상하이로 망명한 독일어권 유대인의 망명드라마와 공연
Exildrama und Aufführung der deutschsprachigen jüdischen Emigranten in Shanghai
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초록
"Die Tatsache, dass viele Juden in China residierten, macht neugierig genug. In den Jahren 1938 und 1939 kamen von den Nazis verfolgte deutsche Juden nach China. In den Jahren von 1933 bis 1947 lebten in Shanghai rund 20.000 Emigranten. Die meisten stammten aus Deutschland und Österreich, darüber hinaus gab es auch Polen, Tschechoslowaken und einige Rumänen. Nach der Gründung des Staates Israel und des Sieges der kommunistischen Regierung Chinas in den 1950er Jahren verließen die meisten Juden das Land und emigrierten nach Israel, Australien oder in die USA. Von den 1920er bis zu den 1940er Jahren waren Shanghai und Harbin Emigrationszentren, aber heutzutage existieren dort fast keine Spuren dieser Vergangenheit. Einzig jüdische Synagogen wurden als Denkmäler jüdischer Geschichte restauriert und fungieren nun als kulturelle Museen. Shanghai hatte einmal die größte jüdische Bevölkerung im Fernen Osten. Im frühen 20. Jahrhundert war hier das größte politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum für jüdische Menschen in der Region. Es ist kaum bekannt, dass Juden in China kulturell sehr aktiv waren. Auch einige Dramen wurden im chinesischen Exil geschrieben und aufgeführt. Insbesondere Die Masken fallen von Hans Schubert und Mark Siegelberg erfreute sich großer Beliebheit. Die Erforschung der in Vergessenheit geratenen Literatur jüdischer Exilanten in China ist wichtig, um den kulturellen Austausch zwischen Osten und Westen zu verstehen."
Abstract
"Die Tatsache, dass viele Juden in China residierten, macht neugierig genug. In den Jahren 1938 und 1939 kamen von den Nazis verfolgte deutsche Juden nach China. In den Jahren von 1933 bis 1947 lebten in Shanghai rund 20.000 Emigranten. Die meisten stammten aus Deutschland und Österreich, darüber hinaus gab es auch Polen, Tschechoslowaken und einige Rumänen. Nach der Gründung des Staates Israel und des Sieges der kommunistischen Regierung Chinas in den 1950er Jahren verließen die meisten Juden das Land und emigrierten nach Israel, Australien oder in die USA. Von den 1920er bis zu den 1940er Jahren waren Shanghai und Harbin Emigrationszentren, aber heutzutage existieren dort fast keine Spuren dieser Vergangenheit. Einzig jüdische Synagogen wurden als Denkmäler jüdischer Geschichte restauriert und fungieren nun als kulturelle Museen. Shanghai hatte einmal die größte jüdische Bevölkerung im Fernen Osten. Im frühen 20. Jahrhundert war hier das größte politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum für jüdische Menschen in der Region. Es ist kaum bekannt, dass Juden in China kulturell sehr aktiv waren. Auch einige Dramen wurden im chinesischen Exil geschrieben und aufgeführt. Insbesondere Die Masken fallen von Hans Schubert und Mark Siegelberg erfreute sich großer Beliebheit. Die Erforschung der in Vergessenheit geratenen Literatur jüdischer Exilanten in China ist wichtig, um den kulturellen Austausch zwischen Osten und Westen zu verstehen."
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