본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

발터 벤야민: 인식론을 통해 바라본 사유이미지

Denkbild bei Walter Benjamin - Durch seine Epistemologie betrachtet

0

조회

0

다운로드

5

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류독일어와문학

초록

Es ist schon bekannt, dass die Lektüre von Walter Benjamin eine sonderbare Erfahrung darbietet: wenn wir den im Text wahrnehmbaren Wellenbewegungen von seinem Denken folgen, bekommen wir in einem Nu als Geschenk ein Bild in die Hände. Diese faszinierende Erfahrungswelt kann als Denkbild bezeichnet werden. Freilich sind Denkbilder der Titel für die kleine Sammlung seiner Fragmente und Aphorismen, die die Herausgegeber von Gesammelten Schriften Walter Benjamin publiziert haben. Dennoch sind die 'Denkbilder' nicht darauf reduzierbar. Vielmehr ist diese Arbeit für sie als Denktypus interessiert, der Benjamis eigentümliches Philosphieren kennzeichnet. das sogar als ein philosophisches Programm bezeichnet werden kann. Bejamins Schreiben erscheint zumeist in Denkbildern. Ihre Eigentümlichkeit tritt unversehrt auf, wenn die Momente von Denkbilder, die mit Benjamins Epistemologie eng verbunden sind, sorgfältig aufgefasst werden. Der Zusammenhang zwischen Denkbildern und Epistemologie bei Benjamin ist in zwei Aspekte zu betrachten. Erstens, sind der Bildbegriff und seine philosophische Implikation zu klären. Aufgrund der Untersuchung zur Geschichte 'Strumpf', die in Zum Bild Prousts und in Berliner Kindheit um neunzehnhundert erzählt worden ist, ist es nachzuweisen, dass der Bildbegriff Benjamins nichts mit den materiellen Bildern zu tun hat, auch nichts mit einem geistigen Bild. Er greift vielmehr auf eine der Abbildfunktion vorausgegangene Bildtradition zurück. Sozusagen ist es durch eine Ähnlichkeitskonstellation charakterisierbar. Zweitens, ist die materielle Bildbedeutung ausführlich zu untersuchen. Dies ist der Fall, wo die Gemälde, nämlich ein einzelnes Kunstwerk bei Benjamin eine Rolle des Denkbildes spielt. Der Gegenstand der Untersuchung ist Dürers Melencolia I, die für die Entfaltung der Theorie von Melancholie in Ursprung des deutschen Trauerspiels im Zentrum steht. Benjamins Interesse dafür liegt nicht in der Repräsentation oder Abbildfunktion der Bilder, sondern im Gebärdenausdruck des Bildes. Dies ist in der Hilfe des Warburgs Begriffs 'Pathosformel' als Gefühlszustand zu verstehen, der sich durch das Medium des Körpers im Bildraum ausdrückt. Schließlich ist im Grandvills Le pont des planètes, dem Benjamin im ersten Entwurf zum Passagen-Projekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat, eine Umwandlung der barocken Melancholie sichtbar, die für die Urgeschichte des 19 Jht. eine bemerkenswerte Bedeutung impliziert.

Abstract

Es ist schon bekannt, dass die Lektüre von Walter Benjamin eine sonderbare Erfahrung darbietet: wenn wir den im Text wahrnehmbaren Wellenbewegungen von seinem Denken folgen, bekommen wir in einem Nu als Geschenk ein Bild in die Hände. Diese faszinierende Erfahrungswelt kann als Denkbild bezeichnet werden. Freilich sind Denkbilder der Titel für die kleine Sammlung seiner Fragmente und Aphorismen, die die Herausgegeber von Gesammelten Schriften Walter Benjamin publiziert haben. Dennoch sind die 'Denkbilder' nicht darauf reduzierbar. Vielmehr ist diese Arbeit für sie als Denktypus interessiert, der Benjamis eigentümliches Philosphieren kennzeichnet. das sogar als ein philosophisches Programm bezeichnet werden kann. Bejamins Schreiben erscheint zumeist in Denkbildern. Ihre Eigentümlichkeit tritt unversehrt auf, wenn die Momente von Denkbilder, die mit Benjamins Epistemologie eng verbunden sind, sorgfältig aufgefasst werden. Der Zusammenhang zwischen Denkbildern und Epistemologie bei Benjamin ist in zwei Aspekte zu betrachten. Erstens, sind der Bildbegriff und seine philosophische Implikation zu klären. Aufgrund der Untersuchung zur Geschichte 'Strumpf', die in Zum Bild Prousts und in Berliner Kindheit um neunzehnhundert erzählt worden ist, ist es nachzuweisen, dass der Bildbegriff Benjamins nichts mit den materiellen Bildern zu tun hat, auch nichts mit einem geistigen Bild. Er greift vielmehr auf eine der Abbildfunktion vorausgegangene Bildtradition zurück. Sozusagen ist es durch eine Ähnlichkeitskonstellation charakterisierbar. Zweitens, ist die materielle Bildbedeutung ausführlich zu untersuchen. Dies ist der Fall, wo die Gemälde, nämlich ein einzelnes Kunstwerk bei Benjamin eine Rolle des Denkbildes spielt. Der Gegenstand der Untersuchung ist Dürers Melencolia I, die für die Entfaltung der Theorie von Melancholie in Ursprung des deutschen Trauerspiels im Zentrum steht. Benjamins Interesse dafür liegt nicht in der Repräsentation oder Abbildfunktion der Bilder, sondern im Gebärdenausdruck des Bildes. Dies ist in der Hilfe des Warburgs Begriffs 'Pathosformel' als Gefühlszustand zu verstehen, der sich durch das Medium des Körpers im Bildraum ausdrückt. Schließlich ist im Grandvills Le pont des planètes, dem Benjamin im ersten Entwurf zum Passagen-Projekt besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat, eine Umwandlung der barocken Melancholie sichtbar, die für die Urgeschichte des 19 Jht. eine bemerkenswerte Bedeutung impliziert.

참고문헌 (13)

  1. 고지현, "바로크 비애극에서 나타나는 권력론과 벌거벗은 생명", 브레히트와 현대연극, (28), pp.165~188 (2013), 한국브레히트학회
  2. 발터 벤야민, "사유이미지, In 발터 벤야민 선집 1" (2007), 도서출판 길
  3. 김유동, "독일 비애극의 원천" (2009), 한길사
  4. 발터 벤야민, "프루스트의 이미지, In 발터 벤야민 선집 9" (2012), 도서출판길
  5. 1, I, "아케이트 프로젝트 I", pp.새물결, 2, II
  6. Walter Benjamin, "Gesammelte Briefe Bd. I, 1910-1918" (1995), Suhrkamp
  7. Hermann Schweppenhäuser, "Walter Benjamin Gesammelte Schriften(BS), Bde. I-VII. Unter Mitwirkung von Theodor W. Adorno und Gerhard Scholem hrsg. v. Rolf Tiedemann", pp.1991, Walter Benjamin
  8. Erdmut Wizisla, Benjamins Begriffe Bd. 1, "Allegorie, in: Michael Opitz", pp.2000, Burkhardt Lindne
  9. Roger W. Müller-Farguell, "Städtebilder, Reisebilder, Denkbilder, In Benjamin Handbuch. Leben - Werk - Wirkung", pp.626~642 (2006), J.B. Metzler
  10. Ulrich Port, "Pathosformeln. Die Tragödie und die Geschichte exaltierter Affekte(1755-1888)" (2005), Wilhelm Fink Verlag
  11. Sigrid Weigel, "Entstellte Ähnlichkeit. Walter Benjamins theoretische Schreibweise" (1997), Fischer Verlag
  12. Sigrid Weigel, "Pathosformel. Die Bedeutung des Musiktheaters für Aby Warburgs Konzept der Pathosformel, In Kultur Poetik 6", pp.234~253 (2006)
  13. Bernd Witte, "Walter Benjamin - Der Intellektuelle als Kritiker" (1976), J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (16건)