인류문명의 몰락에 관한 보고서 - W. G. Sebald의 『토성의 고리』에 그려진 비극적 인류사
Stille Katastrophe der Zivilisation im Zeichen des Saturn
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초록
Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, Die Ringe des Saturnvon Winfried Georg Sebald als ein Bericht über ‘die stille Katastrophe’ der Zivilisation zu begreifen. Der Erzähler macht eine Fußreise durch die Region Norwich in England. Was er herausgefunden hat, sind Verfall und Gewalt der Zivilisation. An die Stelle der hoffnungsvollen Zukunft stellt er den Verfall der Zivilisation. Warum soll eine Katastrophengeschichte sein? Im Gegensatz zur historischen Historik, die die Geschichte des Menschen als Fortschritt und Hoffnung betrachtet, bringt Sebald eine Geschichte mit Leiden und Trauer ins Spiel. Durch Krieg und Gewalt erweitert man die Geschichte und Zivilisation des Menschen, aber die namenlosen Opfer werden vergessen. Sebald schreibt also eine Geschichte, die dauernd vergessen und eliminiert wird. Um seine Darstellung präziser und verständlicher zu machen, fügt er verschiedene Bilder in den Text ein. Aber diese Bilder entsprechen nicht irgendeiner Bild-Ästhetik, sondern bieten den Lesern eine hermeneutische Lesemöglichkeit an, weil sie ein ‘Clair obscur’ produzieren. In dieser Hinsicht ist Die Ringe des Saturn als Bemühung zu verstehen, die dunkle Vergangenheit des Menschen vor dem Vergessen zu bewahren.
Abstract
Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, Die Ringe des Saturnvon Winfried Georg Sebald als ein Bericht über ‘die stille Katastrophe’ der Zivilisation zu begreifen. Der Erzähler macht eine Fußreise durch die Region Norwich in England. Was er herausgefunden hat, sind Verfall und Gewalt der Zivilisation. An die Stelle der hoffnungsvollen Zukunft stellt er den Verfall der Zivilisation. Warum soll eine Katastrophengeschichte sein? Im Gegensatz zur historischen Historik, die die Geschichte des Menschen als Fortschritt und Hoffnung betrachtet, bringt Sebald eine Geschichte mit Leiden und Trauer ins Spiel. Durch Krieg und Gewalt erweitert man die Geschichte und Zivilisation des Menschen, aber die namenlosen Opfer werden vergessen. Sebald schreibt also eine Geschichte, die dauernd vergessen und eliminiert wird. Um seine Darstellung präziser und verständlicher zu machen, fügt er verschiedene Bilder in den Text ein. Aber diese Bilder entsprechen nicht irgendeiner Bild-Ästhetik, sondern bieten den Lesern eine hermeneutische Lesemöglichkeit an, weil sie ein ‘Clair obscur’ produzieren. In dieser Hinsicht ist Die Ringe des Saturn als Bemühung zu verstehen, die dunkle Vergangenheit des Menschen vor dem Vergessen zu bewahren.
참고문헌 (15)
- Sebald, W. G., "Die Ringe des Saturn" (1995), Frankfurt am Main
- Bohncke, Heiner, "Clair obscur" (2003), Text + Kritik
- Dittberner, Hugo, "W. G. Sebalds Schreiben", Text + Kritik
- Görner, Rüdiger, "Über W. G. Sebald in England", Text + Kritik
- Jäger, Friedrich, "Geschichte des Historismus" (1992), München
- Just, Renate, "Stille Katastrophen in : Porträt 7", Edition Isele
- "Köhler, Andreas: W. G. Seblads Gesichter. In: Akzente. Heft 1", 2003. Hrsg. v. Michael Krüger. München 2003
- Löffler, Sigrid, "Wildes Denken. Gespräch mit W. G. Sebald in : Porträt 7", Edition Isele
- Loquai, Franz, "Erinnerungkünstler im Beinhaus der Geschichite in : Porträt 7" (1997), Edition Isele
- "Medicus, Thomas: Leichtfüßiger Schwerarbeiter der Erinnerung. Frankfurter Rundschau am 17. 12. 2001", ~
- Schütte, Uwe, "Ein Lehrer In: Akzente"
- Veraguth, Hannes, "W. G. Seblad und die alte Schule", Text + Kritik
- Weber, Markus R., "Zu den Abbildungen in W. G. Seblads Werken", Text + Kritik
- Ders, "W. G. Sebald in : KLG. Hrsg. v. Heinz Ludiwig Arnold" (2002), Göttingen
