장 루이 뢰트라, "영화의 환상성" (2002), 동문선
  7. 줄리아 크리스테바, "공포의 권력" (2001), 동문선
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  10. Coates, Paul, "The Gorgon's Gaze. German Cinema, Expressionism, and the Image of Horror" (1991), Cambrigde University Press
  11. Elsaesser, Thomas, "Weimar Cinema and After: Germany's Historical Imaginary" (2000)
  12. Geldschläger, Jonas, "Dämonische Leinwand - Der Expressionistische Film. Das Kabinett des Doktor Calligari - Eine Untersuchung des Films auf seine expressionistischen Elemente", ~ (2009)
  13. Freud,Sigmund, "das Unheimliche, In Gesammelte Werke Bd. XII" (1919)
  14. Haraway, Donna, "Eine Manifest für Cyborgs. Feminismus im Streit mit den Technowissenschaften, In Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen" (1995)
  15. Huyssen, Andreas, "The Vamp and the Machine: Technology and Sexuality in Fritz Lang's Metropolis", New German Critique, (24) (1981)
  16. Kristeva, Julia, "Fremde sind wir uns selbst" (1990)
  17. Wood, Robin, "An Introduction to the American Horror Film, in: Movies and Methods" (1985), University of California Press

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